Alle 10 Fragen von Sebastian343

Lehmputz - Wasserflecken

Hallo, nachdem die Schwammsanierung usw. durchgeführt wurde habe ich die Außenwände mit Multipor gedämmt und insgesamt 25t Lehmputz von Schleusner verarbeitet. Es handelt sich um einen Backsteinbau. Der Lehmputz hat leider einige dunkle Stellen behalten, welche nachdem streichen gelb durchschlagen. Verputzt wurde vor 3 1/2 Monaten und mit der Wandheizung (Außenwände) und vielen Trocknern getrocknet. Meine erste Idee wäre Schellack von Kreidezeit, oder gibt es andere Tipps? Beste Grüße Sebastian ...

Lehmputzmaschine in Norddeutschland (Stralsund +250km) gesucht

Hallo, ich suche eine Lehmputzmaschine für erdfeuchten Lehm zur Miete. Gerne UMP 1 oder PFT N2. Benötigen würde ich sie knapp 2 Wochen, gerne auch in den Wintermonaten. Über Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen Gruß Sebastian ...

Fußbodenaufbau über Gewölbekeller

Hallo, Teil 2 führt mich zur Frage nach dem Bodenaufbau über dem unterkellerten Bereich. IST: Raum 5x5m mit Gewölbedecke, ohne Strahlträger, der Bogen zwischen dem Gewölbe ist gemauert. Die Decke ist 1/2 Stein dick und zeigt keine Risse/lose Fugen. Es war keine Auflast vorhanden. Soll: - Decke absaugen - Leichtbeton Thermozell 400 - Abdichtung G200 S4 - EPS Dämmung 120mm - Schrenzlage - Heizestrich - Fliesen Der Statiker sagte wir sollen nicht zuviel Gewicht auf die Decke bringen, und hat den Aufbau so abgesegnet. Spricht da was gegen? Besten Dank Sebastian ...

Bodenaufbau nicht unterkellerter Bereich

Hallo, folgende IST Situation - Backsteinbau BJ Ende 19. Jh - Horizontalsperre aus Teerpappe 2lagig über der Rollschicht - Boden: feiner Sand - zu DDR Zeiten wurde eine 10 bis 15cm dicke Betonschicht mit Resten aus Ziegeln gegossen, darauf waren Teerpappe und Holzwollepappe, beides wurde bereits entfernt Plan: - vorhandene Betonschicht als Sauberkeitschicht für bituminöse Abdichtung nutzen - große Unebenheiten mit dem Diamanttopf glätten - Gräben in den Beton für Grundleitungen mit der Flex und Stemmhammer machen - Fundamente für Grundofen/Schornstein gem. Statiker 40cm tief gründen - Grundleitungen in Kies legen - C25/30 Transportbeton zum auffüllen der ca. 25cm breiten Gräben -Abdichtung bis OKF ziehen -Dämmung EPS mit Heizestrich Spricht da etwas gegen? Wir machen uns etwas Sorgen, dass es durch die Gräben bzw. die Ausbesserungen zu Rissen kommt, was aber bei der Suaberkeitsschicht doch nicht so wild sein sollte, da die Last ja eigentlich durch den Estrich verteilt wird, oder sehe ich das falsch? An Höhe stehen 25cm ab Sauberkeitsschicht zur Verfügung Besten Dank ...

Innendämmung, Hydrophobierung, Horizontalsperre - das ganze Programm?

