Alle 6 Fragen von harter.oli

Holzfaserplatten als Zwischendeckendämmung fallen plötzlich runter (schrumpfen)

Hallo zusammen, ich habe eine Zwischendeckendämmung zwischen Holzbalken im Dachgeschoss zum Dachspitz rein gedrückt, s. Bilder. Steico Flex 038. Wie in der Verarbeitungsanleitung vorgegeben, ist in der Breite 1 cm zusätzlich dazu gegeben worden. Die Platten hab ich mit einiger Kraft gut rein gedrückt bekommen. Über den Platten befindet sich ein OSB-Boden vom Zimmermann verlegt. Unter die Balken/Holzfaser kommt noch eine proClima Dampfbremse und eine Metallunterkonstruktion mit Lehmbauplatten. Vor ca. zwei Wochen wurde die Giebelwand (Ziegel) mit Lehm verputzt, da sehr schräg ca. 5 cm auf zweimal. Zwei kleine Bautrockner stehen oben. Davor war die Holzfaserdämmung ca. ein Monat drin ohne, dass die Platten runter kamen. Es kommen aktuell jeden Tag ein, zwei Holzfaserplatten runter und meiner Freundin kommen schon die Tränen, weil es so viel Arbeit war die Platten rein zu machen, welche sie ganz alleine zu gesägt hat. Die Holzfaserplatten sind geschrumpft, sie sind nun ein wenig kleiner wie das Gefach. Sie haben eine Feuchtigkeit zwischen 6 - 11 % (mit billigem Messer gemessen). Ich bin ratlos, was kann ich machen damit die Platten nicht runter kommen?! Bitte um Rat! ...

Bodenaufbau über Gewölbekeller mit KVH von Wand zu Wand

Hallo zusammen, ich plane einen neuen Aufbau über meinem Gewölbekeller (Tonnengewölbe). Maße LxB: 4,20x3,30 m. Höhe von Scheitel bis OK KVH: 45 cm. Das Zimmer wird zukünftig als Wohnzimmer genutzt. Schüttung scheint trocken zu sein. Aktueller Zustand wie auf dem Bild, KVH + Schüttung. Geplanter Aufbau: KVH von Wand zu Wand, darauf Trockenestrich und Klick-Parkett (da ich gerne im Rahmen der Sanierung auf dem ganzen Stockwerk einen einheitlich hohen und gleichen Boden haben möchte). Nur über dem Gewölbekeller sind dann KVH, andere Böden sind aus Stahlbruchsteinbeton? Neuer geplanter Aufbau: -KVH Abstand 50 cm, Maße ? -Schlacke/Bauschutt komplett weg, wenn Zwickelbeton funktioniert, drin lassen. Ggfs. dann nur für Sauberkeitsschicht (5 cm) weg -Haftbrücke Zementmörtel -Estrichbeton bis Scheitel -Dichtschlämme bis Höhe OK Fußboden -Zellulose -Trockenestrich -Klick-Parkett Gehört in den Aufbau noch eine Dampfsperre? Wenn ja unter das Parkett? Eigentlich wollte ich fermacell Trockenestrich verwenden, jedoch steht in der Verarbeitungsanleitung nichts, dass dies ohne Schüttung (oder Holzverschalung auf KVH) geht – Zellulose durch gebundene Schüttung ersetzen? Dann wären doch aber auch die KVH nicht notwendig oder? Ist das okay oder muss was anders gemacht werden? Vielen Dank schon mal :-) ...

Bimssteine raus machen ?

Hallo zusammen, ich bin aktuell bei der Sanierung meines geerbten Hauses aus dem Jahr 1930. Aktuell bin ich bei der Innenwand vom Wohnzimmer zum Treppenhaus. Das Treppenhaus wird per Einzelheizung auf ca. 16-17 Grad beheizt. Ich frage mich aktuell, ob ich die Bimssteine herausnehmen soll (weil schon einiges herausgebröselt ist) und Holzfaserdämmung zwischen das Fachwerk schieben soll oder nicht. Was dagegen spricht, dass im Treppenhaus die Bimssteine schön vergipst wurden und es dem Treppenhaus ein gewissen Charme gibt. Auf der Wohnzimmerseite kommen Gipsfaserplatten mit Dekorpaneelen hin (das ist fest beschlossen). Nun zu den Varianten: 1. Bims raus, Holzfaser rein, auf der anderen Seite auch Gipsfaser drauf mit Gipsputz. 2. Bims drin lassen, Fehlstellen mit Ytong „flicken“ (da einiges raus gefallen ist) und außen die Fehlstellen mit Gipsputz verputzen lassen Was würdet ihr machen? Spricht was für oder gegen eine Variante? Danke und Grüße Oli ...

Innendämmung Abdichtung Anschluss Fenster

Hallo liebe Community, ich bin verunsichert wie ich den Fensteranschluss bei meiner Innendämmung korrekt ausführe und erhoffe Hilfe. Ich lese und lese und finde irgendwie keine zufriedenstellende Antwort. Die Fenster sind neu. Es geht um den Anschluss innen. Es kommt eine Holzfaserinnendämmung ran die mit einer Holzfaser-Laibungsplatte am Fenster versehen wird. Alles wird mit Lehmputz versehen. In der Laibung und am Sturz ist ein Kompriband zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk drin. An der Sohle (unten) sind Tragklötze eingebracht und mit einem Winddichtband mit Kleber am Boden/Fensterbank befestigt worden. Außen sind die Fenster gegen die Maueröffnung (Innenanschlag) mit einem Kompriband (meines Wissens) versehen und eine Silikonfuge wurde gezogen. Muss ich über das diffusionsoffene Kompriband ein Fensterdichtband (Winddichtband, Fugendichtband, Klebeband wie man es auch nennt) drüber kleben das man an das Mauerwerk anputzen kann? Getreu innen dichter als außen ist es bestimmt nicht schädlich, ob es gemacht werden muss ist die Frage. Die Laibungsplatte stoße ich mit Lehmmörtel an den Fensterrahmen. Was ist mit der kleinen Ritze zwischen Laibungsplatte und Fensterrahmen. Reicht ein Acrylfuge aus oder soll vom Fensterrahmen auf die Laibungsplatte nochmals ein Fensterdichtband gezogen werden das dann mit dem Lehmputz verputz wird? Anbei zwei Fotos. Danke schon mal. ...

