Alle 3 Fragen von Herr Hanisch

Badezimmer Decke unter Dachboden und Bodenaufbau

Wir haben folgende Situation im Badezimmer: Dachbodendecke (Dachboden nicht beheizt, aber Dachbodendecke wird noch gedämmt von oben) Die Badezimmerdecke ist wie folgt aufgebaut: Fachwerkbalken holzsichtig roh vom Badezimmer aus sichtbar. Auf diesen aufliegend unterschiedliche breite Eichenbohlen. Darauf befindet sich eine etwas 7 cm starke Lehmdeckeauf dem Dachboden. Die Balken im Badezimmer sollen sichtbar bleiben und es soll keine komplett abgehangene Decke entstehen. Wir möchten jedoch das Feld zwischen den Balken abhängen. Wie wäre hier der beste Aufbau?. Kann man seitlich Leisten an dei Balken schrauben und von unten OSB-Platten (wir wissen sie sind nicht oder gering diffusionsoffen) oder Nut-Feder-Bretter montieren und sollte oder kann man als Abschluss grüne Rigipsplatten aufbringen? Vorschläge hierzu würden uns interessieren. Die Wände sind im Lehmverbundsystem und wir werden auch nur wo nötig (im Duschbereich etc.) fliesen. Den Boden wollten wir dann mit den Schwalbenschwanzplatten (Balkenabstand unterschiedliche und max. 90 cm) und einem Estrich vorbereiten um zu fliesen. Gibt es hier Einwände oder positive Erfahrungen? ...

Innendämmung und Wandheizung an Fachwerkhaus

Liebe Mitglieder, zum Thema Innendämmung eines Fachwerkhauses habe ich einige Fragen. Vorab die Situation: Es handelt sich um ein denkmalgeschütztes freistehendes Fachwerkhaus, alle Fassadenseiten in Fachwerk. Die Fenster sind einfachverglast, nach aussen öffnend und teilweise aus den 1880er Jahren. Das Fachwerk besteht aus Eichenfachwerk, die originalen Gefache sind mit Eichenstaken, Geflecht und Strohlehm ausgeführt. Fehlende Gefache wurden mit Dreikantleisten versehen und mit Leichtlehmsteinen verschlossen. Aussen wurde ein zweilagiger Kalkputz (Gräfix) aufgetragen, ein Feinputz soll in 2 Jahren folgen. Auf den Innenflächen der Fassadenseiten zeigen sich zwei unterschiedliche Situationen: Die originalen Fassadenseiten tragen einen etwa 5-7 cm starken Strohlehmputz, der bis auf einige Risse und Ausbrüche noch an den Fassadenseiten haftet. Auf diesen befinden sich ältere Tapeten und Kalkanstriche. Die ausgemauerten Fassadenseiten, größtenteils im Erdgeschoss, zeigen die Innenkanten der Fachwerkbalken und die etwa 2-4 cm zurückspringenden Lehmsteine. Unser Konzept wäre: Den Strohlehmputz auf den originalen Fassadenseiten zu erhalten, Tapeten und Kalkfarbe zu entfernen, Risse und hohl liegende Bereiche bzw. Fehlstellen mit originalem Lehm zu verschließen. Die Innenkanten der Fachwerkbalken mit einer Lehmschlämme versehen, Schilfrohrmatten auf die Balken aufbringen und die Fachwerkbalken in etwa bündig mit den Leichlehmsteinen zu verputzen. Anschließend würden wir, nachdem keine Hohlräume mehr vorhanden sind, Holzfaserdämmplatten (60 mm) mit einen Lehmansetzmörtel auf diese beiden unterschiedlich vorbereteten Fassadenseiten aufbringen. Die Platten würden unterkantig auf dem Bruchsteinmauerwek aufliegen und vom Erdgeschoss zum Obergeschoss (Abschlussrähm) durchlaufen. Hier würde dann eine Wandheizung aufgebracht werden, Die Anschlüsse der Fensterkästen würden wir mit Hanf verschließen. Gibt es hierzu Meinungen, Vorschläge und was ist noch zu beachten? Liebe Grüße aus dem Bergischen Land ...

Welcher Dämmstoff und welcher Blindboden in den Kellerdecken ?

Sehr geehrte Mitglieder, wir sanieren zurzeit ein denkmalgeschütztes Fachwerkhaus und haben zur Dämmung unserer Kellerdecken einige Fragen. Zwei Kellerdecken wurden erneuert, hier wurden neue Eichenbalken eingezogen. Als Laufboden liegen OSB-Platten auf. Wir überlegen, die Kellerdecken mit Blindböden auszustatten, die zwischen die Eichenbalken gesetzt werden und auf Lärchenleisten aufliegen, die an den Innenseiten der Eichenbalken aufgeschraubt werden. Als Dämmstoff wurde uns Mineralwolle vorgeschlagen, die Blindböden könnten wir aus Holzwolleleichtplatten erstellen, der Aufbau der Dämmung sollte etwa 18 cm aufweisen. Der Keller ist in Bruchstein gemauert, es liegen zwei kleine Fensterchen vor und der Kellerboden ist erdfeucht. Liegen hierzu Erfahrungen vor, was das Thema Feuchtigkeit und Diffusion betrifft? Mit freundlichen Grüßen M.H. ...