Alle 7 Fragen von Herr Ribbeck

Raum in Raum

Hallo, ich bin bisher nur sporadischer Schreiber und gelegentlicher Leser. Wir haben meherer kleine Häuschen nebeneinander stehend, die ca. 100 Jahre alt sind und nun saniert werden müssen. Mein Hauptaufgabengebiet ist demnach die Sanierung alter mit unter feuchter Häuser. Aber das soll hier nicht an erster Stelle stehen. Jeder der Häuser, Grundfläche ca. 100 qm, hat zwei kleine Kellerräume, die früher wohl zur Kartoffellagerung etc. genutzt wurden. Die Sandsteinfundamente sind direkt in die Erde gebaut, der Boden ist ausgelegt mit Ziegeln, ebenfalls direkt in die Erde gelegt. Mein Gedanke ist es, einen dieser Keller als ein kleines Lager zu nutzen. Ich stelle mir vor, ich baue in den Keller einen Raum in Holzrahmenbau, ruhend auf Punktfundamenten, die durch eine Sperre gegen aufsteigende Feuchte, geschützt sind. Zu den Kellerwänden sollen die neuen Wände einen Abstand haben, damit durch das vorhandenen Kellerfenster Luft in den Zwischenraum ströhmen kann und keine direkte Verbindung zu der "feuchten" alten Kellerwand besteht. Die Lüftung von dem neuen Raum erfolgt ebenfalls über das Kellerfenster, wo ein Ventilator für den Luftaustausch sorgt. Material habe ich an KVH und beplankt mit 18mm OSB 3 wo die Fugen abgeklebt sind. Vor der Beklankung stopfe ich Dämmung in das Ständerwerk. Was haltet ihr von dem Plan? Geht das eurer Meinung so - unabhängig der Frage, was das soll und warum etc! Müsste ich die Dämmung gegen Feuchtigkeit schützen oder verhält es sich bauphysikalisch wie bei einer Außenwand die der Luftfeuchtigkeit auch ausgesetzt ist und nur gegen direkte Bewitterung durch z.B. eine Lärchenschalung geschützt ist? Bin gespannt auf eure Reaktionen! Gruß Steffen ...

Heizungsfrage

Hallo, nachdem ich hier im Forum bereits einige gute INfos und ANregungen bezüglich des Fussbodenaufbaus bekommen habe, möchte ich eine Idee zum Thema Heizung und Warmwasser in den Raum werfen. Vielleicht gibt es ja auch hierzu interessante Meinungen. Wir haben in dem 100 Jahre alten Gemäuer, welches wir gerade sanieren, etwa 80qm, die nicht kontinuierlich genutzt werden. Ähnlich vielleicht wie ein Ferienhaus in der Nutzung. In den Räumen gibt es im Augenblick keine Heizung, lediglich funktionierende Schornsteine. Jetzt hab ich verschiedene Möglichkeiten auch unter Brücksichtigung der Investitionen mal überlegt. Voraussetzung muss sein, dass die Räume im Winter eine gewisse mind. Temperatur haben, damit ich nicht die gleichen Probleme bekomme, die in den letzten Jahren durch falsches Heizen hervorgerufen wurden. Außerdem dürfennatürlich die Leitungen nicht einfrieren und auch die Arbeitsmaterialien wie Leim, Farben etc. nicht. Öl und Gas scheiden aus, da nicht anliegend oder nicht gewollt. 1)Heizung über dezentrale Holzöfen Warmwasser über Durchlauferhitzer (elektronisch) + Geringe Anschaffungskosten - Im Winter ständiges nachlegen von Scheitholz - Keine Abwesenheit im Winter über mehrere Tage möglich. 2)Pelletofen mit Handbefüllung und Pufferspeicher für die Räume, die nicht direkt mit dem Ofen geheizt werden können. Wenn möglich für die Monate, an denen der Ofen nicht läuft, ein Durchlauferhitzer zwischen geschaltet. + Die Anschaffungskosten liegen im Rahmen - Händische Befüllung, wenn auch nur 1x am Tag (Pelletofen im Keller scheidet aus wegen der hohen Gesamtkosten) - Keine Abwesenheit im Winter über mehrere Tage möglich. 3) Luft-Wärme-Pumpe für Heizung und Brauchwasser + Rundumsorlospaket - Sehr hohe Anschaffungskosten o Stromkosten sind kalkulierbar 4) Grundofen / Kachelofen in zentralem Raum der im Idealfall 2/3 der Räume durch ihre Anordnung direkt heizen kann. Die übrigen 1/3 ?? Infrarot? Kombiniert mit Luft-Wärme-Pumpe Brauchwasser oder Durchlauferhitzer. + Heizung die auch ohne Strom läuft. + Keine Geräuschentwicklung wie beim Pelletofen - Nachlegen händisch - Keine Abwesenheit im Winter über mehrere Tage möglich. Bei allen Systemen, die von HAnd nachgelegt werden müssen, könnte man für Abwesenheit natürlich über eine Infrarotheizung als Frostwächter nachdenken. Bedeutet aber ein doppeltes System. Bin gespannt, vielen Dank für die Anregungen. Beste Grüße, Steffen ...

