Alle 5 Fragen von Blechmann

Neuer Dielenboden - Folie oder keine Folie

Hallo Gemeinde, in Kürze werde ich im Erdgeschoss einen neuen Dielenboden (Kiefer, 27 mm) auf eine scheitrechte Kappendeck (Stahlträger mit ca. 10 cm starken Betonfeldern) einbauen. Das Haus ist Baujahr 1911 und voll unterkellert. Laut U-Wertrechner ist im Winter auf der Betonplatte mit geringen mengen Tauwasser (ca. 0,33 kg/m²) zu rechnen. Der Keller ist baujahrtypisch nicht abgedichtet; Luftfeuchte 50 - 90 sind möglich, Temperatur geht schon mal runter auf ca. 10 °C. Die Dielen kommen auf KVH 60 * 120 mm mit 60 cm Achsabstand. Baulich bedingt müssen zwischen 19 bis 28 cm Höhe unter den Dielen ausgeglichen werden. Ich werde das mit aus KS-Steinen gemauerten Auflagehöckern im Mörtelbett bewerkstelligen, auf denen die Balken dann, mit Gummigranulatplatten unterlegt, aufliegen. Zwischen die KVH-Balken kommt 10 cm Mineralwolle. Meine Frage in dieser Situation: Bei Dielenböden lese ich immer das eine PE-Folie oder Schweißbahn zum Schutz vor Feuchtigkeit aus dem Untergrund nötig ist. Ist das auch der Fall wenn der Abstand zur Betonplatte so groß ist? Freundliche Grüße Torsten ...

Dielen auf scheitrechter Kappendecke mit sehr hohem Ausgleich

Hallo und Frohes Neues liebe Forumsgemeinde, da ich meinen alten Faben zu dem Thema nicht bearbeiten kann möchte ich hiermit noch mal ins Detail gehen. Thomas hat mir schon gute Tipps gegeben (danke dafür), aber so ganz habe ich die Planung noch nicht abgeschlossen. Ausgangssituation: Haus Bj. 1911 mit scheitrechter Kappendecke, Trägerabstand ca. 100 - 120 cm, Felder ausbetoniert, ca. 10 cm stark und natürlich ohne Bewehrung. Die Träger sind ca. 3-4 cm erhöht. Dank Bergbau sehr schräg (ca. 1,6% Gefälle ). Daraus ergibt sich im niedrigsten Bereich eine Aufbauhöhe von ca. 20 cm und im höchsten Bereich ca. 30 - 32 cm (!) über den Trägern. Der Keller darunter ist nicht gedämmt. Temperatur zur Zeit ca. 8 °C. Die niedrige Decke lässt eigentlich keine Dämmung von unten zu. Ich würde gern neue Dielen (28 mm Kiefer) auf eine KVH Unterkonstruktion aufbringen und die Konstruktion mit eine Folie oder Bitumenbahn gegen aufsteigende Feuchte schützen. Wenn ich den Aufbau durch den U-Wert Rechner schicke kommt er zu Tauwasserbildung unter der Folie. Nun ergeben sich folgende Fragen: 1. Bei niedrigen Temperaturen kommt es auf dem Beton zu Kondensatbildung. Ohne Folie ist die Tauwasserbildung etwas geringer und die Trocknung geht schneller. --> Macht es dann nicht Sinn auf die Folie zu verzichte, auch wenn üblicherweise immer zur Folie geraten wird? Ich habe etwas Sorge das sich der Beton mit der Zeit voll saugt und mit die Träger weg rosten. Das Kondensatproblem habe ich nur bei < 10° im Keller. Ohne Folie könnte aber das bisschen Wasser wieder ungehindert abtrocknen. 2. Eine gebundene Ausgleichsschüttung bündig mit den Trägern sorgt für etwas höhere Temperatur und damit etwas geringerer Tauwasserbildung. Würde für mich aber vor allem Sinn machen wenn ich eine Folie aufbringe, da sie sich so leichter verlegen lässt. Auf 80 m² kommen da natürlich einige €€€ zusammen. --> Untergrund bündig mit den Träger? ja/nein? 3. Die eigentlich Unterkonstruktion mit bis zu 30 cm KVH klingt für mich absurd. Die Kosten wären üppig und ich hätte Angst das die Konstruktion kippelt - vor allem bei der Montage. --> 12 cm KVH mit ca. 80 cm Abstand, unterlegt mit entsprechenden massiven Holzböcken/Klötzen (8 - 18 cm entsprechend dem Gefälleausgleich) auf den Trägern dürften doch den gleichen Zweck erfüllen, oder? Vielen Dank für eure Hilfe. Torsten ...

