Alle 8 Fragen von Trala-la

Perimeterdämmung an einem gewölbtem Fundament

Moin Zusammen, ich sanieren ein Siedlungshaus Baujahr '38 und bin aktuell dabei eine Perimeterdämung einzubauen. Als Vorbereitung habe ich ein Stück der Giebelseite ausgeschachtet (um eine Betonstufe zu entfernen). Dabei habe ich gesehen, dass das Fundament des Hauses Bögen hat, ähnlich wir einem Gewölbekeller, mit der Besonderheit, dass ich keinen Keller habe. Unter dem Bogen ist nur Erde. Zwischen den Bögen geht das Fundament tiefer. Erste Frage... Was ist das für eine Fundament-Art? Google zeigt mir keine passenden Trefffer... Ich frage mich nur, wenn die Bögen nicht besonders Tief sind und drunter nur Erde ist, wie wird hier die Dämmung angebracht? Soll die Erde entfernt werden, die Bögen untermauert und darauf die Dämmplatten angebracht werden? Oder Kann man die Bogen "hohl" lassen und die Platten einfach so drüber kleben? und zuletzt... Könnte man Probleme kriegen, wenn ich die Fundamente des ganzen Haus ausschachtet? Bei herkömliche Fundamente sollte es kein Problem sein. Aber bei diesem gewölbten Fundament? Danke schön! Tralala ...

Vorwandelement für WC auf Estrich

Hallo Zusammen, ich muss ein Vorbauelement auf dem Estrich montieren. Leider habe ich keine Möglichkeit den Estrich an der Stelle abzureißen, um die Beine des Vorbauelements auf der Betonplatte befestigen zu können. Das Vorbauelement ist ein Geberit Duofix. Mein Heizungsbauer hat stark davon abgeraten die Beine direkt auf dem Estrich zu schrauben, da er reißen könntet. Er hat mir empfohlen, das Vorbauelement auf einem L-Profil (Konsole aus C-Schiene) zu verschrauben und diese an die Wand zu befestigen. Die Konsole sollte allerdings auf dem Boden auf eine starke Gummimatte liegen. Als Konsole könnte man sowas nutzen: https://www.hilti.de/installationstechnik/schienensystem/r5934977 oder eine Befestigung vom Geberit Kombifix "zweckentfremden": https://catalog.geberit.com/public/product.aspx?cat=DE_DE-de_1&ch=CH3_148559&p=PRO_101319 Geberit bietet andere Befestigung für so ein Problem. Die Beide werden seitlich an die Wand mittels Adapterplatten befestigt. Die Bodenplatten liegen dann ungefestigt auf dem Boden (ggf auf Gummiplatten, zur Entkoppelung). https://catalog.geberit.com/public/product.aspx?cat=DE_DE-de_1&ch=CH3_134032&p=PRO_101094 Montage Video der Montage: https://www.youtube.com/watch?v=jhDsNI28MF0 Der Heizungsbauer sagt, dass die L-Profil Lösung besser die Belastung aufnehmen kann und niemals aus der Wand ausreißen würde. Was meint ihr? Ist die Geberit Lösung ausreichend und übertreibt der HB oder sollte ich für die L-profil Lösung gehen? Danke schön! Tralala ...

Einblasdämmung für Zwischendecke mit "besserem" Schallschutz

Hallo Zusammen, ich saniere ein Siedlungshaus aus den 40er und mache mich jetzt Gedanken um die Dämmung der Zwischendecke EG/OG (Holzbalkenlage). Die Decke in EG hat eine enge Lattung (Spalt ca 1cm zw. Latten) mit Strohputz und ist in gutem Zustand. Ca.30% der Decke musste wegen Versetzung von Wände teilweise abgerissen werden, sodass die Holzbalken von unten in diesem Bereich sichtbar sind. In OG sind dielen vorhanden, die nicht abgerissen werden. In Drempelbereich ist jedoch Zugang zum Hohlraum. Da in OG die Kinderzimmer sind, möchte ich den Hohlraum irgendwie dämmen, um etwas Schallschutz zu bekommen. Da die alten Dielen nicht raus können, bleibt nur Einblassdämmung möglich. Ein Fachbetrieb für Zellulose riet mich davon ab, da Zellulose keine Gute Schallschutzeigenschaften hat. Sie empfahlen Steinwolle einzulassen, da diese mehr Masse bringt. Jetzt die Frage.... Gibt es Alternativen zur Einblas-Steinwolle? Welche Einblasdämmung bietet "etwas bessere" Schallschutz? Bitumen Perlite (Bituperl) soll -31dB bringen. Könnte Perlite oder Bitumenperlite eine gute Alternative sein? Danke Schön! Tralalala ...

Neue Fenster einputzen - mit WEDI-Platten, Putzmörtel oder Kalziumsilikatplatten?

