Alle 18 Fragen von Dieter Pete

Kondensatproblem Luftzufuhr Grundofen

Guten Abend, wir haben im EG einen Grundofen gebaut bekommen. Die Luftzufuhr erfolgt raumluftunabhängig. Dafür wurde vom Wohnzimmer aus eine Kernbohrung in den Keller gemacht. Über ein KG Rohr bezieht der Ofen seine Luft dann aus dem Keller. Damit die Luftzufuhr gewährleistet ist, haben wir im Winter ein Kellerfenster auch permanent geöffnet. Das hat den positiven Nebeneffekt, dass der Keller auch schön trocken bleibt. Im Sommer ist das Fenster geschlossen. Nun ist mir heute aufgefallen, dass der Bereich der Kellerwand um das KG Rohr herum deutlich feucht ist. Ich denke es ist ein Kondensatproblem. Derzeit hatte ich den Zwischenraum Kellerwand/ KG Rohr mit einem reinen Kalkmörtel ausgefüllt. Dieser ist durch die hohe Feuchte so weich, dass ich ihn ohne weiteres rauskratzen kann. Das Rohr kommt also aus dem Keller, führt von da in das Wohnzimmer. Dort liegt das Rohr ungedämmt in einer Schotterschicht. Darüber eine 25cm Schicht trasszementgebundener Blähton (Liapor) Darauf Lagerhölzer, Luftschicht, Eichendielen. Falls der raumseitige Aufbau überhaupt eine Rolle spielt. Die Frage ist, ob ich kellerseitig was an der Situation ändern kann. Im Sommer, sobald der Ofen nicht mehr im Betrieb ist, trocknet es schnell wieder weg. Meine Idee wäre, den Kalkmörtel drumherum wieder zu entfernen und den Zwischenraum von KG Rohr zur Kellerwand mit Hanf auszustopfen. Wie eine Fensterleitung quasi. Anbei ein Foto. Vielleicht gibt es ja Ideen... ...

Frage an die Kalkexperten

Hallo, wir haben vor etwa 1, 3 Jahren unser gesamtes Haupthaus 240 qm2 für einen sehr hohen Preis neu verputzen lassen. Benutzt wurde Branntkalk, gelöscht und im Verhältnis 1:3 gemischt. Die Wände wurden ausreichend vorgenässt und anschließend per Hand verputzt. Danach freskaler Anstrich mit Kalk-Kasein- Farbe aus Koerndl MarmoR kalk 2 Jahre gelagert gestrichen. Nach etwa 6 Monaten erste Abplatzungen etwa Fingernagelgroß mitten im Putz. Dies hat sich gesteigert bis zu etwa 5 Abplatzungen pro qm Wandfläche. Die Begutachtung des Unternehmens hatte keine Ergebnisse gebracht. Zement Einschlüsse konnten ausgeschlossen werden, es wurde ein extra Mischer benutzt. WerkzeugE waren nie in Berührung mit Zement t. Es sind definitiv Fremdkörper die zu diesen Abplatzungen führen. Es wurde Lehm vermutet. Farblich passt das. Die Einschlüsse/ Fremdkörper sind braun und sehr weich. Der darüber liegende Putz platzt jedenfalls ab. Nach etwa 9 Monaten haben wir sämtliche Fehlstellen in Eigenleistung verspachtelt ( Kalkspachtel) und mit der selben Farbe übergetüncht. Ergebnis nicht zufriedenstellend, man bekommt es farblich nicht genau hin. Mitlerweile platzen an vielen weiteres Stellen viele Stücke heraus. Von klein bis groß. Es ist eine Katastrophe. Das gesamte Haus ist betroffen. Hat jemand ähnliche Erfahrungen, kennt die Ursache? Können es Lehmeinschlüsse aus dem Sand sein? Wie lange kann es dauern, bis es ein Ende hat. Wir würden dann erneut verspachteln und die gesamten Wandflächen neu streichen müssen. Wie soll ich mich gegenüber dem Unternehmen verhalten? Eigenleistung (spachteln/ neuanstrich) vergüten lassen? Schadensersatz? Ich bin ein Freund von gütliche Einigungen. Putz abschlagen und neu verputzen lassen ist keine Option. ...

