Alle 6 Fragen von SteffiH

Luftfeuchtigkeit Übergangsphase

Hallo zusammen, ich würde gerne wissen, was ich in der aktuellen Wetterphase gegen Luftfeuchtigkeit tun kann bzw. ob überhaupt ein Problem vorliegt. Wir wohnen seit Dezember 2016 in unserem sanierten Altbau. Den letzten Winter hatten wir in den Schlafräumen immer ca. 18 Grad, leicht beheizt, gut gelüftet, 50% Luftfeuchtigkeit. In den Wohnräumen mit Holzofen immer ca. 40 - 45%. Jetzt im Herbst und bei den aktuellen Temperaturen sind es in den Wohnräumen bei 22° 53-57% und in den Schlafräumen 60% bei knapp 20°. Schlafräume sind unterm Dach mit Abendsonne. Jetzt am morgen hatte ich 22° im Schlafraum bei 66% und nach 40 Minuten lüften wieder 60% und 19,5°. Hier bekomme ich aktuell die Temperatur nicht mehr unter 19° und auch die Feuchte nicht unter 60%. In der Nacht die Fenster öffnen möchte ich wegen Baby im Raum nicht. Muss ich was tun? Kann ich was tun? Danke Viele Grüße ...

Hängeschrank befestigen

Hallo, kurz zur Situation. Wir haben zwischen Bad und Küche in einer renovierten Wohneinheit eine ca. 11cm starke Klinkerwand welche von beiden Seiten mit Gipsplatten beklebt ist. Ist es möglich an der Küchenseite durch den Gipskarton in die Wand zu bohren und mit Dübel Hängeschränke zu montieren? Ich habe leichte Bedenken, dass durch das Schlagwerk die Klinker lose werden, da sie, wie anno 1900 üblich, hauptsächlich von Wasser und Sand zusammen gehalten wird. Zudem ist sie nicht mit der anliegenden Außenwand verzahnt. Nicht das mir im Bad die Fliesen von der Wand fallen beim bohren. Wie viel Gewicht hält eigentlich eine verklebte Gipsplatte? Zumindest eine Dunstabzugshaube mit entsprechenden Dübeln? Vielen Dank für einige Antworten. ...

Dielen im Gewölbekeller?

Guten Morgen, aktuell besteht unser Keller aus einer Hälfte Tonnengewölbe und einer Hälfte preußische Kappen. Da im Tonnengewölbe die Stehhöhe doch zu Wünschen übrig lässt möchte ich diese erhöhen. In der Mitte des Raumes ist diese rund 20cm geringer als am Rand. Ich denke diese 20cm kann ich ohne statische Bedenken abtragen und auf Randniveau anpassen, oder? Das würde mir bereits ausreichen. Gedanken mache ich mir wegen dem späteren Belag. Die Ideen mit Sand/Kiesbett und Klinker oder Waschbetonplatten hört sich alles gut an, aber ich frage mich, warum man nicht Kanthölzer im Boden einarbeiten kann und darauf Dielen entsprechender Stärke verlegt. Darunter auffüllen mit Kies, Sand oder gar nichts? Holz und Gewölbekeller soll ja so eine Sache sein, aber in diesem liegen seit (ich schätze) 50 Jahren, Eichenstämme mit Holzfässern drauf, Weinkisten, Schränke usw. Alle aus Holz, alle ohne Anzeichen von Schimmel oder Fäulnis. Den Rest vom Keller möchte ich an sich so belassen. Evtl. die Fugen mit Kalkmörtel erneuern und die Fenster austauschen, um tatsächlich nur im Winter Frischluft reinzulassen. Für Hilfe und Anregungen bedanke ich mich schon mal recht herzlich. LG ...