Hallo Zusammen, unsere neuen Holzfenster sind vom Fensterbauer (endlich) eingabaut worden. Die Fenster wurden vestopft (mit Hanf bzw. hanfähnliche Fasern) und auch mit Kompriband abgedichtet. Zusätzlich wurden sie von innen ein Fensterband (Fenstertape) von Förch abgedichtet. Nun müssen die Innen- sowie Außenseite verputzt werden. Jetzt habe ich 2 Fragen hierzu: 1.- An 2 Stellen haben wir neue Fensteröffnungen gemacht. Als Sturz haben wir jeweils 2x Doppel T Träger eingesetzt. Beim Fenstereinbau haben die Fensterbauer ca. 2cm Füge zwischen Fenster und Stahlträger gelassen, um nachträglich eine Platte dazwischen setzten zu können. Ich würde nun hier eine WEDI-Platte an den Träger kleben und dann das Fenster darauf mit Kompriband und Fensterband abdichten. Sind WEDI-Platten die richtigen Platten an der Stelle? Wäre hier eine Kalziumsilikatplatte besser? 2.- Einputzen der Fensterleibungen: Die Fenster müssen von Innen und Außen eingeputzt werden. Der Mauerer hat uns 2 Möglichkeiten angeboten. Putzmörtel bzw MG2 (Kalkzement/hydraulischer Mörtel und Kalkzementmörtel) rundherum oder Kalziumsilikatplatten. Da unser Haus nicht besonders gut gedämmt ist, würde ich die Kalziumsilikatplatten favorisieren. Die Antischimmelwirkung ist auch gut. Was macht hier am meisten Sinn? Putzmörtel, MG2 oder Kalziumsilikatplatten? Kann man die Kalziumsilikatplatten Innen und Außen einsetzen? Ich freue mich auf eure Kommentare. VG Tralala ...

Wie lange kann eine Fassade ohne Farbe bleiben?

Hallo Zusammen, Da unser Dach erneuert wurde, haben wir ein Komplettgerüst um das Haus. Das Gerüst bleibt einige Tage noch, dann wird abgebaut. Die Fassade ist mit einer Latexfarbe gestrichen, die wir entfernen möchten. Wir wollten zu einem späteren Zeitpunkt machen, aber da das Gerüst da ist, wollten wir die Gelegenheit nutzen. Mit dem Gerüst wollen wir die obere Hälfte der Giebelseite machen, da diese sehr hoch ist. Zu einem späteren Zeitpunkt wollten wir den Rest mit einem Rollgerüst machen. Wie lange kann man die obere Hälfte der Giebelseite ohne Farbe lassen, ohne dass die Wand Schaden davon trägt? Muss die neue Farbe sofort wieder rauf, oder können wir bis Ende des Sommers oder sogar bis zum nächesten Sommer warten? Vielen Dank, Tralala ...

Holzfasermatten als Dämmung für Innenausbau - oder lieber doch Mineralwolle?

Moin, ich saniere ein Siedlungshaus Bj 1938. Der Dachstuhl wurde erneuert. Hitzeschutz war uns wichtig. Deswegen haben wir das Dach mit 6cm Holzfaserplatten als Aufsparrenddämmung und 240mm Holzfassermatten als Zwischensparrendämmung isoliert. Jetzt planen wir den Innenausbau im OG und Spitzdach. Nun werde ich mit der Frage der Aufbau der Trockenbauwände und vor allem der Dämmung in den genannten Wänden und in die Zwischendecke zwischen OG-Spitzdach. Neben gute Hitzeschutz, möchten wir keine hellhörige Wände haben. Mein Dachdecker schlägt ein Wandaufbau in Holzständerwerk mit OSB 12,5mm + Rigips 12mm beidseitig. Als Dämmung Steico Flex 100mm. Als Dämmung in der Zwischendecke Steico Flex 200mm. Er sagt die Holzständerkonstruktion könnte man mit Profile realisieren. Bei der Dämmung sagt er, dass Holzfasermatten deutlich besser als Mineralwolle wäre... Auch wenn diese die Hälfte kostet. Nun die Fragen… 1.-Macht es Sinn an den Wänden mit Holzfasermatten zu dämmen oder reicht Mineralwolle? 2.-Wie siehts bei der Zwischendecke aus? 3.-Bringen die Holzfasermaten/Holzständerwerk zu die höhere Masse Verbesserungen was Schallschutz angeht oder ist es eine Milchmädchenrechnung? Danke im Vorraus! Tralala ...

