Alle 10 Fragen von Erik_Meyer

Terrazzo - Renovierungsschliff - Schleifmittelkörnung

Hallo, wir haben in unserem Bauernhaus in der Bauernküche Terrazzo drin. Der wurde 1948 in der DDR / Ostzone reingelegt. Dieser bleibt auch so drin und hat auch schon ein paar Reparaturstellen. In den letzten 40 Jahren wurden diverse Wände eingezogen und direkt auf den Terrazzo gestellt. Diese Wände sind jetzt alle raus und durch Betreuung des Fliesenlegers / Steinmetz möchte ich einen Renovierungschliff machen. Die Diamant-Schleifmittel sind da und wir haben jetzt einen kleine Problefläche mit nem Randschleifer gemacht. Wir haben uns hochgearbeitet von 50er bis zur 1000er Körnung. Und jetzt sind wir unsicher. Denn bei 1000er Körnung ist der Terrazzo sehr glatt. Schon nur mit 50er Körnung schein er gefühlt glätter zu sein, als im Originalzustand. Ja und jetzt sind wir total unsicher. Also nur mit der 50er Körnung schleifen und eine Rauheit erhalten oder doch hochschleifen und ein Ergebniss erzielen was früher in der Materialmangelzeit nie möglich war? Nur bei welcher Körnung hört man vernüftigerweise auf? Achso Schleifpads habe ich bis 3000er Körnung da. Danke Gruß ...

Was ist über meinem Gewölbekeller verfüllt

Hallo, wir haben bei uns im Haus einen Gewölbekeller. Also in Querschnitt wirklich ein Halkreis, welcher mit Bruchsteinen gemauert wurde (stärke etwa 25 bis 30 cm) Darüber soll ein neuer Fußboden entstehen, dazu haben wir viel gelesen u.a. die Ausarbeitungen von Georg Böttcher. Die ich soweit als Maschinenbaustatiker auch problemlos verstanden haben. Kurzum der Abrissunternehmer hat oberhalb des Kellers die alten Dielen, die Balken und das lose Füllmaterial rausgenommen. Mmh und dann fängt mein Problem an.. Wir stoßen auf eine "halbwegs" ebene Schicht. Die bedingt fest ist. Man kann darauf rumlaufen ohne Spuren zu hinterlassen. Man kann diese Schicht sogar kehren. Der Abrissunternehmer hat erstmal die Arbeit eingestellt, weil er unsicher ist ob jemand unser Vorfahren diese Schicht evtl. zur Stabilisierung eingebaut hat (ich meine hier nicht das Auflastgewicht). Auf jedenfall sieht man im Keller nix, das sowas mal notwendig war. Ich habe jetzt man ein Stück der Schicht rausgenommen. Geht mit einer Brechstange recht einfach und dann den kleinen Brocken und der Lupe angeguckt. Es sieht aus wie ein frisch abgeplatzter Sandstein, also eher gelblich. Kalk oder Zementanteile sind nicht zu erkennen. Der Brocken läßt sich mit der Hand mit mäßig Kraft zerkrümeln. Irgendwie würde ich sagen, dass es sich einfach um Sand handelt, der vor 150 Jahren dort eingestampft wurde. (zumindest hab ich an unserem Sandhaufen diesen Sommer ähnliche Brocken entdeckt). Was für Erfahrungen habt ihr damit, wie kann man feststellen ob es als eine Art Magerbeton, Magermörtel statisch notwendig ist? Danke für eure Tipps. Gruß ...

Ort-Estrich im Außenbereich

Hallo, wir würden gern das angebaute Backhaus an unserem Bauernhaus abreißen. Dieses Haus war nur ein Zweckbau und ist auf Grund Gesetzt des Sächsischen Königs recht schnell einfach "drangeklatscht" wurden. Nun stellt sich aber raus das meine Oma im Jahr 1948 auch in diesem Raum Ort-Estrich hat einbauen lassen und diesen Raum nachher als Bad genutzt. Wir persönlich würden gern an dieser Stelle eigentlich eine Außenterrasse entstehen lassen. Nun die Frage wo bisher alle Handwerker mit den Schultern gezuckt haben, ob man den Estrich auf der Terrasse erhalten kann oder eher nicht. ...