EnEV bei teilweise neuem Mauerwerk einhalten

Guten Morgen, um die Kosten für unser kleines Projekt abzuschätzen, hätte ich folgende Frage an die Community. Zum Bestand: Haupthaus: 15x12 Meter, Vollklinker (50/40cm) Anbau: 6x6 Meter, von den 3 freien Seiten sind 2 Bruchsteinmauerwerk ca 60cm und 1 ebenfalls Vollklinker 24cm. Satteldach Nun unser Plan, das Satteldach abnehmen, Dachstuhl raus, vorhandenes Mauerwerk stehen lassen und aufmauern, damit ein Pultdach aufgesetzt werden kann. Bitte nicht falsch verstehen, ein Planer, Bauantrag, EnEv vom Dach usw. wird natürlich alles ordungsgemäß erledigt. Mir gehts es hier tatsächlich um die Kostenschätzung bevor der Planer loslegt. Der Raum wir weiterhin nur als Abstellraum und Waschküche benutzt. Dies war schon immer so. Bisher ohne bautechnische Mängel. Meine Fragen nun: Wenn ich das alte Mauerwerk stehen lasse und nur den Rest mit z.B. 24cm Poroton aufmauere, gilt dies dann als Neubau, Bestand oder, oder? Sollte ich nun doch eine Außendämmung machen wollen oder müssen, muss ich dann den schwächsten Punkt, (hier wohl das 24cm Klinker Mauerwerk) mit entsprechender Dämmung auf EnEV bringen? Wäre hier ja stärker als bei dem Bruchstein oder den Poroton. Wenn ich nun den Anbau dämmen will/muss, überspringe ich dann die 10% vom ganzen Konstrukt, also auch vom Haupthaus und muss dieses dann auch dämmen?? Sollte das der Fall sein, dann lasse ich gleich alles, da die Fassade des Haupthauses erst vor einigen Jahren aufwendig renoviert wurde und die Heizkosten mit Festbrennstoffen und sehr gut gedämmten Dach sich in äußerst überschaubarem Rahmen halten. (Eigenholz sei Dank) Vielen Dank für vielen Antworten. ...

Raum hinter Drempel füllen oder hohl lassen?

Hallo, nachdem ich hier doch schon vielen nützliche Infos und Hilfe erhalten habe, wäre ich froh, wenn mir noch jemand etwas zu folgender Frage sagen kann. Durch unsere Aufdachdämmung ist die Dämmung (logischerweise) und die Dampfbremse auf der Außenseite des Sparrens über das ganze Dach gezogen. Sprich vom Spitzboden (aktuell nur Dielendecke) kann ich zwischen den Sparren hindurch ins Stockwerk darunter schauen. Da durch die Dämmung, die Treppenöffnung und Heizkörper im Spitzboden hier kein Temperaturunterschied entstehen sollte ist die Geschossdecke nicht mit einer Dampfbremse versehen. Die Decke unter dem Spitzboden wurde vom Trockebauer nun mit MiWo ausgefüllt und mit Gipsplatten beplankt. Vom Spitzboden aus sehen ich nun zwischen den Sparren die MiWo von oben. Wenn ich nun den Spitzboden zumindest zu einem temporär genutzten Wohnraum machen möchte, muss ich hier einen Boden legen (Trockenestrich, OSB, etc. ) und einen Drempel stellen. Wie fülle oder dämme ich den Hohlraum Drempel nun für eine optimale Schalldämmung nach unten. Hab natürlich Bedenken, dass der ungedämmte Sparrenhohlraum (im Stockwerk darunter sind sie auf Sicht) dem Schall durch den Drempelhohlraum nach unten leitet. Kann ich evtl. hinter dem Drempel noch eine Schicht MiWo einfach auf den Boden legen oder gibt das feuchtetechnische Probleme? Vielen Dank. ...

Dämmwolle an Außenwand und Holzsturz

Hallo, ich habe zwei Punkte, zu denen ich gerne einen Rat hätte. Ich hoffe ihr könnt mir hier helfen. Wir bauen gerade unser Dachgeschoss aus bei einem Haus Bj 1927. Mit Ziegelsteinen komplett gemauert auf Gewölbekeller. Wir haben nun auf anraten der Baubegleitung Kalziumsilikatplatten an beiden Giebeln verklebt. Nun haben wir je Giebel zwei Fenster mit Holzsturz. Einseitig verschwinden diese Stürze unter den Klimaplatten, aber an der anderen Seite ist dies augrund des geringen Abstandes nach oben zu dem letzten Holzbalken (Sprengwerk) der giebelseitg verläuft nicht möglich. Jetzt heißt es, dass wir ja eh beide Balken einkoffern und so den Koffer quasi wie die Decke mit Dämmwolle füllen sollen. Die Mineralwolle liegt dann aber ja an der kühleren Außenwand ohne Dampfbremse an, da der Spitzboden darüber ebenfalls beheizt wird. Kann dort dann nicht feuchte Raumluft kondensieren und sich in der Dämmwolle sammeln? Vielen Dank für eure Hilfe. ...