Bodenplatte im Innenraum erneuern

Hallo Zusammen, Ich bin dabei ein Siedlungshaus BJ 1938 zu sanieren und bin dabei den Boden in EG für die Fußbodenheizung vorzubereiten. Ich habe die Bodenschichten bis auf die Betonplatten bzw. Kellerdecke entfernt. Je nach Zimmer ca. -14cm bzw. -17cm Oberkannte Fertigfußboden. Bei der Küche habe ich nur -8cm OKF. Die zukünftige Küche ist 8m2, nicht unterkellert und war im ursprünglichen Haus die Waschküche. Der Boden hat ein starkes Gefälle von ca. 6cm zur Mitte. Die Betonplatte beträgt ca. 10cm ist bröselig und wurde ohne Sand direkt auf Erdreich verlegt. Die Platte wurde an mehrere Stellen für eine alte Kanalinstallation gebrochen (die Stelle ist unterhalb der Holzplatte im Bild). Ein Handwerker sagte mir, dass einfaches nivellieren für die FBH ausreichend wäre. Man müsse die obere Betonschicht zum Teil entfernen (zum Teil gemacht und auf -10cm OKF gekommen…) und den Rest mit Nivelliermasse ausfüllen. Die Löcher in der Betonplatte würde er mit Beton vorher zumachen. Ich habe dabei kein gutes Gefühl. Zum einen wird wegen der Nivelliermasse recht teuer sein, zum anderen bleibt der Aufbau immer noch geflickt und dünn. Ich würde lieber die Platte und Erde drunter abtragen und eine neue Betonplatte gießen. Im Forum habe ich einige interessante Posts diesbezüglich gefunden. Ich würde folgender Aufbau machen: OKF 0cm Bodenbelag -15mm Heizestrich inkl Röhre – 51mm PUR-Dämmplatten für die FBH – 70mm (so ist der Aufbau in den restlichen EG) ____________ EPS-Dämmung Sauberkeitsschicht aus Beton PE-Folien als Trennschicht Kiessand als Planum Nun habe ich ein paar Fragen… Wie dick sollten die Beton- und Sandschichten sein? Wie macht man den Wandanschluss? Angießen oder mit Randdämmstreifen? Braucht man weitere Folien im Aufbau? MfG Tralala ...

Sanierungsfahrplan BAFA und Amortisationszeiten

Hallo Zusammen, Ich freue mich sehr, dieses Forum gefunden zu haben und hoffe interessante Anregungen zu bekommen. Wir haben ein Siedlungshaus aus den 40er gekauft und wollen es kernsanieren. Das Haus besteht aus einem klassischen eingeschossigen Siedlungshaus aus den 40er mit einem Anbau aus den spät 60er. Hier sind die Eckdaten Haupthaus: Grundfläche 9,5mx7m. Außenwände: einschalig ca. 25cm, Holzfenster: mit Isoglas aus den 70er, Teilunterkellert, Kellersohle auf Erdreich, Haussohle aus Balkenlage mit Kriechkeller. Dach: Steildach mit Sparren (14cm tief), durchgehende Dachschalung. 1.OG ungedämmt. Spitzdach Gedämmt mit Glaswolle und Alukaschierung. Keine Dampfbremse. Heizung: Niedertemperatur-Heizkessel 2009, Öl-betrieben. Schornstein durchgesottet. Anbau: Grundfläche 4x5m. Außenwände: zweischalig 30cm mit 4cm Styropor-Zwischendämmung. Fenster: Holz mit Isoglas (4x2m). Dach: Betonflachdach (Isolierung nicht bekannt), zZ undicht an der Fuge zum Haus. Ein BAFA Energieberater hat in Rahmen einer „Vor Ort“ Beratung Sanierungsvorschläge gemacht. Damit würden den Energiebedarf von 361kWh/(m2a) (Klasse G) auf 86kWh/(m2a) (Klasse C) und den Primärenergiebedarf 401 kWh/(m2a) (Klasse H) auf 98 kWh/(m2a) (Klasse C) verbessern. Problematisch sind aber die Amortisationszeiten der Maßnahmen: *Außendämmung 16cm WDVS: 22J. *Fenstertausch: 40J. *Dachdämmung: 70J (bei einer Lebensdauer von 30J) *Fussbodendämmung: 40J (bei einer Lebensdauer von 30J) *Neue Heizung: 38J (bei einer Lebensdauer von 20J) *Einbau einer dezentralen Lüftung: 1100J (Eintausendeinhundertjahre bei einer Lebensdauer von 25J) Ich habe von langen Amortisationszeiten gehört. Aber sowas? Diese widersprechen diese alles was ist zu Dämmung von schlechtgedämmten Häusern gelesen habe. Insbesondere bei alten Häuser sollte sich die Sanierung schnell amortisieren. Bspw in diese Studie wird errechnet, dass die energetische Sanierung eines Hauses aus den 60er in 5-12 Jahre, je nach Sanierungsstandard amortisiert(GDI Studie 2015 Seite 33: http://www.fiw-muenchen.de/media/pdf/wirtschaftlichkeit_daemmung_gdi_studie_2015_online.pdf). Nun zur Frage… Sind die o.g. Zeiten realistisch oder hat sich der Energieberater 3x abgesichert? An welche Anortisationszahlen sollte man sich eher orientiern? Viele Grüße Trala-la ...