Hallo, in einigen Beiträgen habe ich schon über den Hausschwammbefall der obersten Geschossdecke bei meinem Haus berichtet. Kurz zum Haus: - ehemalige Kaserne - Bj. ca. 1870 - Backsteinsichtfassade (Handstrich, Reichsformat) - Außenwände ca. 48cm - Holzbalkendecke - Reihenmittelhaus (freistehend zur Süd- und Nordseite) - umfangreiches Gesims aus Biberschwänzen und deutschem Band - zurückspringende Regenrinne - Pappdach Was wollen wir erreichen: Wir möchten den ursprünglichen Bestand wiederherstellen und die Substanz erhalten bzw. wiederherstellen. Jedoch sind auch energetische Gesichtspunkte für uns wichtig. Ökologische Baumaterialien finden wir gut, sperren uns aber auch nicht gegen Zement, Gipskarton usw. wo es Sinn macht. Was haben wir bisher gemacht: - Haus komplett entkernt (Fehlböden, zu DDR Zeiten eingebrachten Estrich usw.) - Hausschwammsanierung der obersten Geschossdecke durch Fachfirma, begeleitet durch Holzschutzgutachter, Architekt und Statiker. Es wurden alle Balkenköpfe/Mauerlatten der obersten Decke entfernt und gelascht, inkl. chemischen Holzschutz. Das Mauerwerk wurde mit Bohrlochinjektion behandelt und geflutet - Dachstuhl wurde erneuert (DDT belastet und starke Braunfäule -> Grund für den Hausschwamm aufgrund der zurückspringenden Regenrinne und undichten Mauerabdeckung aus Zink) - Fugen der Außenfassade entfernt und durch Kalkzement erneuern lassen - OG Decke freigelegt, Schüttung entsorgt und neuen Fehlboden mit geglühten Quarzsand eingebracht Wo liegen denn jetzt unsere Probleme? Wir haben uns einen entsprechenden Fachplaner (KFW Experte Baudenkmäler) gesucht, der eine ausführliche Bestandsaufnahme und ein Sanierungskonzept erstellt hat. Als Bauherr bin ich jedoch sehr an Details usw. interessiert und habe selbst recherchiert (technisches Studium). Oft habe ich das Gefühl, dass empfohlene Maßnahmen nur empfohlen werden, weil alle es machen und die Außendienstler ihre Produkte sehr gut anpreisen. gerade folgende Punkte bereiten mir noch Bauchschmerzen -Innendämmung soll mit Multipor und Wandheizung ausgeführt werden - Problem: gem. Quadriga ist bei diesem Material der temporäre Tauwasseranfall insbesondere nach der Montage relativ hoch, ich befürchte das evtl. verbliebendes Myzel wieder aufleben kann, insbesondere bei den Balkenköpfen, da hier nur ein halber Stein nach außen verbleibt. Multipor empfiehlt hier den Balkenkopf luftumspült mit Hanffilz umwickelt einzubauen. Zahlreiche Beiträge der Quadriga und WTA verweisen auf einen luftdichten ABschluss um Kondenswasser zu vermeiden - Hydrophobierung Es wird zu einer Hydrophobierung der Wetterseite (Südseite) geraten, gerade im Sockelbereich. Beschäftigt man sich genauer mit der Thematik sind hier gerade die Details ausschlaggebend. Gerade im Sockelbereich kann die Feuchte so eingesperrt werden und es im Winter zu Abplatzungen aufgrund von Frost kommen. Auch ist die Rücktrocknung durch die Sonne (gerade auf der Südseite) stark beeinträchtigt - Einbau einer Horizontalsperre eine Horizontalsperre soll sowohl im unterkellerten als auch nicht unterkellerten Bereich durch das Mauersägeverfahren hergestellt werden. Problem: Ich denke gerade im Keller kommt die Feuchte durch die ausgewaschenen Kalkfugen im Sockelbereich und vor allem durch das undichte Standrohr/Fallrohr. Zusätzlich wurden die Kellerfenster im Sommer ständig offen gelassen, was auch zu Kondenswasser führte. Auch das Luftpolster zwischen Gewölbekeller und Holzdielung führte zu starken Kondensat. Im nichtunterkellerten Bereich konnte ich über der Rollschicht eine Teerpappe finden, diese wird denke ich zumindest großteils noch intakt sein. Zwar sind alle Holzdübel in der Wand von Braunfäule betroffen, das lag so denke ich aber vor allem an den schlechten Fugen der Rollschicht. - Gewölbekeller Wir haben einen Gewölbekeller ohne Stahlträger, sondern aus gemauerten Gewölbebögen zwischen den Kappen. Die Decke ist einen 1/2 Stein dick. Es war keine Auflast vorhanden, die Unterkonstruktion der Dielung war auf den Scheiteln mittels Ziegeln aufgelagert. Hier wird der Aufbau mit einem Leichtbeton empfohlen. Nach intensiver Recherche würde ich aber zu folgendem tendieren: - säubern der Gewölbedecke (absaugen) - Zementschlämme als Haftbrücke - Estrichbeton bis OK Scheitel - bituminöse Abdichtung bis OK Fußboden G200 S4 - EPS Dämmung 120mm - Estrich mit FBH Im nicht unterkellerten Bereich exisitiert eine gemauerte Bodenplatte aus Ziegeln, mit einer Abdeckung aus flüssigen Teer. Diese würde ich gerne als Sauberkeitsschicht wieder nutzen, teilweise müssen zwar noch Abwasserleitung verlegt werden, die Stellen könnte man ja wieder mit Beton verschließen. Anachließend auch hier eine G200 S4 bis OK Fußboden und analog dem unterkellerten Bereich. Insgesamt sehr komplexe Themen, wo es denke ich keine pauschalen Lösungen gibt, sondern der Einzelfall und die Begleitumstände betrachtet werden müssen. Gerade hier wurde seitens unseres Architekten wenig Zeit mit der Bestandsaufnahme verbracht - sondern Patentrezepte empfohlen, nach dem Motto: haben wir gute Erfahrung mit. Prinzipiell ist mir bewusst das der Architekt eine mängelfreie Planung insbesondere der Details schuldet. Aber noch ist das Kind nicht in den Brunnen gefallen und man kann nachsteuern. Gibt es in der Region Mecklenburg Vorpommern - Nordvorpommern einen erfahrenen Planer, der besonders im Bereich Bautenschutz erfahren ist? Ich hätte gerne zu den einzelnen Punkten eine zweite Meinung. Die Thematik interessiert mich selbst so sehr, dass ich mich für ein Fernstudium (Master) im Bereich Bautenschutz angemeldet habe. Für meinen privaten Bau wird es mir zwar nichts mehr bringen, aber ich denke es handelt sich hier um eine Lücke, wo externer Sachverstand in Zukunft immer mehr gefragt sein wird. Viel Text - aber ich hoffe dennoch über zahlreiche Beiträge Gruß Sebastian ...