Fugenmörtel Sandsteinsockel

Guten Abend, unser Haus aus den 30ern benötigt dringend eine neue Verfugung des Sockels. Der Sockel besteht aus groben Sandsteinquadern, die ganz ursprünglich mal mit einer schwarz gefärbten, sehr fetten Zementfuge versehen waren. Stellenweise liegen diese Fugen nun offen und es existieren riesige Hohlstellen zwischen den Steinen. Ein Paradies für Mäuse und alle anderen Nager. Der enthaltene Kalkmörtel wurde über die Jahre ausgewaschen und von Mäusen etc ausgetragen. Erstens mache ich mir langfristig Sorgen um die Standfestigkeit und zweitens möchte ich die Fugen gerne füllen. Ursache waren nicht vorhandene Dachrinnen, ein Gefälle des Pflasters in Richtung Haus und Gleichgültigkeit der Vorbesitzer. Mir wurde Trasskalk empfohlen. Ich habe an anderen Stellen mit Eigenmischungen experimentiert, würde in diesem Fall aber gerne auf das Otterbeinprodukt zurückgreifen wollen. Meine Fragen: Haltet ihr Trasskalk für geeignet? Verfügt dieser über ausreichend Festigkeit, um der Situation wieder mehr Halt zu geben? Bindet Trasskalk auch unter Luftabschluss ab? (Würde circa 40 cm ausschachten und unterhalb Geländeniveau lose Fehlstellen ausbessern und wieder verfüllen) Wie bekomme ich den Mörtel in die Hohlstellen zwischen/hinter die Steine? (Flüssige Konsistenz und Sahnespritzbeutel?) Bzw muss lageweise verfüllt werden, damit der Mörtel besser abbindet? Ich versuche mal ein Bild anzuhängen. Gerade kein passendes vorhanden. Vielleicht gibt es ja vorab schon Meinungen... ...

Zementestrich Verbundestrich

Guten Abend! Vielleicht kann mir jemand Auskunft zu folgendem Sachverhalt geben: Wir haben eine gebundene Blähtonschicht auf der unsere Leitungen verlegt sind (Strom, Wasser und Heizungsrohre. Die Leitungen wurden isoliert und sollen nun mit einem erdfeucht eingebrachten Zementestrich als Verbundestrich (5-7 cm Stärke) überdeckt werden, um darauf beflissen zu können. Die Heizungsanlage ist bereits in Betrieb genommen. Keine Fußbodenheizung, Vorlauftemperatur knapp über 60 Grad. Auch wenn die Leitungen isoliert sind, haben die Heizungsleitungen eine etwas höhere Temperatur. Wie am besten Vorgehen? Heizkörper ausstellen, um dadurch die Rohrtemperatur zu senken? Oder gedankenlos so den Estrich darüberher ? Mir geht es um eventuell unterschiedliches Trocknungsverhslten insbesondere an den Stellen, wo der Estrich über den Heizungsleitungen verläuft. Folge: Risse, Schüsselung etc. Oder mache ich mir da einen zu großen Kopf? Wie gesagt, keine Fußbodenheizung. Es geht nur um die Bereiche, an denen der Estrich die verlegten, isolierten Heizungsrohre überdeckt. Heizungsbauer meinte kein Problem, auch der Maurer, mit dem ich verlege (.Freund der Familie) sieht das relativ entspannt... ...

Eckige Fenster im Segmentbogen

Wir sind gerade beim Innenputz und haben im Bestand noch die Holzfenster aus den 80ern beibehalten. Gerne würden wir die gemauerten Stürze sichtbar lassen, haben aber leider eckige Fenster. Ist es eine Option, den Fensterrahmen nach oben hin zu erweitern, indem man platt ausgedrückt ein Rahmenholz nimmt und auf den bestehenden Fensterrahmrn befestigt. So könnten wir diese Erweiterung abputzen und hätten den Rundbogen sichtbar. Ich hoffe ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt. Wärmetechnisch spielt es aus meiner Sicht keine große Rolle, ob ich die Fehlstelle mit Putz ausfülle oder mit einer "Deckleiste" abdecke. Wir hätten schon gerne die Rundbögen sichtbar. Schonmal jemand soetwas gemacht? ...

