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Haus von 1943 - Keller renovieren: Kalk? Sanier oder Kalkzement? ODer

Guten Tag, ich stelle diese Frage, wie viele vor mir und doch ist jedes Anliegen ein wenig anders, daher stelle ich auch meine Frage hier rein: Ich habe ein Haus von 1943. Wir wohnen nun seit ein paar Jahren da drin und haben es nach und nach renoviert. So langsam würde ich mich an den Keller wagen. Der Keller besteht aus einem Gewölbekeller, den ich zunächst so lassen möchte wie er ist, auch mit seinen Salzkristallen an der Wand. Aber eines nach dem anderen. Denn als erstes möchte ich die drei weiteren Kellerräume renovieren: Werkstatt, WAschraum und Aufbewahrungsraum. Der Putz (vom Vorbesitzer ist normaler Gipsputz angebracht worden und teilweise wahrscheinlich sogar Dipersionsfarbe angebracht worden) Und nun beginnt das eben zu bröckeln, hier und da und zu miefen. Der Keller ist nicht nass. Manche sagen sogar er sei für das Baujahr trocken, wobei das natürlich nicht stimmt. Alles immer relativ...Lederschuhe verschimmeln nach 1 Jahr (ja, ja, musste ich auch lernen) und Kleider bekommen Stockflecken. Aber für Werkstatt und Lebensmittel und Zeugs was man halt so rumstehen hat, sollte es reichen. Und genau dafür ist er auch in Zukunft gedacht. An manchen Stellen bröckelte es so stark, dass ich den "morschen" und muffigen Putz bereits abgeschlagen habe und die Ziegelsteine, welche an den Innenwänden sind quasi freigelegt habe(Aussenwände sind eine Mischung an Zement und Sand, denke ich mal, typisch für das Baujahr?) Warum will ich es machen? Vor allem weil ich will, dass es etwas besser riecht und ich auch gerne im Keller arbeiten/werkeln kann. Ich habe viel recherchiert (wenn man 1 Stunde viel nennen kann) und habe hier immer wieder von diesen drei Dingen gelesen: Kalkputz ODER Sanierputz ODER Kalkzementputz. Von Beton oder reinem Zement wird wegen der nach oben wandernden Feuchtigkeit wohl abgeraten. Können Sie einschätzen oder mir einen klaren Tipp geben, was für meinen Keller das beste ist? Ich würde vom Boden bis zur Höhe, wo das Erdreich aufhört (ca. 140 m) erst einen Kalkzementputz nehmen und dann als Oberputz den Kalkputz. Oder ist der Kalkzementputz quatsch und sogar kontraproduktiv weil total wasserundurchlässig. Toll wären auch bewährte Produkte. Vielen herzlichen Dank, ...