Alle 9 Fragen von Gollum603

Dielenboden - welche Holzart

Hallo Kollegen, + wir renovieren gerade unsere Jufgendstilvilla aus ca.1890. In der oberen Etage haben wir alles raus genommen Raum für Raum, die Balkenlage verstärkt, den Originalen Fehlboden wieder eingebaut, Rieselschutz RB und dann Lehmtrockenschütttung drauf. Die alten Dielen waren von der Oberseite lackiert und weiß der Geier was noch alles, von der Unterseite aber waren die noch wie neu. Wir haben uns daher entschlossen die alten Dielen umgedreht wieder einzubauen, zwei Räume sind auch schon fertig. Vorher haben wir die Lackschicht grob entfernt damit das Holz von der Unterseite dann "atmen" kann. Alle Nägel entfernt, Oberfäche geschliffen und mit Hartöl von Kreidezeit wieder geölt...siehe Bild. Im dritten Raum allerdings wurde der Boden vom Vorbesitzer schon mal geschliffen und die Dielen sind leider nicht mehr in so gutem Zustand wie in den anderen Räumen. 80 % konnten wir retten aber nun fehlen uns natürlich einige Dielen...und da brauche ich mal eure Hilfe. Zum einen wäre es gut zu wissen um was es sich bei unseren Dielen handelt...Kiefer oder Fichte??? Pitch Pine wird es wohl nicht sein, da wir relativ viele Äste haben. Wir waren bereits bei Holzhändlern auf der Suche nach neuen Dielen, aber das passt ja rein gar nichts vom Maß...könnt ihr uns Kontakte nennen die uns eventuell weiterhelfen können? Wir würden auch alte Dielenbretter kaufen wenn die noch gut sind, müssen keine neuen sein. Kurz noch die Maße: Raumlänge ca. 4,4 m Dielenbreite: inklusive Feder: 146mm exklusive Feder:140mm Stärke: Originaldielen hatten 3cm. Da dieser Boden aber ja schonmal geschliffen wurde sind davon nur noch ca. 26mm übrig. Ich hoffe ihr könnt uns helfen...Danke und Gruß aus dem hohen Norden, Mirco ...

Alten Putz spachteln/Glätten

Wir sanieren gerade einen Altbau...bald sollen nach Ertüchtigung der Balken die alten Dielen wieder verlegt werden. Wir haben in allen Räumen die alten Tapeten entfernt, zukünftig sollen auch keine Tapeten wieder an die Wand...soll alles möglichst diffusionsoffen bleiben. Der alte Putz ist größtenteils noch intakt, stellenweise sieht man aber jetzt wo die Elektroleitungen verlegt wurden. Auch einige wenige neue Schliitze musste ich machen um die bestehende Elektrik zu erweitern. Wir wollen eigentlich nur mit Kalkfarbe streichen aber vorher soll die Wand möglichst glatt gemacht werden wieder, bzw, eine einhaltliche Oberfläche erhalten. Kann man den alten Putz mit Kalkglätte (Rotband) "verspachteln" ? Was würdet ihr uns empfehlen ? Ich habe von einem Freund Rotband Haftputzgips empfohlen bekommen....aber eigentlich bin ich kein Freund von Gips im Altbau. Freue mich auf eure Rückmeldungen. Grüße aus dem Norden, Mirco ...

Balkenkopf hinüber

Grüße aus Norddeutschland, wir sanieren gerade einen Altbau um 1900. Derzeit sind gerade die Holzbalkendecken im Obergeschoss dran...dazu gibt es bereits einen Beitrag mit Fragen von mir. Hier geht es aber um ein anderes Problem welches heute aufgetaucht ist...einer der Balkenköpfe ist total hinüber...siehe Foto. Der Balken befindet sich an der Aussenseite an der Aussenmauer und der Kopf ist genau an der Hausecke durch....vermutlich ist es dort besonders kalt und feucht gewesen, zumal an der Stelle auch das Aussenmauerwerk noch ausbessert werden muss. Wie dem auch sei, es besteht Handlungsbedarf. Ich kann vieles selbst, aber da traue ich mich dann doch nicht ran. Ich werde wohl morgen mal einen Tischlermeister aus der Umgebung anrufen von dem ich weiß das er schon mal bei Altbausanierungen tätig gewesen ist. Dennoch wollte ich vorher aber nochmal nach eurem geballten Gruppenwissen aufrufen da ich mir gerne mehr als eine Meinung einhole...ich hoffe ich kann auf euch zählen. Vielen Dank im Voraus und Grüße von der Ostseeküste, Mirco ...