Holzbalken Anlaschen

Da ich meinen alten Faden leider nicht mehr editieren kann muss ich noch mal einen Neuen auf machen. Endlich geht es im Haus an die Böden. Die vorhandenen Dielen (30 mm) sind durch und müssen raus. Da das Haus schräg steht wollen wir die Böden ausgleichen. Dafür wollen wir die Holzbalken (9 x 22 cm; ca. 60 cm Achsabstand) seitlich anlaschen um so die nötigen 0 - 7 cm in der Höhe auszugleichen. Bei der Art der Befestigung scheinen sich aber die Geister zu scheiden. Wozu würdet ihr tendieren? 6-Kant Holzschrauben oder Gewindestangen? Welche Größe wäre zu empfehlen? Im ersten Raum (Bad) sollen 2 x 15 mm OSB + Oberbelag (Feuchtraumparkett) verlegt werden. Im zweiten Raum sollen neue 30 mm Dielen auf die angeflanschten Bohlen verdeckt geschraubt werden. Die Räume befinden sich im 1. OG. Vielen Dank für eure Hilfe. Torsten ...

Holzbalkendecke Neuaufbau Dielenboden + Verstärkung der Balken

Hallo Zusammen, im Zuge unserer Renovierung müssen wir die vorhandenen Dielen im 1. OG entfernen. Das Haus hat eine Schräglage von ca. 1,6 %, d. h. auf die frei gelegten Holzbalken muss von 0 bis ca. 14 cm (!) ausgeglichen werden. Die vorhandenen Balken haben ein Format von ca. 9 x 24 cm mit einem Achsenabstand von 55 - 60 cm. Die neuen Dielen werden eine Dicke von 28 mm haben. Ist es sinnvoller: 1) mit den alten ausgebauten Dielen (ca. 30 mm stark, 16 cm breit) seitlich an die vorhandene Balken anzulaschen (ich denke so ist der Höhenausgleich einfacher herzustellen), oder 2) immer dicker werdende zusätzliche Balken oben auf die vorhandenen Balken aufzuschrauben und zum Ausgleich auf die entsprechenden Höhe runter zu hobeln (mehr Arbeit)? Die vorhandenen Balken werden dadurch sicherlich auch steifer. Kann das Nachteile mit sich bringen, oder kann ich mich durch das reduzierte Schwingen auf einen etwas verbesserten Schallschutz freuen? Die neuen Dielen sollten eigentlich auf die Balken geschraubt werden. Falls die oft zitierte Scheibenwirkung kein Thema seien sollte (ich spreche dazu noch einmal mit unserem Statiker) über lege ich die Dielen schwimmend zu verlegen und auf frei in der Zwischendämmung liegenden Dachlatten in den Feldern zu verschrauben. Beste Grüße Torsten ...

Unterkonstruktion Dielenboden auf scheitrechter Kappendecke

Hallo liebe Altbaugemeinde, als sonst nur stiller Leser brauche ich nun Hilfe zu Fragen die mir die Suchfunktion nicht im Detail beantworten konnte. Im EG unseres neu gekauften Hauses aus dem Jahre 1911 mussten wir den Dielenboden und die Unterkonstruktion wegen Schädlingsbefall entfernen. Zum Vorschein kam eine scheitrechte Kappendecke mit ausbetonierten Feldern. Die Träger sind je nach Raum 13, 16 und 18 cm hoch und haben einen Abstand von ca. 95 - 120 cm, die Betonkappe ist ca. 10 - 12 cm stark. Was mich gewundert hatte: die alte Unterkonstruktion steht fast ausschließlich auf den Betonfeldern. Ist es nicht so das die nicht belastet werden sollte und die Unterkonstruktion auf den Stahlträgern aufliegen sollte? Wegen der nötigen Aufbauhöhe von 18 - 20 cm wollte ich mit einer Konterlattung arbeiten. Ich bin nur unschlüssig was den Abstand der Holzbalken der Unterkonstruktion angeht. Die Träger liegen ja recht weit aus einander. da die Betonkappen meiner Meinung nach ja nicht belastet werden sollten dürfte ein Ausgleich (gebundene Schüttung oder Vergussmasse) zwischen den Trägern nicht nötig sein, oder? Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Freundliche Grüße Torsten ...