Innendämmung Holzfaser Untergrundverfestigen

Hallo, bei uns ist gerade der Handwerker zu Gang denn es geht um das Thema Innendämmung mit Holzfaserplatten (bisher kenne ich nur Steico). Die Grundfrage ist, ob man den Putz mit einen "Verfestigungsanstrich" verfestigen muss? Zum Großteil ist der Innenputz ein reiner Kalkputz (150 Jahre als). Auf diesen Kalkputz sind dann Kalkfarben aufgetragen wurden. Ja und bisher hatte diese Konstellation noch keiner auch weis Steico keinen Rat, ob noch einer Verfestigung vorgenommen werden muss. Also Farbe und Putz sind an sich fest. Nur was tun? ...

Fußboden 1.OG Rauspund danach Diele

Hallo, so jetzt glüht der Kopf. Ich habe mittlerweile sehr vieles hier über Rauspund gelesen aber irgendwie geht es immer um Dielenersatz. Mmh das trifft auf mich nicht wirklich zu. Ich habe ja jetzt die Dielen über unseren Gewölbe entfernen müssen und irgendwann muss dort wieder was rein, nur was. Eigentlich war geplant, die Dielung des 1.OG nach den Baumaßnahmen nochmal zu überdielen, da die aktuelle Dielung nicht immer schön ist, aber eigentlich sehr eben darliegt. Nur wie geht man mit dem Raum über dem Gewölbe um? Jetzt kamen Vorschläge erstmal Rauspund als Art "Baufußboden" reinzumachen und danach einfach wie den Rest zu überdielen, ergo verschwindet der Raupsund wieder unter Dielen. Nur geht das überhaupt oder verzieht mir der Rauspund dann die Dielung? Achso Grobzeitplan zwischen Rauspund und Dielung sind ca. 6 Monate. Danke erstmal Gruß ...

Kappgewölbe (ohne Stahlträger) sanieren

Hallo, im ehemaligen Kuhstall haben wir ein Kappengewölbe. Das heißt in Hauslängsrichtung gibt es mittig einen "Stallgang" ca. 1,5m breit mit einem Gewölbe versehen und jeweils links und rechts liegen die Kuhanbindeplätze ebenfalls mit einem Gewölbe (Spannweite ca.3,5m) versehen. Eines diese Gewölbe über den Kühen hat einen alten Schaden, der schon mal in den 1950iger saniert wurde und danach dick Putz aufgetragen. In den 1996 kam dann noch ein Heizöllagerraum rein welcher aber jetzt wieder raus muss. In dem Zusammenhang stellt sich die Frage wie man das Gewölbe saniert? Die Ziegel sind auf einer Lehre von ca. 1 m Breit gelegt wurden und danach wurde die Gewölbelehre weitergerückt. Die somit 1 m breit Spur ist nicht mit der nächsten Spur verzahnt. Ja und eine dieser Spuren ist halt vor mehr als 60 Jahren mal abgesackt. Die Holzdecken obenauf werde ich öffen. Das Gewölbe hat soweit ich sehe keine Schüttung. Nur wie reparieren. Es gibt verschiedene Lösungen aber an welche denken wir gerade noch nicht? Achso, es gab auch die Idee das Gewölbe in diesem Teil fallen zu lassen. Die Decke oben drüber liegt auf Holzbalken auf. Aber ich denke der Druck der anderen beiden Gewölbe (Stallgang, etc.) muss irgendwie bis an die Außenwand kommen. Achso, den Putz habe ich heute partiell abgeschlagen, damit ich sehe, was eigentlich drunter los ist. Die starke Stufe war von unseren Vorgängern unter reichlich Putz versteckt wurden. Dito gingen in diesem Zusammenhang auch diese 3 Steine raus. Nochwas für Spezialisten, nach langem Suchen habe ich am Fenster im Hintergrund ein Flacheisen gesehen, welches an den Balken oben drüber verankert ist. Aber wie gesagt auch dies ist nachgerüstet. ...

