Alle 5 Fragen von Rudolf

Heizungsrohre

Seit ca. 2 Jahren bastle ich an einem alten Haus (Ferien/Wochenendsitz) herum. Aufgrund des langen und kalten Winters habe ich mir paar Gedanken zu den Heizkosten gemacht. Würde bei folgendem Thema euren praktischen Rat benötigen: Heize (zentral inkl. Frostschutz auf 8 Grad) mit Öl und habe daneben noch Pellets und Holz (als Unterstützung bei Anwesenheit). Durch das Haus sind Überputz die (Kupfer-)Heizungs-Rohre verlegt. Infolge Trockenlegung (neuer Fußboden, mech. Sperre bei Natursteinmauer) ist die Luftfeuchtigkeit stark reduziert (von vormals 70% auf 40%). Habe ich früher immer geheizt, um die Schimmelbildung zu vermeiden, mache ich es eigentlich nur noch dem Frostschutz wegen. Trotz allerdem ist mein Öl-Verbrauch (ca. 1500-2000l pro Saison) fürs Wochenende zu hoch. -Gibt es einen alternativen Frostschutz für die Leitungen (Wasser/Heizung) - ein Kollege hat von irgendwelchen Kabeln um die Rohre gefasselt?? -Da der Verputz bei den Mauern ca. bis halben Meter abgeschlagen ist, hat es Sinn meine Rohre für eine bessere Isolierung und Dämmung unter-putz zu verlegen? - Lohnt sich eine Dämmung der außen-putz-verlegten Kupferrohe? Kann der Theorie nicht ganz folgen, da die Räume ja sowieso beheizt werden müssen. - der Installateur hat mir vor Frostschutz in den Rohren abgeraten, er meinte, dies würde für die Rohre nicht ideal sein. Für euren Rat oder Ideen bin ich euch sehr dankbar. Änderung des Heizrohstoffs kommt derzeit auch nicht in Frage. ...

Dachdämmung - Erfahrung mit Zellulosedämmung

Anbei die Innenseite meines Dachgiebels. Sorry für die schlechte Bildqualität, aber da ich nicht schwindelfrei bin, habe ich Probleme beim fotografieren. Ich weiß, dass meine Frage vielleicht besonders blöd ist: Da ich leider nicht in der Lage bin, zu schauen, was unter den Brettern ist (extremer Schwindel) i.S. von Dämmung, denke ich der Einfachheit halber den ganzen Bereich (am Boden und auf den Seiten) mit Zellulosedämmung vollblasen zu lassen. Unter dem Holz ist entweder keine Dämmung oder wenn, nach Erfahrung im Haus, Glaswolle. Alte Glaswolle am Boden würde ich entfernen. Meine konkrete Frage: Schadet es, wenn ich mit der Zellulose einfach drüberstreuen (Einblasen, Hinblasen) lasse? Gibt es Fälle, wo von der Zellulose abzuraten ist? Der Bereich interessiert mich nicht, es ist im Winter nur ziemlich kalt da oben. ...

Sommer - massives Kondensat kfr. Lösung

Liebes Forum, folgendes Problem: Badezimmer: Erdgeschoss, kein Keller, verfließt bis ca. einen Meter - Decke Gipskartonplatte. Ölheizung steht darin. Kleines Fenster bzw. ca. 20 x 20 cm Lüftungsöffnung (lasse ich Frühjahr bis Herbst offen, im Winter mit Styropor abgedeckt, wegen Frost). Allgemein ist mein EG ziemlich frisch und daher im Sommer besonders Kondensatanfällig. ca. 20 Grad, 55-60 % rel. Luftfeuchte. Bei der derzeitigen Hitze (feuchte heiße Luft) habe ich das Problem, dass meine Leitungen im Bad(massiv) und Fließen bis zu 50 cm zu "schwitzen" anfangen. Wasserleitungen (Wasserzähler, Heizungsrohe und übrige Wasserleitungen)sind alles über Putz verlegt sind (wobei das natürlich meiner Meinung in diesem Fall von Vorteil ist). Im Winter und der Übergangszeit ist dieser Raum problemlos. Vom Rauchfangkehrer habe ich die Auflage, den Lüftungsschlitz offen zu lassen (Versicherung?). Durch den Lüftungsschlitz kommt dann natürlich die heiße Luft rein (auch testweise mit der Stypropor-Abdichtung) und bei mir steht je nach Hitze ca. halber cm das Wasser. Gipskartonplatte schimmelt oben auch schon. Da ich derzeit noch umbaue, wird früher oder später sowieso eine Lüftungsanlage (ob lokal oder für Teilbereich entscheide ich noch) reinkommen, brauche allerdings für den aktuellen Sommer eine "Notlösung". Lüftungsloch zumauern geht eben leider nicht. Heizung im Sommer = Warmwasser ...