Holzbalkendecke...mal wieder :)

Hallo liebe Freunde alter Häüser. Wir renovieren gerade eine alte Jugendstilvilla BJ um 1898. Die komplette obere Etage steht gerade leer, neue Fenster sind schon drin, Innenwanddämmung folgt noch. Derzeit ist der Fußboden aber an der Reihe...gestern die ersten Dielen aufgenommen um zu sehen was mich erwartet....siehe Foto. Wir wohnen unten und durch die Decke haben wir von oben vorher jedes Wort verstanden....das möchten wir zukünftig gerne etwas verbessern....Trittschal vom oben laufen haben wir gar nicht so als störend empfunden. Also die alten Balken sollen auf jeden Fall verstärkt werden durch Bretter links und rechts, auch um das Niveau wieder herzustellen. Meine Frage bezieht sich nun auf Fehlboden und Dämmung. Die Dokumente von Herrn Böttcher habe ich schon durch aber meine Fragen wurden da nicht so wirklich beantwortet....daher hoffe ich auf gute Ratschläge von euch. Folgende Fragen haben ich eigentlich... Fehlboden wieder rein...Ja oder Nein ? Bei Fehlboden, was drunter, was rauf?....Holzdämmung unten, Lehmschüttung oben? Alte Fehlbodenschüttung behalten oder ersetzen? Ohne Fehlboden...alles mit Holzdämmung (Steico) fühlen? Dielen wieder direkt auf die alten Balken ( kann leider nur maximal 2cm erhöhen) oder was tun zur Raumschallreduktion? So, das soll erst mal reichen..ich hänge noch einige Bilder mehr an für euch. ...

Innenwanddämmung

Hallo liebe Freunde alter Häuser, eine weitere Frage zum Thema Innendämmung. Ich wohne in einer Jugendstilvilla, Bj 1896 mit zwei Etagen. Die Mieter oben ziehen aus und ich möchte die Wohnung oben zukünftig selbst mit nutzen, vorher aber etwas sanieren. Dazu möchte ich auf die Aussenwände eine Innenwanddämmung aufbringen, da die obere Etage überwiegend aus einschaligem Mauerwerk besteht. Die Auswahl an Systemen und Werkstoffen ist riesig und ich wäre froh über eure Erfahrungen mit den verschiedenen Werkstoffen....Calciumsilikatplatten(Klimaplatte), Holzwolleleichtbauplatten, Holzweichfaserplatten...etc ???? Hinterher möchte ich gerne mit Kalkputz und Slikatfarbe steichen. Vorab tausend Danke für eure Ratschläge und euer Wissen!!! ...

Silikatfarben

Hallo aus Schleswig-Holstein, ich habe eine alte Jugendstil / Historismus-Villa von 1896, zwei Etagen, voll unterkellert. Die untere Etage bewohne ich, die obere Etage ist vermietet. Nach fast 20 Jahren ziehen die Mieter oben nun aus und wir wollen fortan die obere Wohnung ebenfalls für uns mitnutzen. Bevor wir dort einziehen wollen wir die ganze obere Etage restaurieren. Unter anderem auch Innendämmung anbringen und hinterher mit Silikatfarbe streichen. Bezüglich Farbe habe ich mich versucht zu belesen, aber ich muss gestehen das ich bei der Flut der Anbieter überfordert bin und wollte daher euch um Rat fragen. Die oberen Räume sollen an den Aussenwänden eine Innendämmung bekommen und neu mit Kalkputz verputzt werden. Welche Dämmung ich benutze weiß ich noch nicht, zur Zeit tendiere ich zu CaSi-Platten. Aber zurück zur Farbe....es gibt reine und Dispersions.Silikatfarben, soweit habe ich verstanden. Reine Siliatfarben sind 2-Komponenten-Farben und müssen umgehend verbraucht werden. Dispersions-Silikatfarbe bietet einen Kompromiss und ist leichter zu verarbeiten....soweit richtig? Zu welcher Farbe tendiert ihr oder womit habt ihr gute Erfahrungen gemacht? Ich bin alleine bei KEIM schon überfordert mit der Anzahl der Varianten an Farbsystemen. ...

Tapeten oder Putz

Hallo, ich besitze eine alte Jugendstilvilla von ca. 1896. Das Mauerwerk ist wie folgt aufgebaut: Außen Klinker im Blockverband (24cm) Innen Klinker einfach, ich glaube als Läüferverbund oder ähnlich Dazwischen mehrere Zentimeter Luftschicht. Nun habe ich das Probpem das an einigen Stellen, speziell in den Ecken und den Außenwänden der Wetterseite im Erdgeschoss, mit Schimmelansatz zu kämpfen habe. Mir ist schon klar das es bei einem Haus dieses alters durchaus normal ist. Die generelle Frage ist nun ob Rauhfasertapete an den Wänden dieses Schimmelprozeß sogar begünstigt eventuell? Hintergrund der Frage ist, das wir vor einigen Jahren einen Anbau gemacht haben und diesen nur mit Zementputz verputzt haben, dann gestrichen, keine Tapete. Okay, die verputzte Wand ist eine 30 Ytong, aber dennoch kam bei mir so die Frage auf ob man auch im alten Teil des Hauses auf Tapete verzichten sollte? Wir wollen bald einige Räume renovieren und eh die Tapete runter haben. Was meint ihr...neue wieder rauf oder besser die Wand hinterher nur mit Silikatfarbe (atmungsaktiv) streichen? Gruß aus Schleswig-Holstein, Mirco ...

