Alle 4 Fragen von ManuK100

Schilfrohr als Putzträger bei Lehmputz

Ich suche derzeit einen geeigneten Putzträger für Lehmputz im Badezimmer. Zu Heraklit gibt es hier ja eine sehr gespaltene Meinung. Alternative Schilfrohr? wenn ja, wie muss dieses verbaut werden? Hängt ja später einiges an Gewicht dran? Ich habe jetzt häufiger den Begriff Sparschalung gelesen und da soll wohl dann das Schilfrohr drauf. Was genau ist eine Sparschalung? Kann mir das jemand genauer erklären. Mittels Google werde ich leider nicht so richtig schlau... ...

Genauer Putzaufbau

Guten Abend allerseits, wir möchten demnächst unser Badezimmer ausbauen. Im Moment ist der Raum im "Rohbauzustand". Geplant ist eine Wandheizung im Kniestock und an einem Teil der 2. Außenwand. Die Latten die im Moment noch dran sind sollen runter. - Dann über die Balken ein Gewebe (welches würdet ihr empfehlen?) - Dann einen Ausgleichsputz mit Strohanteil um die Löcher auszugleichen. In die oberste Schicht ein Amierungsgewebe) das ganze 2-3 Wochen trocknen lassen (werden vermutlich erst im Frühling verputzen) -Dann einen abgeriebenen Feinputz von 3-5mm drüber. An den Ausenwänden unter einen Lehmausgleichsputz, diesen trocknen lassen, dann über die ganze Wand einen Lehmansetzmörtel und auf die Rückseite von Faserdämmplatten auch komplett Ansetzmörtel. Damit quasi die Platten ankleben. Darüber dann der oben genannte Aufbau. Was haltet ihr davon? Geht das so in Ordnung? Wo bestellt ihr euren Lehm? Die Lieferkosten sind ja wirklich sehr hoch..... ...

Lehmputz- Unterputz nötig?

Wir wollen unsere Decke mit einem Lehmputz versehen. Die Decke besteht derzeit aus Heraglith Platten. Ich hatte vor, in den Designputz von Claytec oder evtl. in den Edelputz von Conluto einfach ein Gewebe mit einzubringen, um die Plattenstöße zu überbrücken. Ist dies so möglich? Oder brauche ich zwingend einen Unterputz, in den ich das Gewebe einbringe und dann mit dem dünn Oberputz drüber gehe? ...

Mal wider das leidige Thema- Kalkputz:-)

Hallo zusammen, wie haben unsere Küche mehr oder weniger komplett entkernt. Heißt, Decke bis auf die Balken komplett frei gelegt, Lehm und Stroh entfernt. Das ist auf Grund mangelnder Deckenhöhe geschehen. wir müssen irgendwie 5cm an Höhe gewinnen, um unsere Küche da rein zu bekommen. Sonst hätten wir diesen Deckenaufbau sicher drinnen gelassen.... An den Wänden haben wir die Fliesen (in Mörtel verlegt) entfernt. Von den Küchenwänden wird man später nicht mehr viel sehen, da wir eine Nieschenrückwand bekommen. Der Raum darüber soll mal unser Bad werden. Eine Wand der Küche ist komplett FW Außenwand etwa 30cm, eine 2. Wand ist eine 70cm starke Bruchsteinwand (evtl. auch FW). Diese Wand grenzt an einen unbeheizten Zwischenbau zum Anbau. Die übrigen 2 Wände sind wohl später mal eingezogen worden. Eine davon nur Holzständerbauweise, die 2. ist aus Bimsstein. So, nun stellt sich uns die Frage, wie wir Wände und Decken aufbauen sollen. Da wir an den Wänden nur die Fliesen entfernt haben, macht Kalkputz denk ich wenig Sinn. Zumindest was die Feuchtigkeitsdurchlässigkeit angeht. Es ist noch ein alter Putz drauf uns auch noch etwa 5cm Mörtel, in dem die Wandfliesen verklebt waren. Komplett alles raus zu hauen, schließen wir auf Grund Zeit und Budget aus. Somit wollten wir an den Wänden ganz normalen Putz verwenden. Zement- oder Gipsputz? Zu welchem würdet Ihr uns raten? Thema Deckenaufbau. Für die Decke haben wir uns Heraglith Platten besorgt, die mittels Dachlattenkonstruktion an die Balken angebracht werden sollen. Sind angeblich optimal Putzträger und auch Feuchtigkeitsdurchlässig? Darauf wollte ich einen Kalkputz anbringen lassen. Macht es Sinn, nur die Decke mit Kalkputz zu versehen? Wenn ja, welchen Kalkputz könnt Ihr empfehlen? Als Rieselschutz soll über die Heraglithplatten ein Unkrautflies (haben wir noch übrig). Im Stock darüber soll unser Bad entstehen. Der Boden wird mit Vinyl- Klicklamit belegt. Dieser ist zwar für Bäder geeignet aber die Fugen sind sicher nicht wasserdicht. Macht es dann nicht Sinn, anstatt dem Vlies eine Folie einzulegen, und das ganze nicht diffussionsoffen sondern dicht zu machen? Also auch im Boden darüber noch eine Folie einzulegen, sodass die Decke komplett abgesperrt ist, falls doch mal Feuchtigkeit vom Bad kommt (evtl. Undichtigkeiten oder was auch immer. Mit diesem Aufbau würde dann auch der Kalkputz an der Decke entfallen. Oder alles diffussionsoffen gestalten und wenn Wasser kommt hoffen, das es sich schnellst möglichst seinen weg nach unten sucht. Somit aber evtl. unsere neue Küche zerstört. Man muss viell. dazu sagen, das die komplette Wasser- und Heizungsversorgung fürs Bad in der Decke liegt. Die Gefahr einer Leckage ist also durchaus gegeben. Ach ich weiß bald gar nicht mehr, was wir machen sollen, was richtig und was falsch ist....hoffe ihr könnt etwas Licht in meine verworrenen Gedanken bringen:-) ...