Dachschräge diff.offen dämmen Hanf

leider bin ich mir mit meinem Dachaufbau etwas verunsichert. Ich würde gerne meinen Aufbau, der Evtl gegen die anerkannten Regeln d. Technik spricht, zur Diskussion stellen. Bei der Dachschrägendämmung im Bestand ohne Unterspannbahn ist es derzeit üblich, dass selbst bei einem diffusionsoffenem Aufbau raumseitig eine Dampfsperre/Bremse verbaut wird. Zumindest eine raumseitig dichte Beplankung, um zu verhindern, dass die Raumfeuchte nicht in das Dämmmaterial eindringen kann. Soweit ist mir das alles verständlich. Wenn ich jetzt aber komplett auf eine raumseitige Abdichtung oder Bremse verzichten möchte, dennoch Gipskarton aus Gründen der Kosten und einfachen Verarbeitung als spätere Beplankung verwenden möchte, stellt sich mir die Frage ob, das bei folgenden Gegebenheiten und Vorhaben nicht auch funktionieren kann: Dachaufbau Bestand von außen: Tonziegel, Dachlatten, Sparren. Dach dicht, etwas lichtere Stellen werden mit trockenem Mörtel gegen Flugschnee noch verstrichen. Geplanter Aufbau: Sparren 15er (anlaschen, um mehr Dämmaterial einzubringen),Distanzleisten ca. 3x3cm seitlich an die Sparren bringen um dagegen holzfaserdämmplatten zu drücken und zu befestigen. Distanzleisten dienen zur Hinterlüftung der Konstruktion. Zwischensparrenraum mit Stopfhanf ausfüllen, als Beplankung Gipskarton. Es handelt sich um ein täglich benutztes Familienbad. Es geht dabei um eine Schräge im OH, darüber unausgebautes Kaltdach, mit noch zu erstellender Perlite- oder Korkschüttung als Geschossdeckendämmung. Da sowohl der Hanf, als auch die Holzfaserdämmplatte diff.offen sind, kann doch die eindringende Feuchte über die Hinterlüftung entweichen. Durch eine Dampfbremse die man im Bestand eh nie dicht verklebt, oder abgedichtet bekommt, manifestieren sich einige wenige Schwachstellen, an denen sich der Feuchteeintrag konzentriert. Ist das nicht sehr viel schadensanfälliger, als ein gleichsam diffusionsoffenes System? Von allen Seiten höre ich unterschiedliche Meinungen. Wasserdampfdiffusionswiederstand: Fermacell: 13 Hanf: 1-2 Holzfaserdämmplatte 5 Außen ist es offener als innen. Was konkret könnte dagegen sprechen? Wo ist mein Denkfehler? Ich habe da tatsächlich oft und lange drüber nachgedacht, würde aber gerne auch noch andere Meinungen dazu hören. Bitte keine Untergangsprophezeihungen, sondern konstruktive Beiträge. Dürfen auch gerne kritisch sein, würde dann aber auch verstehen wollen, WESHALB. Danke für die Diskussion... MfG ...

Sandsteinfragment bestimmen

Habe beim entfernen eines Gartenweges unter der Pflasterung in meinem Garten ein größeres Stück Sandstein gefunden. Einseitig profiliert/ auf der anderen Seite anderweitig bearbeitet. Haus von 1933, davor am selben Standort ein altes Heuerhaus/ Fachwerk. VielleichT kennt jemand Funktion oder hat eine Idee der ursprünglichen Verwendung des Stückes. ...

ElektroVerteilung an 11,5 er tragenden Wänden

Liebe Gemeinde, folgendes Problem. Unser Haus aus den 1930ern besteht ausschließlich aus 11,5 er Wänden, auf denen eine Stahlstein/ Hohlsteindecke aufliegt. Nun planen wir die neue Elektro Verteilung. Die Leitungen werden überwiegen über den Boden verlegt. Die Kabel an den Wänden werden wir direkt aufs Mauerwerk legen und mit einem zweilagigen Kalkputz überdecken (11,5 er tragende Wände dürfen nicht geschlitzt werden)/ in kritischen Bereichen evtl Stegleitungen. Für Steckdosen/Schalter werden wir wohl oder übel bohren müssen. Gibt es Möglichkeiten dies zu umgehen oder besonders flache Steckdosen, um die Wände nur geringfügig anzugehen? Aufputzsteckdosen gibt es die schönen (Manufactum/ Replicata etc.) nur zu unzumutbaren Preisen. Irgendwelche Ideen? Hersteller mit absehbaren Aufputzsteckdosen, flache Steckdosen zur UP Montage? Stehen grad etwas auf dem Schlauch. ...

Fensteranschlussfuge

Hallo, wir haben in einem Haus, welches wir derzeit kernsanieren, die Fensteranschlussfugen vom Kalkputz befreit. Die Bestandsfenster werden wir behalten. Die Fugen wollen wir nach Absprache mit unserem Architekten mit Hanf ausstopfen. Anschließend soll von innen eine Deckleiste aus Holz angebracht werden. Allerdings sind die Fenster von außen mit einer Art Silikon/ Klebemasse abgedichtet am Mauerwerk. Demnach sind die Fenster nicht innen dichter als außen. Würde ich die inneren Deckleisten mit vorherigen Dichtband abkleben oder irgendwie versiegeln hätte ich maximal innen gleichdicht wie außen. Ist das auch zu vertreten? Vorher existierte innen lediglich der Kalkputz mit aufgetragener Dispersionsfarbe. Es waren keine Baufehler/schäden im Fensterbereich auszumachen. Lange Rede kurzer Sinn: Geht innen dicht/ außen dicht auch? Vertretbar? ...

Heraklith Betonschraube?

Hallo, u.a sanieren wir derzeit einen älteren Kuhstall zu einem Friseursalon. Haben den Putz abgenommen und die einschaligen Außenwände mit isolierten Porotonsteinen hintermauert (Salze). Zwei gemauerte Säulen sollen mit magnesitgebundenen Heraklithplatten eingepackt werden und anschließend einen Kalkputz erhalten. Welche Möglichkeit habe ich, diese zu befestigen? Es gibt zwar Betonschrauben von Heraklith selbst, aber so ein Paket ist zu teuer, zumal es sich um eine Befestigung von gerade 12 Platten handelt. Kennt jemand alternativen? Es sollte überputzbar sein und halten. ...