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Fensterbanklösung für Fachwerk

Ein freundliches Hallo als Neuling im Forum erstmal an alle in die Runde, ich hätte eine etwas kniffelige Situation und hoffe hier mal von ein paar Profis und/oder Heimwerkern ein paar Erfahrungsberichte oder Empfehlungen bekommen zu können und Danke schon mal ganz lieb vorab. Uns stellt sich folgende Frage: Unser Haus ist zu Teilen in Form eines 'modernen' Fachwerkhauses gebaut, wobei die Felder ausschließlich mit großen Glasscheiben ausgefüllt sind. Das tragende Ständerholz zeigt dabei nach außen, das Glas ist von innen gegen das Konstuktionsholz gesetzt (also keine zusätzliche Glashalteleiste mehr außen). Wir hatten bisher keine Fensterbänke, allerdings setzt das Wetter dem Holz, insbesondere den unteren Schwellen, zunehmend zu, mit Streichen ist dem ganzen kaum bei zu kommen, weshalb wir jetzt doch etwas bzgl. langlebiger Fensterbänke tun müssen. Leider ist unser Wissen, trotz passioniertem Hobbyheimwerken, sehr begrenzt in dieser spezifischen Situation und auch die Profi-Betriebe in unserer Umgebung kannten sich nicht wirklich aus und rieten zum Ausprobiern (leider etwas teuer und ggf. ineffizient). Aber vielleicht sah sich ja hier schon der ein oder andere mit einer ähnlichen Problemstellung konfrontiert. Also in aller Kürze: - wir bräuchten eine möglichst robuste und am besten kostengünstige Möglichkeit - möglichst DICHTE Fensterbänke in eine Fachwerkkonstruktion einzupassen, - bei denen die Rückseite ("Anschraubkante") einer Glasscheibe ansitzt (und folglich nicht all zu weit nach oben ragen sollte), - die Seiten der Holzkonstruktion ansitzen, - wobei kein besonderes Design oder traditionelle Verarbeitung wichtig ist (wie ich häufig in anderen Fällen hier im Forum lesen konnte), da es sich nicht um ein klassisches Fachwerkhaus handelt. Es sind natürlich alle Ideen willkommen und auch ich habe mir natürlich schon meine Gedanken gemacht. Zum Beispiel dachte ich an Aluminium bzw. Metall, welches leicht und leicht zu verarbeiten ist. Allerdings lässt sich nicht an allen Schwellen mit der handelsüblichen Stangenware arbeiten, z.B. an schrägen/zu einer Seite geneigten Hölzern etc. Also einen Spengler beauftragen?!? Für Holz- oder Steinbänke wüsste ich gar nicht, wie ich diese am geschicktesten einbauen und abdichten soll, zumal ich auf einen möglichst flachen Aufbau hoffte (sonst steht die Fensterbank von innen zu weit sichtbar ins Glas). Ich bin mir auch nicht sicher, in wie weit der Einsatz von Silikon schlussendlich hilft, da ich später ja nicht mehr die Möglichkeit habe, unter die Bänke tretendes Wasser zu erkennen und die Fugen zu revidieren... Viele Fragen also, aber ich bin für jeden kleinen Rat dankbar! Eine angenehme Woche sonst noch allerseits! LG ...