Alle 2 Fragen von Meme Gegge

Fussbodenaufbau im EG

Hallo Allerseits, ich habe nun schon einige Posts zu Bodenaufbauten durchgelesen, bin aber irgendwie der Lösung meines Problems noch nicht näher gekommen. Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen: Mein Fachwerkhaus von 1780 ist zur Hälfte in einen Sandsteinhang gebaut. Die Wände zum Hang hin sind Sandstein/ Bruchstein/ Ziegel. Nachdem ich nun zwei Schichten gammlige Holzverkleidung abgerisen habe sowie den Laminat samt Styropordämmschicht vom Boden entfernt habe, würden wir gerne die Bruchsteinwand sichtbar lassen. Nun die Frage: Wie wähle ich den Fussbodenaufbau? Im Moment liegt da jetzt Beton, in Teilen auch Estrich. Das ist soweit gerade. Drauf soll ein simpler Rauhspundboden. Nur was kommt drunter? Unter dem Raum ist der Keller, der auch über das ganze Jahr gelüftet werden muss, da er sonst feucht wird. Eine Bitumenwanne mit hochgezogenem Rand fällt aus, wegs der Bruchsteinwand- oder? Und irgendwie kommt mir Bitumen auch nicht sonderlich gesund vor, so mal ganz subjektiv nebenbei. Ich dachte an folgendes: Korkbahn als atmungsaktive Dämmung, darauf die Lattung und darauf die Dielen. Reicht das? Macht das Sinn? Oder muss da noch Blähton o.ä. dazwischen? Wichtig ist für mich, dass die ganze Konstriktion atmen kann, denn nur so kriegen wir mit, wenn der Hang (nach diversen, noch anstehenden Massnahmen im Aussenbereich) wieder Feuchtigkeit nach innen abgibt. Ich danke Euch schonmal für Eure Antworten und bin gespannt, was Ihr so vorschlagt. Herzliche Grüße! ...

Liebe Community, ich stehe vor einem Rätsel: Unser noch nicht, aber fast gekauftes Traumhäusle (Original von 1790, untere Etage Stein, obere Fachwerk)ist an einen Hang gebaut, und zwar so, dass die hintere Giebelwand mit 1,5 Etagen direkt in den Sandstein gebaut ist. Heisst, dass wir von innen direkt auf den Fels gucken können. Das ist schön anzusehen, hat aber im Moment einen Riesenhaken: Die Wand ist feucht, von mineralischen Ausblühungen bis Schimmel ist alles dran. Von aussen gibt es keine Drainage, statt dessen eine betonierte Terasse (mit Rissen, in die das Wasser prima direkt ans Haus kommt). Das Haus wurde die letzen 12 Monate beheizt, aber nicht wirklich gelüftet. Der Vorbesitzer hatte die Jahre davor angeblich keine Probleme mit Feuchtigkeit. Die angrenzenden Bodenbeläge sind Beton, darauf Laminat/PVC. Zwischen Laminat und Beton ist eine wasserundurchlässige Trittschalldämmung, unter die ich ein Stück weit fassen kann - auch feucht. Nun frage ich mich natürlich, ob ich das jemals trocken bekomme, bzw. ob der Schimmel an der Wand vielleicht wirklich nur vom Heizen (es war wirklich sehr warm in der Bude) ohne Lüften kommt. Hat hier jemensch ein ähnlich konstruiertes Haus und Erfahrungen damit? Wie tief sollte wohl so eine Drainage im Idealfall sein? Die Realität wird da der Theorie nämlich duch den massiven Sandsteinfels vermutlich einen Strich durch die Rechnung machen. Was kann ich von innen machen? Laminat raus, ja, aber was dann? Die Steinwand im Haus komplett freilegen(derzeit mit Panele verkleidet)? Hilfe, ich bin ratlos! Ich wäre Euch sehr dankbar für jeden Tipp, der mich nachts besser schlafen lässt :-) LG, Meme. ...