Alle 6 Fragen von herr_hook

Wandheizung an Dachschräge - welcher Putzträger bzw. Aufbau?

Hallo liebes Forum, da mir im Dachgeschoss leider die nötige Wandfläche für eine geplante Wandheizung fehlt, habe ich mir überlegt, auch die Dachschrägen mit einzubeziehen. Das hat den Vorteil, dass diese ungenutzten Flächen garantiert nie zugestellt werden. Aus wirtschaftlichen Gründen kann ich keine Lehmplatten mit integrierten Rohren verwenden, sondern Alu-Verbundrohr verwenden und mittels z.B. Clipschienen an die Wandkonstruktion bringen. Verputzen möchte ich gerne mit Lehm und frage mich daher, welcher Putzträger hierfür geeignet ist? Da kommt immerhin ein Putzauftrag von sicherlich 3cm an die Schräge. Ich meine, hier im Forum mal etwas über Heraklith-Platten gelesen zu haben. Falls jemand so etwas schon einmal gemacht hat, würde ich mich über Infos oder auch alternative Aufbauvorschläge freuen. Wenn möglich jedoch keine kostspieligen Systemaufbauten, da wir noch sehr viele weitere Aufgaben zu erledigen haben. Vielen Dank schonmal vorab! Viele Grüße, Stefan ...

Dämmung über unbeheiztem Keller unter Dielenboden - Feuchtigkeitsproblem?

Hallo liebe Fachwerkfreunde, ich beschäftige mich derzeit mit der Dämmung der Kellerdecke, die aufgrund der fehlenden Höhe auf der warmen Seite realisiert werden muss. Die KfW-Expertin hat folgenden Aufbau angedacht. (Sie ist leider momentan nicht wirklich greifbar und daher möchte ich wissen, ob der Aufbau so funktionieren wird): Holzdielenboden Holzfaserdämmstoff (WF) 040 zwischen Balkenlage diffusionsoffene Dachbahn Schüttung aus Bimskies Betondecke Der Ubakus Rechner zeigt mir erheblichen Feuchteanfall am Übergang (Taupunkt) zwischen der Schüttung und der Betondecke. Wo liegt hier mein gedanklicher Fehler? Ich habe mir alternativ überlegt, ob ich nicht auch auf eine Schüttung PUR Platten aufbringen kann und dann eine Balkenkonstruktion mit Dielen (und Hohlraumdämmung) obendrauf. Allerdings weiß ich nicht, ob die Platten die lokale Belastung durch die KVH Hölzer (6x12) mitmachen? Hätte jemand eine Idee zu diesen Fragen? Vielen Dank vorab! ...

(Wasser?) Flecken auf frischem Lehmputz trotz Mauerwerksabdichtung

Liebes Forum, wir haben vor geraumer Zeit im Rahmen einer Kernsanierung unseres Fachwerkhauses auch einer Mauerwerksabdichtung (Kiesol C) vorgenommen. Eine Wand (24er Vollziegel) wurde von alten Putzschichten, Bitumenanstrichen etc befreit, die versalzenen Fugen zum Teil ausgekratzt und schadhafte Stellen wurden neu vermörtelt. Von außen ist die Ziegelwand (Wetterseite) mit einer Lärchen-Vorhangfassade (mit Zellulose ausgeblasen) versehen worden und anschließend wurde innen mit Lehm verputzt. Einige Stellen wollen anscheinend nicht richtig trocknen oder zeigen sich in einem dunkleren Farbton (durch Salz ausgelöster Stofftransport oder Kondensat?). Auf dem Bild kann man deutlich sehen, dass diese Stellen die Ziegel darunter abbilden. Auch sieht man, dass im Bereich eines nachträglich (vor ca. 70 Jahren) ausgemauerten Fensters keine Verfärbungen oder feuchte Stellen zu sehen sind. Ich habe hier im Forum noch keine passende Lösung für diese Problem gefunden, obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass das Problem auf die Salzbelastung des Mauerwerks zurückgeht. Wer hatte schon ein ähnliches Problem und kann mir einen Rat geben, was hier zu tun ist? In dem Raum soll ein Kinderzimmer eingerichtet werden. Vielen Dank vorab! Mit besten Grüßen aus Gehrden-Lenthe bei Hannover! ...

