Alle 14 Fragen von TobiasMueller

Unterkonstruktion Wandpaneele im Dachboden

Hallo, ich möchte die Dachschrägen im Dachboden mit Wandpaneelen verkleiden. Dazu ist auf die Sparren Innen schon eine Lattung aufgebracht worden und ausgerichtet (parallel zu den Sparren, also vom Dachfirst zur Traufe) worden. Dazu soll nun die Konterlattung mit Lattenabstand 40 cm aufgebracht werden an die die Paneele befestigt werden. Meine Frage ist nun: Richtig wäre die Anbringung der Latten mit Stoß auf den bereits vorhandenen Ausgleichslatten. Natürlich ist aber der Sparrenabstand bei unserem über 200 Jahre alten Haus ungleichmäßig, der Verschnitt wäre massiv. Ist es möglich die Latten "laufend" anzubringen und wann immer Stöße zwischen die Sparren fallenden Stoßbereich mit einem kurzen Stück Dachlatte zu hinterfüttern und zu verschrauben? Dabei natürlich darauf achten, dass die Stöße nicht immer im selben Feld zu liegen kommen... Danke für jegliche Antwort, Tobias ...

Bodenaufbau, Höhe gewinnen

Hallo zusammen, ich habe wieder einmal eine Frage zum allseits geliebten Thema Fußbodenaufbau. Ich habe in unserem zukünftigen Kinderzimmer den gesamten Boden neu aufgebaut, weil die Vorbesitzer die ursprünglichen Lehmwickel entfernt und einen mit Mineralfaserdämmung belegten Fehlboden (eigentlich eher Deckenpaneele für den darunterliegenden Raum) verbaut hatten. Ich habe nun durch beigelaschte Boden das Niveau ausgeglichen, einen neuen Fehlboden eingezogen, diesen mit Rieselschutzfolie und einem Baulehm/Holzhäcksel-gemisch befüllt und eine Lage 25 mm OSB aufgebracht. Nun fehlen zum Nachbarraum aber immer noch ca 45-50 mm Bodenhöhe. Geplant war ursprünglich, als ich noch nicht wußte, dass der Ausgleich so hoch werden muss, eine 20 mm Pavaboard-Lage auf den OSB-Platten und darauf der Bodenbelag (Klick-Kork 10,5 mm). Nun ist die Frage wie ich zusätzlich Höhe gewinne. Drei Varianten scheinen mir plausibel: Variante 1) Auf die vorhandene Lage OSB die 20 mm Pavaboard und darüber nochmals X mm OSB, darauf Bodenbelag (Kork) Variante 2) X mm OSB auf die bereits vorhandene Lage, in 90° gedrehter Verlegerichtung, darauf Pavaboard 20 mm darauf Bodenbelag (Kork) Variante 3) Auf die vorhandene Lage OSB die 20 mm Pavaboard, darüber nochmals 20 mm Pavaboard in 90° gedrehter Verlegerichtung, darauf Bodenbelag (Kork) Variante 3 hat das geringste Gesamtgewicht, ich weiß aber nicht, ob 2 Lagen Pavaboard möglich sind. Die 2 Lagen deshalb, weil schon 20 mm Platten vorhanden sind. Ich würde mich freuen wenn ich Rückmeldung bekäme, Danke, Tobias ...

Schädling

Hallo, habe eben folgendes Getier in meinem Wohnzimmer gefunden. kann das jemand identifizieren? Ist auf den Fliesen gekrabbelt, sonst sehe ich keine "Spuren" wie Holzmehl etc... danke, Tobias ...

Balken im DG: Farbe entfernen oder lassen?

Hallo, Wir renovieren unser DG (innen) und an den Giebelseiten ist Sichtfachwerk. Die Balken sind mit einer dunklen ,glänzenden Farbe gestrichen. Meine Frage ist: Kann ich diese Farbe entfernen (Nylonbürste) und anschließend die Balken mit Leinöl behandeln oder hat diese Farbe eine besondere Schutzfunktion, die ich beachten muss. Das DG wird kein ständiger Wohnraum, bekommt aber Heizung und ist zwischensparren-gedämmt. Danke, Tobias ...

Überflüssiger Balken? Eilt...

Hallo, Wir haben den Kniestock in einem Zimmer entfernt und sind auf einen Balken gestoßen (siehe Bild). Dieser liegt ist selbst ziemlich morsch, liegt nur auf morschen Brettern und diese auf den Deckenbalken. Der besagte Balken endet in der Fachwerkwand am Ende des Zimmers, er spannt sich nicht im benachbarten Zimmer weiter. An zwei der Deckenbalken ist er mit durchgehenden Gewindestangen verschraubt. Wir sind zu dritt, keiner kann sich einen Reim darauf machen was der Sinn diese Balkens ist oder ob er nicht nur ein Überbleibsel älterer Bausubstanz ist. Uns ist er nur im Weg, daher würden wir ihn gerne entfernen. vielleicht kann uns jemand weiterhelfen... ...