welche Innenverkleidung der Außenwände bei gedämmter hinterlüfteter Vorhangfassade

Hallo zusammen, ich habe eine Frage zur Innenverkleidung einer Seite unseres Hauses. Wir haben an unserer Wetterseite eine gedämmte hinterlüftete Vorhangfassade montieren lassen. Gedämmt wurde mit Holzfaser, gegen Schlagregen sind vor der Hinterlüftung neue Eternitplatten montiert. Ich habe folgenden Aufbau von außen nach innen 8 mm Eternitplatten Konterlattung 30/60 / Hinterlüftung Diffusionsoffene Unterspannbahn 40 mm Holzfaserplatte 160 mm Holzfaserdämmung Holzständer 60/160 Ziegelmauerwerk 250 mm (ohne Fachwerk) Bei den Wänden handelt es sich um reine Ziegelwände, die Innenwände im Haus sind mit Fachwerk und Ausmauerung versehen, die Balken hierfür liegen in den Außenwänden auf. Eigentlich wollte ich die Wand nur mit Lehm verputzen und Lehmfarbe drübermachen. Da jetzt aber Wasser- / Abwasserrohre in der Wand laufen und ich teils größere Löcher in der Wand habe (s. Bild um das Rohr herum) und mein Ziegelwand innen eh nicht so gerade ist habe ich mir überlegt ob man da nach einem Ausgleich mit Lehmputz irgendwelche Platten draufmachen kann. Platten hätten den Vorteil, dass ich die größeren Löcher um das Rohr mit Hanf, Jute o.ä. füllen könnte und nach der Montage der Platten ich eine plane Oberfläche hätte. Ich würde die Wand gerne mit wenig Aufwand begradigen, sprich nicht nochmal Leichtlehmsteine davor mauern oder bei den größeren Lücken keine Leichtlehmsteine zerschlagen und einputzen. Gerne würde ich die Diffusionsoffenheit erhalten. Ich habe mich jedoch gefragt, ob es auch möglich wäre z.B. Fermacellplatten auf den Ausgleichputz zu kleben, weil ich von außen ein Schlagregenschutz habe und Nässe aus der Wand über die Hinterlüftung ausweichen kann. Falls Fermacell nicht funktioniert, gibt es Alternativen? Auf der Wetterseite ist nicht nur die Küche (wie auf den Bildern zu sehen), sondern auch ein Bad und die nicht ausgebaute Bühne (Dach nach Erneuerung nach EnEV neu eingedeckt und gedämmt). Eine Wandheizung kommt nicht in Betracht. Wir heizen mit Infrarot/Strom. Bitte das hier nicht auf eine Heizungsdiskussion rauslaufen lassen, das ist nicht mein Anliegen. Vielen Dank vorab :-) ...

Aufbau Bodenplatte im EG

Hallo zusammen, es ist schön so ein Forum gefunden zu haben :-) Ich habe schon viel mitgelesen und nun muss ich eine Frage los werden. Ich habe ein Fachwerkhaus aus dem Jahr 1930 von meinen Eltern übernommen und bin aktuell dabei es kernzusanieren. Aktuell bin ich im EG, da habe ich Probleme mit Feuchtigkeit. Es geht um zwei Räume die davor Abstellräume waren und nun zu einem Wohnraum +einem kleinen Bad umfunktioniert werden sollen. Die Wände sind/waren feucht und von der Bodenplatte drückt Feuchtigkeit hoch (wenn man einen Eimer auf den Boden stellt wird es darunter feucht). Nun habe ich bereits die alten Gipskartonplatten mit Styropor weg gemacht und bin aktuell dabei den alten losen Putz von der Wand zu entfernen und alle losen Bestandteile mit der Sanierungsfräse weg zu machen. Danach kommt die Bodenplatte raus. Geplant ist eine neue Bodenplatte und an den Wänden eine Horizontalsperre mit Kalziumsilikatplatten. Speziell geht es mir erst mal um die Bodenplatte. Geplanter Aufbau Bodenplatte: Schaumglasschotter 20 cm Betonplatte Dichtschlämme (Abdichtung) Trockenestrich Laminat/Vinyl --> ich habe nun in ein paar Beiträgen gesehen, dass nach der Abdichtung nochmals eine Dämmung verbaut wird. Ist das wirklich nötig? Ist der Boden sonst zu kalt? Wollte extra eine dickere Schicht Schaumglasschotter verwenden. Alternativ dann: Schaumglasschotter 20 cm Betonplatte Dichtschlämme (Abdichtung) Lagerholz Schüttung Trockenestrich Laminat/Vinyl Was für einer Höhe würdet ihr mir empfehlen für den Glasschaumschotter und der Betonplatte? Da ich das Aufgraben in Eigenleistung machen will, will ich natürlich nicht so weit runter. ...