Sichtmauerwerk - Fugen ausbessern

Hallo, bei meiner Fassade müssen die Fugen ausgebessert werden, leider wurde mal mit Mauermörtel ausgebessert, ohne vorher die Fugen auszukratzen. Daher muss dies jetzt aufwändig mit der Flex gemacht werden, ohne die Flanken zu beschädigen. Die Frage ist nun, womit neu verfugen. Der Architekt und Verfuger rät zu einem Werktrockenmörtel mit Zement (Sakret FU) Nun habe ich mal etwas gegoogelt und es wird oft Luftkalk oder Muschelkalk empfohlen. Worin liegt da der Vorteil? Beste Grüße Sebastian ...

Deckenaufbau nach echten Hausschwamm

Hallo, wie bereits im Forum berichtet hatte ich einen relativ starken Befall der obersten Geschossdecke mit echten Hausschwamm. Da die Sporen auch überall in der EG/OG Decke verteilt wurden und die Balkenköpfe hier geprüft werden mussten wurde die Schüttung entsorgt. Die Schüttung war nicht original sondern wurde 1950 im Rahmen einer Sanierung der Decke, mit Laschung der Balken, durch Ofenschlacke ersetzt. Die Balken sehen gut aus, auch die Laschen sind gesund und der Statiker bescheinigt die Tragfähigkeit dieser. Die Balken spannen auf 5,4m und sind 26x24cm bei 1m Achsabstand. Der ursprüngliche Fehlboden lag bei 10cm Höhe. Nach Rücksprache mit dem Architekten sieht der Aufbau wie folgt aus: - Balken beidsetig mit 200x40mm Bohlen nivellieren (bis zu 6cm) - Latte an die Bohlen schrauben - darauf 22mm OSB - Rieselschutz - 8cm geglühter Quarzsand - 25mm OSB - 40mm Holzweichfaser mit Traglattung - 26mm Douglasiediele Von unten müssen wegen Denkmalschutz die Holzschwarten (Putzträger) verbleiben. Unterseitig soll die Decke nach Knauf 152 mit einfacher Metalltraglattung und Direktabhängern abgehängt werden. Dies ist zum einen wegen Brandschutz (F30, da Reihenmittelhaus) und der Möglichkeit Kabel und Lüftungsrohre zu verlegen angedacht. Mir scheint der Aufbau logisch, gibt es Optimierungspotential? Der geglühte Sand kostet bei 6,5t knappe 1000€, gibt es da günstigere Alternativen? Besten Dank Sebastian ...

Sanierung nach echten Hausschwamm

Hallo, da leider der ursprüngliche Beitrag (http://www.fachwerk.de/fachwerkhaus/wissen/innendaemmung-nach-echtem-hausschwamm-260637.html) zu ist möchte ich dennoch etwas zum Ergebnis sagen, da die verschiedenen Meinungen hier im Forum sehr zur Entscheidungsfindung beigetragen haben. Die Balkenköpfe wurde großzügig gesund geschnitten (1m vom Befall), dass Mauerwerk mit Injektage behandelt und geflutet. Die Balken wurde seitlich mit soliden Laschen (24x12cm) und M20 Bolzen versehen und eine neue Rauhspundlage aufgebracht. Die Arbeiten habe ich zusammen mit einem Zimmermann ausgeführt, kein Hexenwerk wenn man einmal gezeigt bekommt wie es geht. Bei der Innendämmung haben wir uns jetzt für Multipor mit einer Wandheizung entschieden. Vielen Dank und beste Grüße Sebastian ...