Innenausbau Wände

Guten Tag, der Ausbau unseres Häuschens (BJ 1775) geht weiter, wir haben das nächste Zimmer in Angriff genommen. Derzeitiger Stand: Die Decke werde ich voraussichtlich wieder mit einer abhängten Decke versehen, da ich mir nicht zutraue, den jetzigen Zustand ansehnlich zu reparieren. Ist dort etwas zu beachten (Hohlraum zwischen Lehmfüllung und abgehängter Decke?)? Der Boden wird komplett neu aufgebaut, da die Vorbesitzer die gesamten Stakhölzer und Lehmwickel entfernt haben um die Balken als Sichtbalken im EG freizulegen. Hier wird ein neuer Fehlboden mit Schüttung eingebracht, Bretter seitlich an die Balken zum Niveauausgleich beigelascht und oben der neue Bodenaufbau angebracht. Nun zur "Baustelle": Die Wände sind von ihrer vom Vorbesitzer angebrachten Rigips-Vorsatzschale auf Dachlatten befreit worden und das Fachwerk freigelegt. Der Anblick der sich dabei bietet ist durchaus "divers". Es gibt Stellen, an denen die Lehm-Gefache noch halbwegs intakt sind (inkl. Feinputz), teils sind Bretter vor die Balken geschraubt/-nagelt, teils sind Gefache mit Ziegelsteinen oder, wie auf dem Bild, mit Ytong verfüllt. Nun stellt sich die Frage was zu tun ist bzw. was möglich ist. Ich würde gerne, wo möglich die Lehmgefache wiederherstellen. Also alle angebrachten Bretter, Reste von Mörtel etc. entfernen und mit Lehm wieder aufbauen. Allerdings brauche ich dazu keine Unmengen Material, ich finde aber nur BigPacks mit 1 to. Gibt es entsprechendes Lehmmaterial auch in kleineren Gebinden? Weiterhin ist die abgebildete Wand (die vor der die Leiter steht) eine Außenwand. Da der Raum ein Kinderzimmer werden soll, würde ich dort gerne Vorkehrungen gegen Kälte treffen, sprich ein Dämmung anbringen. Im Forum habe ich nun UdiReco gefunden, wäre das hier möglich? Wie wäre das System an der vorhandenenWand zu befestigen und wie wäre die Wand vorzubereiten? Ich wäre für jedwede Hilfe dankbar, Gruß, Tobias ...

Ratschlag für Flurboden

Hallo, der Umbau in unserem Haus geht dank der Hilfe der Forumsmitglieder voran, es tauchen natürlich immer wieder neue Baustellen auf, aber vieles lässt sich ja über die Forumssuche lösen. Im Moment stehe ich aber wieder vor einem Problem, dass ich so nicht lösen konnte. Es geht um den Flurboden im ersten Stock. Der Raum ist recht klein (ca. 10m2) und war früher mit Fliesen, die auf ca. 30 mm Spanplatten verklebt waren als Fußbodenbelag ausgestattet. Diesen Aufbau habe ich bis auf die Dielen entfernt. Von unten geht eine recht steile Holztreppe in diesen Raum. Nun geht es an den Neuaufbau und da bin ich mir nicht sicher was die beste Lösung ist. Die Dielen sind natürlich nicht gerade, im ganzen Raum gibt es ein Gefälle von ca. 2,5 bis 3 cm über die Länge (3m). Die Dielen selbst sind nicht mehr in guten Zustand, es gibt Löcher (siehe Bilder in meinem Profil), weiterhin hat der Vorbesitzer beim Anbringen des Geländers große Stücke sehr unschön entfernt. Weiteres Problem: es ist wenig Aufbauhöhe möglich, da sonst die letzte Stufe der Treppe deutlich höher wird als die übrigen Stufen. Klar ist mir, dass flüssige Ausgleichsmasse keine Lösung ist, aber da bin ich dann mit meinem Latein auch schon am Ende. Ursprünglich hatte ich überlegt, die Dielen fest zu verschrauben um das Knarren zu beheben und dann mit Rollkork o.ä.eine einigermaßen ebene Oberfläche zu schaffen (in mehreren Schichten wo nötig) und darauf einen geeigneten Bodenbelag zu verlegen, aber ich denke das ist nicht wirklich eine vernünftige Lösung. Ich hoffe ihr könnt mir helfen, Danke und Gruß, Tobias ...

Dampfbremse nötig? Fußboden über Durchfahrt

Hallo, ich habe mir in den letzten Wochen Gedanken über den Aufbau des Fußbodens unseres künftigen Schlafzimmers gemacht und bin nun bei einer Lösung angekommen die ich gerne so umsetzen wollte. Da es noch zwei mögliche Optionen gab, habe ich mal den u-Wert Rechner benutzt um zu vergleichen. Das angehängte Bild ist nun die von mir bevorzugte Lösung. Eine Anmerkung noch zum Aufbau: Da im Rechner Lehmwickel nicht verfügbar sind, habe ich die Lehmschüttung eingefügt und die Eigenschaften geändert (Lambda 0,2 W/mK, sd 5,4 m aus ). Mir ist klar, dass der u-Wert Rechner nur Anhaltspunkte geben kann und beim "Spielen ist mir aufgefallen wie schnell man den Taupunkt erreichen und im Gesamtaufbau verschieben kann. Daher die Frage ans Forum, ob der geplante Aufbau eine sperrende Schicht benötigt oder nicht. Danke und Gruß, Tobias ...