Fehlboden Füllung --- Hackschnitzel

Hallo, bei uns im Bauernhaus (Baujahr 1867) wurde in den 1950iger nach einen Blitzschlag eine Reparatur unter Materialmangel gemacht. An dieser Stelle hat die Dielung sehr gelitten und wurde jetzt lokal aufgenommen. Der Fehlboden war leer also ohne Schüttung. In naher Zukunft soll dort ausgeglichen werden, neuer Fehlboden rein, Rauspund drauf und wenn der Rest der Etage fertig ist, dann soll mal über alles neu gedielt werden. Der jetz betroffene Raum wird Badezimmer mit Dielung und ohne irgendwelche Fliesen werden. Es ist uns schon klar, dass es bei Badezimmer verschiedene Grundmeinungen gibt mit diffusionsoffen oder mit einer diffusiongeschlossene Unterkonstruktion. Im Moment haben wir uns für diffusionsoffen entschieden und es stellt sich die Frage nach der Schüttung. Der erfahren Zimmermann war total unsicher, weil gar keine Schüttung drin war und schlägt jetzt im ersten Schritt nur ne Dämmmatte vor. Andersrum denken wir aber gerade über Hackschnitzel und Alternativen nach. Hintergrund ist, was passiert wenn Wasserschaden vorhanden ist, kann man das dann austrocknen oder muss die Decke geöffnet werden. Hat jemand sowas schon im Bad verbaut und welche Schüttung wurde verwendet? Achso der Raum dadrunter ist die Bauernküche und die Decke sind zementgebunden HWL-Platte. Die Decke der Bauernküche wird aber wahrscheinlich nochmal abgehangen. Danke ...

Was für (Kalk?)-Putz haben wir an der Decke

Hallo, in unserem alten Bauernhaus sind wir dabei einen Wasserschaden zu beseitigen, ja und stellt sich die Frage, was wir eigentlich an der Decke haben. Eigentlich haben wir ne normale Balkendecke. Die Bretter sind unten mit Stroh umwicklet und darauf ist Lehmputz aufgetragen (ca. 1 cm stark) ja und auf dem Lehmputz ist was Härteres. Die Stärke ist etwas 0,5 cm stark. Die Schicht ist relativ hart aber fein. Also nicht zu vergleichen mit dem Kalk-Sand-Putz an der Wand? Gibt es irgendwo eine Zusammenstellung über die verschiedenen Kalkputze? Danke erstmal Gruß ...

Steinfußboden (Terazzo) unterhöhlen für Abwasserrohr

Hallo, in unserem altem Bauernhaus ist im Erdgeschoss (außer große und kleine Stube) vollflächig Terazzo 1948 eingebaut worden. Da jetzt das Abwassersystem auf neuesten Stand gebracht werden muss, muss ein Abwasserrohr einen Gang mit Terazzo queren. In den beiden Nachbarräumen des Ganges kann ich graben und buddeln wie ich will (naja bis das Kellergewölbe kommt) aber wie bekomme ich ein Abwasserrohr unter dem gang hindurch, ohne das ich nachher Setzungserscheinungen etc. habe. Bin für jeden Tipp offen und dankbar. Gruß Erik ...

Feuchte Bruchsteinwand

Hallo, ich möchte Zeitnah das Bauernhaus meines Onkels übernehmen. Im Moment sind noch paar Dinge zu klären, aber da das Haus unbewohnt ist versuchen wir es weitgehend zu erhalten. An das Haus wurde seinerzeit ein Backhaus angebaut. Leider ist dort ein Sparren gebrochen und das Gefälle des Backhausdaches zeigt nun zur Hauswand. Ich habe Gesucht wie ein Blödmann bis ich mitbekommen habe, dass die Lokale Feuchtigkeit nur durch den gebrochen Sparren entstanden ist. Kurzum ich habe im EG eine Lokal feuchte Wand, leider zieht sich die Feuchte bis auf Höhe der Zwischendecke (Balkendecke). Ein Bauingenieur war schon da und hat gesagt, bitte Ursache abstellen und wenn möglich trocknen (Vermeidung von Schäden an den Deckenbalken). Im Haus selbst liegt kein Strom, kein Frischwasser, etc. an. Aber in diesem betroffen Raum ist ein alter offener Kamin eingebaute. Mir schwirrt schon eine Weile durch den Kopf, ob man diesen Kamin zum "Trocken Heizen" verwenden kann. Klar kann ich den Kamin auch wegreisen (ist nicht wirklich schick) und einen Werkstattofen anschließen. Nur ich bin ehrlich, ich traue mich solch eine Frage nicht unseren Bauingenieur zu stellen!? Macht solch eine Trocknung Sinn oder schade ich damit vielmehr? Danke schonmal im Vorraus. Gruß ...