Innendämmung nach echtem Hausschwamm

Hallo, obwohl ich die Frage bereits in meinem ursprünglichem Thread gestellt habe, mache ich nochmal ein neues Thema auf, ich denke das dient der Übersichtlichkeit. Wir haben ein Backsteinhaus (ehemalige Kaserne der Marine) mit dem Baujahr 1880 bis 1889 gekauft. Nachdem ich einen Architekten gefunden habe und wir die Decke im Bereich der Balkenköpfe geöffnet haben, haben wir leider morsche Balkenköpfe in der Decke von OG zum Dach feststellen müssen. (vermutlich durch schadhafte Zinkabdeckung des Mauerwerks bei zurückspingender Dachrinne.) Daraufhin habe ich einen Holzschutzgutachter vor Ort gehabt, der aufgrund des Myzels und Fruchtkörper den echten Hausschwamm als Übeltäter identifiziert hat. Es handelt sich um die komplette Südseite auf 14m Länge. Nun sollen wir den Putz 0,5m über der Decke zwischen EG/OG entfernen und ggf. Stränge hängen lassen. Ebenso die oberste Diele dieser Decke entfernen, so dass der Gutachter nächste Woche prüfen kann, ob das Myzel über das Mauerwerk von der oberen zur unteren Decke gesprungen ist. Für mich als Laie war optisch kein Myzel erkennbar. Einen entsprechenden Fachbetrieb zur Sanierung hatte ich auch vor Ort, welcher das Mauerwerk 1,5m rund um den Deckenbereich gem. DIN behandelt. Der Holzschutzgutachter soll die Ausführung beaufsichtigen. Der Grund für den Erstbefall, die Zinkabdeckung der zurückspringenden Dachrinne wurde bereits vor Jahren behoben. Nun habe ich arge Bedenken bei der geplanten Innendämmung mit Holzweichfaser. Denn Gutachter habe ich darauf angesprochen, er sagte nach entsprechender Behandlung brauche ich mir da keine Sorgen machen, da auch wenn die Sporen bzw. das Myzel überall verteilt ist, der Schwamm eine sehr hohe Feuchte braucht um zum Leben erweckt zu werden, wenn er vom "Herd" getrennt wurde bzw. einen Vorschaden wie Braunfäule. Die Idee war einen Kalkputz als Ausgleich auf das behandelte Mauerwerk aufzubringen und anschließend die Dämmung mit Kalkhaftputz zu befestigen, in der Hoffnung das der Kalk alkalisch und für den Schwamm wenig attraktiv erscheint. Mache ich mir da zu große Sorgen bzw. sollten wir uns von einer Innendämmung doch verabschieden? Den Schock müssen wir heute erstmal sacken lassen, aber der Gutachter sagte er macht das ganze sein Leben lang (ist über 70) und habe seit 1975 keinen Rückfall bei Sanierungen gehabt, die er überwacht hat. ...

Wandheizung - Welcher Anbieter?

Hallo, ich habe eine Bestandsimmobilie von 1898 gekauft und beschäftige mich gerade mit den Möglichkeiten einer Wandheizung (Empfehlung unseres Architekten). Nachdem ich in unserem Neubau bereits die Fußbodenheizung alleine verlegt habe würde ich dies auch gerne bei der Wandheizung machen, zumindest bis zum HKV. Eine Heizlastberechnung möchte ich gerne an einen separaten Planer vergeben. Die massive 40cm starke Ziegelwand soll mit 6cm Steico internal von innen gedämmt werden und eine Wandheizung mit Lehmputz bekommen. Hier gibt es ja einige Systemanbieter, von welchen mich WEM am wertigsten erscheint. Allerdings sind mir die Vorteile eines Standard-Aluverbundrohres (0,8€/m) und einfacher Klemmleiste gegenüber dem mehr als doppelt so teuren WEM-Aluverbundrohr nicht ganz klar. Ein Pluspunkt ist das zugelassene und in der Praxis anscheinend sehr häufig angewandte System. Gibt es weitere Vorteile vom WEM System? Vielen Dank für eure Antworten im Vorraus ...