Abmessungen Stützträger Kappendecke

Hi Leute, in den letzten Wochen gab es auf eine Frage von mir einen interessant diskutierten Thread und ich bin euch sehr dankbar für eure Meinungen, Tipps und Anregungen. Eigentlich ist nur noch die Frage offen ob 10cmx10cm HEA Träger (mit Platte oben und unten) als Stützträger (Vor der Wand aufgestellt) ausreichend sind, um die Last der angegriffenen AuFlager zu halten? Daher lieber ein neuer Thread, ich glaube der ursprüngliche ist ein wenig zu lang mittlerweile :-) Ich dachte an solche Träger: http://www.stahltraeger24.de/produkt/hea-traeger-stahl/ Meine Träger müssten ca. 2m lang sein. Bei Interesse, den "alten" Thread, samt Fotos, findet ihr hier: http://community.fachwerk.de/index.cfm/ly/1/0/forum/a/showForum/271284$.cfm Danke und Gruß aus dem frostigen Norden, Mirco ...

Stahlträger der Kappendecke korrodiert

Hallo aus Schleswig-Holstein, die Stahlträger meiner Kappendecke (Haus Baujahr ca. 1898; Aufbau Stahlträger, Ziegel, Füllmaterial, Dielen/Terrazzo) sind an den Auflagepunkten teils stark angegriffen. Zur Planung einer etwaigen Sanierung und/oder Sicherung/Unterbau bin ich auf der Suche nach einem Statiker/Büro für Tragwerksplanung und/oder nach einer Baufirma, die derartige Sanierungen ausführen kann und über entsprechende Erfahrung auf diesem Gebiet verfügt. Das Haus hat einen Keller und zwei Geschosse. Die Kappendecken finden sich aber nur in der Kellerdecke. Ich wäre sehr dankbar für Empfehlungen von Firmen oder Ansprechpartnern in Schleswig-Holstein Zur Info: Andreas hatte mir auf diese Frage schon mal geantwortet, hier der Wortlaut: " Wenn die Träger neben dem Auflager ok sind ist es am einfachsten, hier jeweils einen Querträger unter den Deckenträger einzubauen und diesen auf 2 Stützen zu stellen, die jeweils vom Ende eingerückt sind. Unter den Stützen ein entsprechendes Fundament herstellen. Das ist ja für jeden Statiker eine einfache Berechnung und könnte bei normalen Deckengrößen auch rein konstruktiv gelöst werden, zB mit ggf auch überdimensionierten Trägern vom Abbruch oder Altmetallhandel. Wenn die Decke selber keine Schäden aufweist müßte diese nicht gerechnet werden- auch wenn’s ein Statiker wohl mitberechnen würde. Andreas Teich " Vielen Dank Andreas für die schnelle Rückantwort damals !!! In der Zwischenzeit habe mit einem Bekannten gesprochen (Chef eines hießigen, großen Baumarktes) und auch dieser konnte mir keine Firmen nennen die Erfahrungen mit derlei Sanierungen - oder Altbau generell - Erfahrung haben. Kurzum, da wir ja vermutlich dann eh selbst sanieren müssen irgendwie, habe ich auch davon Abstand genommen einen Statiker hinzu zu ziehen. Ich bin derzeit auf der Suche nach einem guten Maurer und lese fleißig eure Beiträge zum Thema Kappendecke. Dazu eine Frage. Andreas hat ja schon beschrieben das man einen Träger drunter setzen kann, diesen dann an Stützen samt Fundament usw. Mein Keller hat leider nur eine Deckenhöhe von nicht mal ganz zwei Metern, sehr niedrig also. Zusätzliche Träger unter den vorhandenen Trägern würden mich das sehr einschränken. Große Fundamente für die Stahlträger auf dem Boden erstellen, da verliere ich viel Platz. Wie sieht es denn mit Mauern aus? Könnte man nicht einfache, viereckige Säulen direkt vor die Wand - unter die Trägerauflager - mauern? Diese könnte man dann hinterher eventuell mit verputzen und die Optik des Kellers wäre dann nicht so durch viele neue Stahlträger gestört? zur Zeit habe ich Spindelstützen zur Sicherheit unter einigen Trägern. Der Kellerboden scheint das ohne Probleme zu halten. Wie groß müßten denn etwaige Fundamente für Stahlträger / gemauerte Säulen sein? Gruß und Entschuldigung für soviel Text :-) ...