Alle 3 Fragen von Gomorrha

Außenputz Gefache

Moin, an meiner Nordseite habe ich verklinkerte Gefache, bei denen ich gerade die Dispersionsfarbe abbeize. Statt einer Neuverfugung überlege ich nun, die Gefache mit Kalk zu verputzen. Plan wäre, Gefache gegenüber dem Foto noch einmal gründlich abbeizen, vornässen, Kalkmilch drauf, ca 1-2cm zementfreien, reinen Kalkputz mit Kellenriß, Putz in Trocknungsphase aufrauen und freskal mit Weißkalkfarbe 2 mal streichen. Dabei stellen sich mir fogende Frage: - Hält der Kalkputz so oder braucht es eine Armierung? - Besteht eine Gefahr der Rissbildung, falls die Gefache arbeiten? - Leider sind die Klinker gegenüber dem Fachwerk jetzt schon schon überständig, kann man trotzdem kissenartig verputzen oder besser direkt die Klinker mit Kalkmilch streichen? Bin für jeden Rat dankbar. ...

Wie richtig Balken Sandstrahlen - Entmorschen - Streichen ?

Seit Neustem bin ich stolzer Besitzer eines kleinen Fachwerkhauses anno 1900 und nun steht die Sanierung der Nordseite an. Dazu hätte ich ein paar Fragen. 1.Alle Balken sind mit einer offenbar untauglichen Farbe gestrichen, die Stellenweise aufgeplatzt ist, wie man mir sagte ein Zeichen von Feuchtigkeit durch Versiegelung. Muss also runter wozu ich trocken sandstrahlen möchte, selbst oder durch Fachbetrieb, es sind nur ca 18 qm da einstöckig. Welches silikoseungefährliche Strahlmittel ist dazu am besten geeignet? Glasperlen oder Sand? Welche Körnung? 2.Drei Stile weisen stellenweise Vermorschungen und Wurmlöcher auf. Man gab mir den Tipp, nach dem Ablacken die Vermorschungen mit dem Stechbeitel zu entfernen und dann den Zimmermann draufschauen zu lassen? Um die Würmer (bis ca. 1-2 mm Löcher, Holzbock?) sicher abzutöten, dann 8er Bohrlöcher zu setzen, Wurmtod (welchen?) reinzuspritzen und das dann mit Holzdübeln zu verfüllen? 3.Hat wer Erfahrungen mit Brillux Deckfarbe 871 als diffusionsoffenem Fachwerkanstrich? Vielen Dank für Eure Tipps. ...

Tipps für Erstbesichtigung + Feuchte Wand

Hallo, lese hier schon länger mit, aber jetzt wirds konkret: Am Sonntag habe ich Kaufbesichtigung für ein Fachwerk-Einhaus mit Scheune (kein Denkmalschutz). Makler sagt, Haus ist renovierungsbedürftig, aber keine Ruine. Bad, Küche, Fenster, Innendämmung etc. zu renovieren ist machbar, was mir Sorgen macht, wäre ein echtes Substanzproblem. Daher hätte ich mal ein paar erste Fragen, um meinen Blick zu schärfen. - Die Fassade ist wetterseitig mit Platten verkleidet. Wie kann ich feststellen, in welchem Zustand das Fachwerk darunter ist? - Laut Makler müsste "evtl der ein oder andere Balken erneuert" werden - das kann alles und nichts bedeuten, worauf sollte man achten? Was kostet es denn ganz grobe Hausnummer, a) einen tragenden b) nicht tragenden Balken und Gefach zu erneuern? - Haus steht auf einem Hochkeller aus Bruchsteinen. Auf einem Vorbau davon (Hühnerstall?), auch aus Bruchsteinen, wurde eine Terrasse/Balkon verlegt. Makler sagt, die wäre zum Haus nicht abgedichtet worden und jetzt wäre die Hauswand nass. Mehr weiss ich auch noch nicht - worauf soll ich achten? Wie teuer kann es kommen, eine feuchte, tragende Bruchsteinwand zu sanieren, braucht man dazu zwingend Elektrotrockner? Läge ich richtig damit, die Ursache durch Gefälle in der Terasse plus Bitumenschicht abzustellen? - Dach sieht auf Fotos gerade aus, wie sieht man da Probleme (Laserpointer mitnehmen?) Kann man das Dach eines FW-Hauses "konventionell" dämmen, also Steinwolle + Dampfbremse + Rigips? Bei einer Wände-Innendämmung sind Dampfbremsen ja eine schlechte Idee, aber das giltja eher nicht für Dachdämmung? - Worauf sonst achten? Was mitbringen, zB Feuchtemesser, Laserpointer? Bin sehr dankbar für ein paar kluge, schnelle Tipps bis Sonntag und bin für einen möglichen zweiten Termin im Vogelsberg für eine Kaufberatung durch einen Experten aufgeschlossen. ...