Alle 3 Fragen von AlexXYZ

Boden auf alten Dielen

Hallo, wir sanieren zur Zeit unser Haus aus ca. 1920, dazu habe ich ein paar Fragen zu den Bodenbelägen. Wir wohnen zur Zeit im Erdgeschoss und haben dies vorher komplett saniert, den Boden (Dielen, Holzkonstruktion, Schüttung) über dem Keller haben wir komplett enfernt und mit PUR Hartschaumplatten + Estrich neu aufgebaut. Jetzt sind wir dabei die 1. und 2. Etage zu sanieren um später dort einzuziehen und das Erdgeschoss zu vermieten. Da unter uns Leute wohnen werden möchten wir unbedingt bzgl. Trittschall etwas unternehmen. Jetzt wäre aber die Frage wie und was macht man da am besten? wir haben die alten Beläge (viele verschiedene) über den Dielen in der 1. und 2. Etage entfernt. Die Dielen möchten wir nicht mehr aufbereiten sondern etwas drüber legen und entweder vinyl oder Parkett und im Bad Fliesen. Meine Idee wäre evtl. Osb Platten verlegen und Bad für die Fliesen Fermacell Platten. Wäre das in Ordnung und was macht man am besten noch zum thema Trittschall? Beste Grüße Alex ...

Kappendecke von oben dämmen

Hallo, da es viele und gespaltene Meinungen gibt habe ich explizit für diesen Punkt ein neues Thema aufgemacht, vielleicht hilft diese Ideensammlungen auch anderen mit ähnlichen Problemen. Zur Ausgangslage: wir haben ein Haus von 1920 der Sandsteinkeller hat eine Kappendecke mit Ziegeln und Stahlträgern im Abstand von ca. 90 cm. Die Kappen sind bis auf die Stahlträger verputzt. Die Decke von oben hat eine Schicht, sieht aus wie Beton auf die Höhe der Stahlträger ( man sieht die Träger von oben). Längs zu den Trägern sind Holzbalken im Abstand von 60cm verlegt, auf diesen Balken sind Dielen, in den Hohlräumen eine Mischung aus Schlacke und Bauschutt. Wir möchten die Kappendecke von oben dämmen und nicht vom Keller her wegen den Wärmebrücken an den Ränder usw. Die Dielen sind beschädigt und sollen raus, später soll Click-Vinyl drauf. Jetzt habe ich verschiedene Meinungen für einen neuaufbau der Konstruktion. Der eine sagt es muss leichtbeton drauf usw. (finde ich aus statischer sicht schwierig). Einer sagt lieber nochmal mit Balken arbeiten... usw. Eine Idee: Schutt und Schlacke raus, Balken raus und dann neue Balken quer zu den Stahlträgern und auf den Trägern mit Holzkeilen oder Gummigranulat nivilieren. Dann ohne Folie Zellulose oder Perlit schütten in die Hohlräume, auf die Balken OBS Platten, dann Trittschalldämmung und dann Click-Vinyl. Jetzt gibt es wieder verschiedene Meinungen bezüglich Folie, die einen sagen es muss eine Dampfsperre auf die Rohdecke und manche sagen auf keinen Fall. Ich persönlich befürchte bei bei einer Folie dass sich Feuchtigkeit an den Trägern sammeln könnte und die dann anfangen zu Rosten... Was haltet ihr von dem Aufbau? Und Folie oder nicht? ...

Vinyl über Dielenboden und alten Dämmung ?

Hallo, wie in meinem Profil beschrieben haben wir vor kurzem ein Haus mit 2 Wohneinheiten mit Keller aus dem Jahr 1920 erworben. Wir haben gerade angefangen die EG-Wohnung (80qm) zu renovieren, diese möchten wir nach der Renovierung erstmal selbst beziehen und in paar Jahren (bei Nachwuchs etc.) nach oben in die Wohnung (140qm) über 2 Etagen umziehen. Als erstes wollten wir schauen was unter den Dielenböden ist um zu sehen wie es mit der Dämmung ausschaut. Es ist ein Gemisch aus Schlacke und Bauschutt. Meine Erste Frage war, kann man das drin lassen oder sollte man es aus energetischer Sicht mit was neuem dämmen? Heute war ein Bekannter (Fachmann) da, der sich alles angeschaut hat. Er meinte, da diese Wohneinheit in Zukunft nur als Mietobjekt genutzt wird wäre das beste alles so zulassen wie es ist und den Boden eben schleifen oder mit OSB platten versehen und Trittschaldämmung die auch gleichzeitig Wärmedämmung ist zu versehen und oben drauf Vinyl. Als er das gesagt hat war ich erleichtert, da ich vor dem riesigen Aufwand mit Boden raus, Schlacke raus und alles neu, als Laie etwas Angst bekommen habe... Jetzt habe ich gelesen das sich Schimmel bilden könnte wenn man Vinyl über Dielenböden, stimmt das? und was haltet ihr von der Dämmung? ...