Altes Haus ohne Horizontalsperre

Einen schönen guten Abend! Ich stoße, wie in einem anderen beitrag schon behandelt, bei der Sanierung unseres ca. 100 Jahre alten Hauses auf immer neue Herausforderungen. Das Haus ist auf einem Feldsteinfundament gegründet. Der Sockel steht ca. 80 cm über Bodenniveau raus. Im Sichtbereich sind es schöne Sandsteine behauen. Unter der Erde sind es rohe Steine unbehauen. Die Wände sind mit Vollziegeln gemauert. Eine Horizontalsperre gibt es nicht, wordurch ich zu meinem Problem komme. Im Fußleistenbereich sind die Wände etwas feucht. Ich habe jetzt begonnen den Dielenboden von den Spanplatten und PVC- Belägen zu befreien und sehe, dass im Randbereich das Holz beinahe rundherum in jedme Raum gegammelt ist. Die Dielen liegen auf Lagerhölzern, die Gefache sind bis zur Unterkante der Dielen mit Schotter/Asche gefüllt. Sollte ich bei diesem Aufbau über eine nachträgliche Horizontalsperre nachdenken. Schlitze sägen fällt für mich raus, da ich dem alten Gemäuer nicht die Vibrationen etc. zumuten kann/will. Ist Injektion eine Möglichkeit? Das Fußbodenniveau innen liegt höher als das Niveau draußen - Sockel ca. 80 cm hoch. Oder zieht die Feuchtigkeit durch die aufgefüllte Schüttung immer wieder hoch und die Wände sind gar nicht die einzigen und alleinigen Problemstellen? Reicht es womöglich, um die Dielen zu schützen, wenn ich zwischen Mauer/Putz und Dielen einen Spalt lasse, dass es keinen direkten Kontakt gibt? Den Bodenaufbau will ich eigentlich nicht ändern. Auskoffern und neu Aufbauen?! Die Feuchtigkeit ist auch an keiner STelle höher als ca. 40 cm aufgestiegen. Könnte da evtl. auch eine neuer Innenputz reichen, oder Sogar Lehmputz? Fragen über Fragen?! Vielen Dank, mit besten Grüßen, Steffen ...

Vorschlag für Bodenaufbau

Hallo, ich bin noch immer auf der Suche nach geeigneten Bodenaufbauten. Ich möchte hier eine Variante vorschlagen für ein ca. 100 Jahre altes Haus. Voraussetzungen: Mauern stehen auf Feldsteinenfundamenten. Teilweise gibt es eine Horizontalsperre. Alter Boden liegt auf Lagerhölzern, die wiederum liegen auf Steinen direkt auf dem Boden (grober Sand, Kies, Asche) Mein Vorschlag ist: Schaumglas 15 cm Geotextilvlies (evtl. Ausgleichsschicht) Kreuzlattung aus 40x60 KVH (zwischen den lagen Holzfaser) Dielenbelag Bin um konstruktive Ideen dankbar. beste Grüße Steffen ...