Bodenaufbau 1.OG

Hallo, ich weiß das Thema ist schon vielfach diskutiert und ich habe mich durch viele Fragen gelesen, habe für mien Situation nicht die passende Antwort gefunden. Darum hier meine Frage nach einem sinnvollen Aufbau für den Boden in unserem 1.OG (Haus BJ. 1775). Insgesamt sind drei Räume betroffen. 1) Im Schlafzimmer habe ich den alten Boden inkl. Dielen entfernt. Darunter sind Holzbalken mit Fehlboden und der bekannten Füllung aus Lehm/Schlacke etc.. Die Balken sind ca. 90 cm auseinander und überspannen eine Länge von 4 m. Die Maße der Balken habe ich gerade nicht parat, aber ich schätze sie auf ca. 20 x 20 cm (genaue Werte kann ich nachliefern). Das Zimmer befindet sich zum Großteil über einer Durchfahrt, der Rest über dem Flur im EG. Da wir nicht viel Höhe für den Aufbau des Bodens haben (ca. 70 mm OK Balken - OK Türschwelle = höchster Punkt) dachte ich an folgenden Aufbau von unten nach oben: Balken 25 mm OSB, Ausgleich mit entsprechendem Unterkeilen Fermacell mit Holzfaserdämmstoff 35 mm Bodenbelag Kork (10,5 mm) Der Hersteller des Korkbodens gibt außerdem folgendes an: "Bei allen mineralischen Unterböden, wie z.B. Estriche oder Steinfliesen, wird eine Dampfsperre benötigt. Dies gilt auch für Betonböden mit integrierter Feuchtigkeits- sperre oder Fußbodenheizung bzw. Betonzwischendecken. Es dürfen keine partiel- len Kalt- oder Warmflächen vorhanden sein, da dies zu Spannungen führt. Verwenden Sie eine Kunststoff-Folie (PE-Folie) mit einer Stärke von mindestens 0,2 mm, die an den Bahnen mindestens 20 cm überlappt und verklebt wird. Verlegen Sie die Folie so, dass diese an den Wänden mind. 5 cm hochsteht." Ist dann meine Planung so überhaupt realisierbar? Wie empfindlich sind solche Böden wirklich, ich denke der Lehmaufbau dämmt von sich aus schon besser als eine reine Betondecke? 2) Im angrenzenden Raum soll ebenfalls der Dielenboden entfernt werden. Allerdings vermute ich, dass hier der Bereich der über dem EG liegt in der Vergangenheit von seinem Lehm "befreit" und dieser durch Glaswolle ersetzt worden ist. Im Kniestock ist auf jeden Fall der direkte Blick auf die Rückseite der Paneele, die die Decke des darunterliegenden Wohnzimmers bilden, erkennbar. Wie gehe ich hier am besten vor, um den Zwischenraum zwischen den Balken wieder zu verfüllen? Bild kann ich nachliefern falls gewünscht... 3) Im Flur vor dem erstgenannten Raum liegt ein noch recht ebener Dielenboden, den ich ungern auch noch entfernen möchte. Allerdings wird sich ein Absatz zu den angrenzenden Räumen ergeben, weshalb ich dort gerne 15-20 mm höher kommen möchte. Was wäre hier als Aufbau über den Fliesen geeignet. So das war jetzt mein Roman für heute, ich würde mich über jegliche Antwort freuen. Danke und Gruß, Tobias ...

Dämmung oberste Geschossdecke

Hallo, wir wohnen /wie vielleicht schon aus anderen Fragen bekannt ist) in einem kleinen Fachwerkhaus (BJ. mittlerweile auch bekannt, 1775) und haben im Laufe des letzte Jahres unser Dach neu gedämmt. Das ist mit 120 mm Holzflex-Zwischensparrendämmung gemacht worden und darauf eine Dampfbremse )(Intello ProClima). Nun soll der Innenausbau weitergehen. Dabei sollen die Dachschrägen mit Ladung/OSB/Rigips verkleidet werden. Nun stellt sich die Frage, wie wir den Fussboden aufbauen sollen. Die Situation derzeit ist eine im 1.Stock an die Deckenbalken angebrachte Heraklith-Platte, darüber zwischen den Balken verschiedenste Dämmaterialien (Glaswolle, Lehm/Stroh-Gemisch, andere Überraschungenfolgen bestimmt) und darüber die Holzdielen. Die Holzdielen sind leider ziemlich hinüber und wir überlegen dort auch OSB-Platten zu verlegen und diese anzuschleifen und zu ölen. Dazwischen ebenfalls wieder mit Holzflex dämmen. Daher stellen sich uns nun zwei Fragen: Muss irgendwo in dieser Konstruktion eine Dampfsperre im Fußboden vorgesehen werden? Müssen wir, falls der Dachboden feucht gewischt wird eine "Schutzschicht" zur Bodendämmung einplanen? Danke im Vorfeld für die Antworten, Tobias ...