Beton Streifenfundament innen erstellen - Feldsteine einbauen?

Das Dach unseres Fachwerkhaus-Anbaus (ehemals Stall) soll demnächst über zwei Fachwerkbalkenträger abgefangen werden, da das Fundament einer tragenden Innenwand marode ist und wir endlich eine solide Konstruktion haben wollen. Die Träger sollen mit zwei U-förmigen Konstruktionen an 4 Punkt- bzw. Streifenfundamenten (ca. 40cm Durchmesser, frostfrei gegründet) befestigt werden. Wir haben bei der Sanierung des Bodens etliche Sandsteinfundamente ausgegraben, die bei einem aufwändigen Umbau in den 50er Jahren im Boden belassen wurden. Kann man mit diesen Sandsteinplatten und Blöcken und einem geeigneten Bindemittel eine Art Bruchsteinfundament bauen? Und worauf müsste bei der Verbindung der Steine mit dem Beton geachtet werden, damit das Fundament auch standsicher ist? Vielen Dank vorab! ...

Hartfaserplatte 3 mm zusätzlich zur Unterspannbahn - Zellulose Einblasdämmung

Liebe Fachwerk Community, trotz intensiver Recherche hier und im www habe ich keine zufriedenstellende Anwort auf meine Frage gefunden. Im Rahmen der Kernsanierung unseres Fachwerkhauses (Effizienzhaus Baudenkmal) soll auch die Dachschräge aufgedoppelt und gedämmt werden. Die Anlaschungen haben die Zimmerer bereits erstellt. Nun soll der weitere Aufbau für die Zellulose-Einblasdämmung vorbereitet werden. Eine knapp 20 Jahre alte Unterspannbahn ist vorhanden. Die Idee war, die äußere Begrenzung mit den Hufer Varioexpandern herzustellen, aber zum einen ist der Sparrenabstand zu groß, zudem sind die Sparren aus Rundhölzern aufgebaut. Hufer verwendet 2,8mm mächtige Hartfaserplatten. Wenn man sich die Daten (Wasserdampfdiffusionszahl, Dichte) ansieht, scheinen das normale HDF Platten zu sein, die aufgrund ihrer geringen Dicke aber diffusionsoffen genug sind. Da das mühevolle Anpassen dieser recht hochpreisigen Platten meines Erachtens wenig sinnvoll ist, würde ich gerne 3 mm dicke MDF oder HDF Platten (aus dem Baumarkt) verwenden. Mir ist bewußt, dass hinsichtlich der Diffusionsoffenheit ein Gradient von innen nach außen bestehen muss. Kann mir da jemand Rat geben bzw. gibt es eine Alternative zu dieser Vorgehensweise? Eine Einblasdämmung soll auf alle Fälle durchgeführt werden und diese wird auch nahtlos in die Dämmung der Geschossdecke übergehen. Vielen Dank vorab und viele Grüße, Stefan ...

Geschossdecke eines Bauernhauses dämmen (Heuboden) - Experten gesucht

Liebe Fachwerk-Community, wir haben gerade ein ehemaliges Bauernhaus westlich Hannover gekauft. Das Haus verfügt über ein Erdgeschoss mit zwei um ca. 0.7m versetzten Ebenen und zwei weitere Zwischenebenen, in denen insgesamt nur drei kleine Kammern angesiedelt sind. Der ehemalige Heuboden ist dementsprehend sehr heterogen aufgebaut und weist ebenfalls verschiedene Höhen auf. Bei rund der Hälfte der Räumlichkeiten im Erdgeschoss sind die Decken abgehängt und mit Paneelen verkleidet (ca. 30 cm Hohlraum). Ein weiterer recht großer Teil der Geschossdecke zum Heuboden verfügt über einen rund 1m mächtigen Hohlraum zwischen 2 Balkenlagen. Wir möchten die Geschossdecke gerne dämmen, jedoch weder das Haus noch das Raumklima zerstören. Wo finden wir einen Experten (Architekt, ingenieur), der mit dieser Materie vertraut ist? Vielen lieben Dank im Voraus! ...