Sanierung altes Haus Teil II

http://www.fachwerk.de/fachwerkhaus/wissen/sanierung-altes-haus-244697.html Das ist mein urspruenglicher Beitrag. Leider habe ich nicht geschafft, in meiner Frage vom Jaenner einen weiteren Kommentar zu setzen: M?chte einfach ein kleines Update schreiben. Was hat sich seit J?nner (nach Regen und Schneeschmelze) getan: Habe den Fussboden in meinem Problemraum nun fast zu 50 % ca. 1 Meter tief entfernt. Allgemein ist der Boden da von leicht feucht bis sehr nass. Das Mauerwerk - Seitenwand innen (Ziegel) steht auf grossen Natursteine. Die Wand aussen (Vorderseite) steht ebenfalls auf Massiven Steinen, die Wand aussen (zum Hang, Zwischenraum) besteht durchgehend aus Natursteine. Bodenaufbau: ca. 6 cm Beton, Erde, ca. 2m2 haben eine 3 cm Lehmschicht, Erde/kleinere Steine. Bereich unter Lehmschicht ist wirklich nass. Erdteile ohne Lehm eher feucht (auch nicht trocken). Feuchtigkeit mit Boden-Loch ohne Heizen (8 Grad) nun bei nahezu 100 %, mit Pelletsheizung 32 Grad, rund 50 %, sichtbarer Trocknungseffekt (trotzdem nass) nach einigen Tagen. Au?enbereich (vorne) habe ich begonnen einen Teil der Platten zu entfernen. Mauerwerk auf Steine, keine Abdichtung - direkter Kontakt zur nassen Erde unter den Betonplatten (ca. 10cm dick). Gestern war auch mein Bekannter (65 jaehriger Maurer) wieder da: Er meinte, N?sse ist einerseits vom Hang (hier rinnt bei Regen wirklich Wasser in meinem Hang-Kaemmerchen) und in die von mir aufgegrabene Rinne) und die aufsteigende Feuchte vom Boden, Bach, Grundwasser etc....vermute stark frueher ist das Wasser ueber den Boden meines Kaemmerchen direkt in die Wand gezogen worden,.. Er hat gemeint, mir hilft nur folgende Ma?nahme: neuer Bodenaufbau - ueberall, Mauersaege (seiner Meinung nach moeglich, jedoch sollte ich das Haus rundherum ausgraben). Dann eine Drainage und natuerlich (Sockel)abdichtung. Moechte die neuen Entwicklungen gerne hier diskutieren - v.a. da die Massnahmen etwas von den Meinungen hier abweichen. Ausgraben im Aussenbereich rund herum und Hang lasse ich auf jeden Fall, schon alleine wegen der fehlenden Sockelabdichtung - erfolgt in den naechsten Tagen. So habe ich auch einen Ueberblick, wo wirklich Naesse/Feuchte vorherrscht. Fotos kann ich bei Bedarf gerne einstellen. ...

Sanierung altes Haus

Mein Haus (2015 gekauft Ferien/Wochenend-Haus): Kein Keller, Untergeschoss errichtet vor 1900 - Mauer Natursteine verschiedenster Größen, tlw. 10 cm Verputz (diverse u.a. Beton und meiner Meinung Kalk) – feuchte Fugen. Fussboden Raum A: ca. 10 – 15 cm dicker Beton - feuchte Erde darunter - Beton ca. bis zur hälfte feucht - keine horizontale Isolierung in Wand und Boden. Raum B: Schotter (a la Eisenbahn) - Beton - Bitumen - Beton (etwas hellerer nicht so richtig zuordenbar - Boden trocken) Mauern ca. 70 cm dick bis ca. 20 cm Nass - darüber feucht. Luftfeuchtigkeit ungeheizt 70 %, mit Heizen ca. 22 Grad rd. 50 %. Erster Stock: Aufbau um 1950, Innendämmung mit Gipskartonplatten und Holzwolleleichtbauplatten – tlw. Styroporähnliche Außendämmung – eine Wandseite. Dach: Glaswolle am Dachstuhl – Außenwände eigentlich ohne ersichtliche Dämmung Besonderheiten vom Haus: Bach am Grund, viel Regen und Berghang, liegt im Tal daher auch nicht so viel Sonneneinstrahlung – zumindest keine Wassermangel. Kalte Gebirgsgegend Was habe ich bereits getan: Unten bis ca. 40 cm den Verputz abgeschlagen – Austrocknen der Wände begonnen – Beheizung bei Anwesenheit mit Pelletsofen ca. 25 Grad Raumtemparatur – zeigt etwas wirkung. Öfnen der Fußböden. Raum A unten richtig modrig und feucht. Hauswand steht quasi auf Natursteinen – „Fundament quasi Erde und Steine“ – vor allem Raum A. Feuchtigkeit meiner Meinung durch drückende Feuchtigkeit vom Boden verursacht. Geplant ist nun für unten: Fußboden weg, ausgraben, Wand Mauersäge oder Untergraben. Fußboden evtl. gleich Dichtbeton? Steinwand unten ziemlich „undicht“. Teilweise hohlräume und es pfeift kalte Luft durch die dicke vom Putz befreite Wand. Wundert mich bei der Dicke etwas – dh. Irgendwie sollten die Fugen erneuert werden. Bodendämmung sinnvoll – da Boden eigentlich immer Nass-Kalt. Für oben: Wände ziemlich kalt – möchte Außendämmung noch vervollständigen – Innendämmung sinnvoll – möchte beheizte Wärme im Raum gerne behalten – habe jedoch Angst vor Feuchtigkeit oben, die derzeit noch nicht vorhanden ist. Dachstuhl möchte ich rund herum mit Glaswolle abdichten. Bitte um eure Meinung. ...