Alle 8 Fragen von Rosengoldmarie

Innenwandfundamente

Ich brauche Euren Rat. Unser Maurer hat ohne Absprache drei kurze Innenwände untermauert. Leider hat er dazu keine großen Feldsteine genommen, sondern lauter kleine und die mit Kalkmörtel verbunden. Den Kalkmörtel hat er dabei bis nach unten ans Erdreich gezogen. Wir sehen folgende Probleme: 1. die kleinen Steine könnten die Last eventuell nicht ausreichend aufnehmen. 2. der verwendete Kalkmörtel (NHL-5 mit feinem Putzsand gemischt) erreicht ebenfalls nicht die nötige Tragfähigkeit. 3. da der Kalkmörtel bis zum Erdboden reicht, könnte an den Stellen aufsteigende Feuchtigkeit ein Problem für die Schwellen werden (Kalkmörtel ist dick bis unter die Schwellbalken lückenlos geführt worden) Geplant war, die Schwellen, so wie es bei den anderen Innenschwellen noch vorhanden ist, mit großen Feldsteinen zu unterfüttern und nur da wo nötig zwischen Oberkante Feldstein und Unterkante Balken mit Trasskalkmörtel auszugleichen. Die Räume sind bereits ausgekoffert und sollen mit Glasschaumschotter aufgefüllt werden, der verdichtet wird. Das geht natürlich nicht unter den alten Fundamenten, sodass da sowieso Feuchtigkeit aufsteigen könnte. Wir befürchten nun, dass die Feuchtigkeit durch den Kalkmörtel, der bisn ans Erdreich geführt wurde, direkt an die Schwellbalken geleitet wird. Insgesamt steht das Haus aber ziemlich trocken. Schwellbalken haben wir nur dort wegen Feuchteschäden teilweise ersetzen lassen müssen, wo die Feuchtigekeit wohl von außen eingedrungen ist. Was denkt Ihr darüber? Sollen wir die Fundamente mit kleinen Steinen und Kalkmörtel so lassen oder lieber entfernen? Vielen Dank und ich bin gespannt auf Eure Gedanken! ...

Zwangsmischer für Lehm gesucht

Wer ist soweit fertig mit seinen Lehmarbeiten und verkauft uns seinen Zwangsmischer: -möglichst groß - kippfähig Dietmar & Bettina Soltau Tel.: 0171 6990399 ...

Nadelholz-Balken gesucht: 10,80m lang, 24x24 Durchmesser

Wir brauchen dringend so einen Balken, da unser Zimmermann Mist gebaut hat. Hat jemand so einen Balken und kann uns den verkaufen? Tel: 0151/70 10 90 75 ...

Welche Trockenzeit für Lehmdecke einplanen? Wir wollen die Decke zwischen Erd- und Dachgeschoss als Sparlierdecke ausführen, also mit Dachlatten, die unter die Deckenbalken geschraubt werden mit einem Abstand von 2-3cm. Von oben wird dann Strohlehm auf das rostartige Spalier aufgebracht und durch die Spalten zwischen den Hölzern durchgedrückt. Die herabhängenden Zungen werden gegen das Spalier gerpesst und verstrichen. Später wird mit Lehmputz von unten glatt geputzt. Damit das ganze funktioniert, muss der Strohlehm relativ nass sein. Die Lehmdecke zwischen den Balken wird eine Stärke von 15cm haben. Jetzt meine Frage: Wie lange braucht so eine nasse Lehmdecke zum Trocknen. Je nach Witterung wollen wie die Lehmdecke im April/Mai ausführen. Der Dachdecker wollte Anfang Juni kommen. Ich befürchte nun, dass bis dahin die Lehmdecke noch nicht ausgetrocknet ist und die Feuchtigkeit in die 15cm starke Sparrenzwischendämmung aus Holzfaserdämmmatten aufsteigt. Sollte ich versuchen, die Dachdeckung auf den Spätsommer oder gar den Herbst zu verlegen? ...

Lagerhölzer auf Sand, auf Holzkohle oder auf Mineralisch ummantelte Holzspäne?

In der Fachliteratur liest man, dass bei Rekonstruktion eine Bodenplatte aus Beton gegossen werden sollte, die unter den Innenschwellen durchgeführt werden sollte. Der Aufwand ist uns zu groß und überhaupt wollten wir gern ganz auf Beton bzw. Zement als Baustoffe verzichten. Der seit über 100 Jahren unter den Dielen liegende Sand ist tocken, dennoch müssen einige Innenschwellen wegen Faulschäden ausgetauscht werden. Wir überlegen jetzt, den Sand auszutauschen und durch eine kapillarbrechende Schicht Kies zu ersetzen. Zusätzlich soll Holzkohle unter den Schwellbalken konservierend wirken. Hat jemand Erfahrung damit? An modernen Baustoffen, die unter bzw. zwischen den Lagerhölzern zur Anwendung kommen könnten, fallen uns Blähton oder mineralisch ummantelte Holzspäne ein. Gibt es dazu schon Erfahrungen? Viele Grüße, Bettina & Dietmar ...

Statik-Nachweis für originalgetreuen Wiederaufbau

Auf meine letze Frage vom 19.02. habe ich dir korrekte Antwort erhalten, dass es auch bei originalgetreuem Wiederaufbau eine Statik-Berechnung braucht. Ich habe also das baubegleitende Archetekturbüro gebeten, eine Statik für den Wiederaufbau des Fachwerkgebäudes anfertigen zu lassen. Heute kam das Ergebnis: Mit Ringanker, Kopfschale mit aufgeschweißten Schlaufen usw. usf. Ich hatte übrigens die Info von Will Pickartz weitergegeben, dass es inzwischen Statiker gibt, die auch Fachwerkverbindungen der traditionellen Art (Holznägel) rechnen können. Da ich mich nicht darauf einlassen wollte, die Beton- und Eisenteile einfach zu verkleiden, wurde mir vorgeschlagen, die Statik so beim Bauamt einzureichen und dann so zu bauen, wie es die Zimmerleute am Bau intuitiv und tradtionell machen würden. Es würde sowieso keiner kontrollieren, ob wir uns an die Statik gehalten haben. Aber das ist mir zu heiß: da steht drin, wir sollen eine Ringanker bauen und wir haben dann aber keinen. Was sollen wir machen?? ...

Statik-Nachweis erforderlich für originalgetreuen Wiederaufbau?

Das Stallgebäude soll abgetragen werden und um ca. 9m nach hinter versetzt originalgetreu wieder aufgebaut werden. Der Bauantrag ist gestellt. Die Sachbearbeiterin will einen Statik-Nachweis. Ist das tatsächlich notwendig? Ich meine, das Haus steht über 100 Jahre und wird originalgetreu wiedererrichtet. Hat jemand mit vergleichbaren Fällen Erfahrung? ...

Kann eine 20cm Porenbeton-Innendämmung drinnen bleiben?

Wir haben ein Fachwerkhaus übernommen, was 30 Jahre leer stand. Vor einigen Jahren hat schon mal jemand angefangen, das Haus wieder aufzubauen. Dabei hat er eine Innendämmung mit 20cm Porenbeton eingebaut. Zwischen der Porenbetonwand und der Fachwerkwand (Holzbalken mit Ziegeln ausgemauert) ist ein Hohlraum 5-10cm. Aus Kostengründen und weil sie nun mal da ist, würden wir die Porenbeton-Innendämmung nicht rausreißen wollen. Geht das? Falls ja, muss der Hohlraum ausgefüllt werden oder leer bleiben? Hoffentlich weiß einer Rat. Grüße, Bettina und Dietmar ...