Alle 5 Fragen von Piero

Befestigung von Holzfaserdämmplatten (Bestwood u.ä.) auf Holzverschalung

Hallo, spricht etwas gegen die Verwendung von Dämmstofftellern aus Metall (z.B. Fischer HV36) in Kombination mit gewöhnlichen Holzschrauben zur Befestigung der Platten auf der Wand? Schneider (Bestwood) empfiehlt Breitrückenklammern (Gerät habe ich aber nicht) oder Dämmstoffschrauben mit Kunststoffteller mit 6 mm Holzschraube (eigenes Produkt). Ich habe die Teile von Fischer bisher verwendet, um Sauerkrautplatten (Heraklith M) zu befestigen. Die Teller lassen sich ohne Probleme überputzen. Beste Grüße ...

Erste Versuche mit Kalkputz sehr ermutigend

Hallo, ich möchte meine Erfahrungen mit einem selbst hergestellten Kalkmörtel teilen. Nach einigen Überlegungen habe ich mir Weißkalkhydrat (Schaefer-Precal 50S - CL90S) im lokalen Baustoffhandel besorgt und im Mischungsverhältnis von 1 : 5 mit einem "Mauersand" aus einer Sandgrube im Nachbarort vermischt.Der verwendete Sand hatte seine Qualitäten bereits beim Einsatz als Zementmörtel eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Mit Kalk vermischt ergibt sich ein geschmeidiger Mörtel, der sich auch von mir als Laien ohne Probleme anwerfen lässt und an Ort und Stelle bleibt :-). In dünneren Lagen aufgebracht, trocknet er als Wandputz ohne Risse (auch auf Lehm). Mit einem Glätter auf Heraklith-M aufgetragen ergibt sich eine harte widerstandsfähige Oberfläche mit einem leichtem Glanz. Was will man mehr! Viele Grüße Peter ...

Rauspund (Nut& Feder) als Stakenersatz in Holzbalkendecke?

Hat schon mal jemand versucht die (entfernten) Holzstaken durch eingeschobene Rauspundbretter zu ersetzen? Dann könnte man zur Auflastung der Holzbalkendecke wieder Stromlehm über den eingeschobenen Bretter einbringen und denn restlichen Hohlraum mit Isofloc füllen lassen. ...

Dämmung einer Holzbalkendecke von unten mit Holzfaserdämmplatte

Hallo, wir sind gerade dabei einen früher als Stall genutzten, ebenerdigen Raum (ca. 40 m²) zu sanieren. Der Boden war teilweise mit Basalt (sehr unregelmäßige Steine) und teilweise mit Ziegelsteinen gepflastert, alles direkt im Lehmboden verlegt. Dort kommt nun auf einen 25 cm hohen Unterbau (ohne Absperrung nach unten) ein Betonsteinpflaster, damit wir den Raum als Lagerraum nutzen können. Die Holzbalkendecke war mit Eichenholzstaken + Lehmstrohwickel aufgebaut. Darüber (quer) auf einer 40 mm starken Lattung, ist der Holzfußboden eines Wohnraums verlegt. Wir haben die Reste des alten Deckenaufbaus entfernt, ebenso wie die Glaswolle-Dämmung des Vorbesitzers. Ich möchte die Kellerdecke, von unten mit Holzweichfaserplatte dämmen. Derzeit schaut man von unten auf die Unterseite des Dielenfußbodens. Wenn ich allerdings nur in die Zwischenräume der Deckenbalken Dämmmaterial einbringe, bleibt zwischen der Konterlattung und der Dämmung ein Hohlraum von 40 mm bestehen. Ich habe mir daher überlegt, zwischen die Latten 40 mm starke Holzfaserdämmplatten einzuschieben. Ist dieser Aufwand erforderlich? wie befestige ich die 40 mm starken Platten am Besten (Klammern per Elektrotacker?) Grüße Piero ...

Innendämmung einer unebenen Fachwerkwand

Hallo, nach Entfernung der mit Styropor kaschierten Gipskartonplatten mit Hohlraum zwischen Innenraum und Fachwerkwand ergibt sich folgendes Bild: Fachwerk mit Bimstein ausgemauert, teilweise mit Lehmputz. Ich möchte zunächst eine ebene Fläche schaffen, darauf 40 mm Holzfaserdämmplatte mit einem Lehminnenputz z. Meine Frage: Wie bekomme ich eine ebene Fläche hin, auf die ich die Weichfaserdämmplatte ohne Zwischenraum befestigen kann? Die Fachwerkbalken stehen teilweise vor, an anderen Stellen liegen sie einige cm zurück. Trage ich nun über alles, also auch die Balken einen Lehmputz auf oder gleiche ich Niveauunterschiede mit dünnen Streifen Holzfaserplatte aus? Gruß Piero ...