Holzbalkenboden und Decke

Hallo, wir werden in nächster Zeit ein Haus aus Baujahr 1910 sanieren (lassen). Das Haus ist kein Fachwerk, aber ich denke hier mit meiner Frage ganz richtig zu sein, da es sich um eine alte Substanz handelt. Die Böden bestehen zum Teil aus Dielen auf Lagerhölzern, die wiederum liegen auf dem Sand, Lehm, Kies auf. Sonst keine Dämmung o.Ä. Natürlich wäre eine Dämmung sehr schön, aber an dieser Stelle, wie ich gelesen habe, schwierig. Würde ein komplett neuen Fußbodenaufbau bedeuten. Jetzt wurden auf die Holzdielen Spanplatten verlegt, wo wiederum ein Teppich lag. Da einige Dielen rott sind, vermute ich mal, dass es Feuchtigkeit ist, die vom Erdreich aufgestiegen ist und nicht ablüften konnte. Weder quer unten raus, noch nach oben durch die Dielen. Könnte meine Theorie stimmen? Wenn dem so ist, wäre OSB vollflächig auf die Dielen zu legen gar nicht im Sinne des Erfinders, oder? Heißt, kaputte Dielen aufnehmen, durch neue ersetzten? Wie wäre es, wenn ich die Zwischenräume zwischen den Lagerhölzern mit Schaumglas oder einer anderen Schüttung ausfülle? Ähnlich ist meine Überlegung im Deckenbereich. Es ist eine Holzbalkendecke mit Lehmstroh zwischen den Balken. Oben drauf liegen Klattkantbretter. Auch die sind zum Teil morsch, so dass ich die ganzen Bretetr austauschen muss. Wie verhält es sich an der Stelle mit OSB als neue Tragschicht. Auf diese würde ich dann neue Dielen machen?! 1) Braucht es die OSB Schicht? Hol ich mir damit womöglich Feuchtigkeit in den Lehmstroh? 2) Könnte ich auch direkt wieder mit Nut udn Feder Dielen / Brettern auf die Balken? Wie sähe ein guter Bodenaufbau aus? Vielen Dank, Gruß Steffen ...

Betonsockel für Heizungsanlage erstellen

Hallo, ich möchte in einem kleinen Nebengebäude, ehemaliger Stall, eine komplett neue Heizungsanlage einbauen. Pelletkessel und zwei Puffer a 800 Liter Volumen. Der Boden in dem Schuppen besteht aus Steinen, direkt in den Boden gelegt. Baujahr ca. 1910. Meine Frage ist, kann/soll ich eine Verschalung auf den vorhandenen Boden aufsetzten - nur da wo die Technik zu stehen kommt - und mit Beton auffüllen? Evtl. noch ne Matte einlegen?! Oder muss ich einen richtigen Schichtaufbau machen. Sprich Steine weg, auskoffern, Schotter etc.? Vielen Dank, Gruß Steffen ...

Projekt Gulfhof

Hallo, meine name ist Steffen und wir wollen einen ostfriesischen Gulfhof kaufen und sanieren bzw. sanieren lassen. Vielen gedenken wir selber zu machen, aber viele Arbeiten sollen/müssen auch von Fachfirmen ausgeführt werden. Damit ich jedoch weiß, was ich fragen muss und worauf ich achten muss bei der Ausführung, möchte ich hier immer wieder Fragen stellen und hoffe auf die fachkundigen Beiträge. Ein paar Eckdaten zum Hof. Der Hof besteht aus einem Wohnteil, Ziegelbauweise und einem direkt anschließendem Scheunenteil. In diesem Teil gibt es zum Großteil noch keinen Boden, festgestampfter Lehm, Sand. - Der ganze Hof steht auf Kleiboden / Marschboden. Was ist da in Bezug auf Fundamente zu beachten? - Wie sollte da der Aufbau einer nachträglich gegossenen Bodenplatte sein? Die Bodenplatte wird nicht mit Maschinen oder Autos befahren, dient für Wohnzwecke und soll keine Fußbodenheizung bekommen. - Das Wohnhaus hat leider einen sehr feuchten Keller. Mein Gedanke ist, die Fundamente gegen aufsteigende Feuchtigkeit abzusperren und den Keller a) zu verfüllen oder b) so zu lassen? Ich halte von den Injektionsverfahren nicht so viel. Schlitz sägen und Platten einlegen oder Bleche eintreiben?! Vielen Dank, bste Grüße Steffen ...