Alle 2 Fragen von whisky2k2

Flachdachkonstruktion für Anbau

Hallo, es geht mal wieder nicht um ein Fachwerkhaus, aber immerhin um viel Holz :) Wir lassen an unserer Doppelhaushälfte einen kleinen Anbau (ca. 2x5m) mauern. Der braucht natürlich ein Dach. Das Flachdach wurde nun vom Zimmermann entworfen, aber ich bin mit den Details noch nicht ganz glücklich bzw. bin unsicher. Durch den Anschluss am Hauptdach ergibt sich eine doppelte Konstruktion aus Deckenbalken und Dachbalken. Eventuell ginge auch nur eine tragende Ebene. Mit 200mm Deckenbalken kann ich genau 200mm Dämmung einbringen. Dabei komme komme gerade so auf einen U-Wert von 0,209 W/m²K. Alternativ bliebe noch raumseitig 5-6cm "Untersparrendämmung". Aufbau von Innen nach Außen: Fermacell oder GK Lattung/Installationsebene Dampfbremse 200mm SteicoFlex 036 Hinterlüftung Dachbalken Schalung Dachpappe Ich habe folgende Fragen: - Wie schütze ich die Dämmung auf der Oberseite zur ruhenden Außenluft. Mit Unterdeckplatten wie SteicoSafe? oder einer Unterspannbahn? Der Zimmermann hat OSB vorgeschlagen. Das wäre aber nicht diffusionsoffen. - Gibt es eine bessere Variante? Vielen Dank. VG Christian ...

Zwischensparrendämmung, Aufbau, Abstand, Unterspannbahn

Hallo zusammen, mein Name ist Christian und wir renovieren unseren Neuerwerb. Es handelt sich um eine Doppelhaushälfte aus 1937. Zugegeben, es handelt sich nicht um ein Fachwerkhaus (schade eigentlich), aber ich habe hier schon viele hilfreiche und kritische Hinweise erhalten, so dass ich meine Fragen gerne hier platzieren möchte. Das Dachgeschoss war original verputzen Sauerkrautplatten ausgebaut (Bis zum Kehlbalken/Spitzboden). Auf der Nordseite wurde zwischenzeitlich auf 4cm Glaswolle und Gipsplatten umgebaut. Das Dach wurde Mitte der 1990er neu gedeckt. Leider ist die Tectothen Unterspannbahn eine fragliche Komponente. Der Hersteller/Vertrieb ist zurecht nicht mehr existent. Ob der SD Wert von 0,02m passt, kann ich nicht genau sagen, da die weiße Beschichtung auf der Innenseite sich wie Schuppen löst. Einen Austausch halte ich für extrem aufwändig (Dachsteine sind noch okay). Folgende Rahmenbedingungen habe ich: - Ziegeleindeckung - Tectothen Top Unterspannbahn - Sparren 8x12 - Abschluss dann gerne mit Gipskarton Mein Plan sah eine Holzfaserdämmung vor. - Benötige ich einen Abstand zwischen der Unterspannbahn und der Dämmung? - Wenn ja, wäre dann ein festerer Dämmstoff nicht besser zu handeln? - Ist eine Aufdopplung oder eine Untersparrendämmung besser? (Gerechnet wurde eine Untersparrendämmung) - Ist für eine Aufdopplung der Sparrenexpander optimal oder ist eine seitliche Bohle vorzuziehen? - Welche Dampfbremse ist raumseitig zu empfehlen? Die Dämmung soll mit der Decke zum Spitzboden/Kehlbalken abschließen. Dort würde ich auch auf Holzfasern setzen. Der kleine Spitzboden bleibt dann ein Kaltdach. Habe ich generell irgendwo einen Denkfehler oder sollte auf andere Materialien setzen? Vielen Dank. VG Christian ...