Alle 2 Fragen von Paula

Anbau an Fachwerkhaus

Ich bin auf der Suche nach einer Möglichkeit unseren Wohnraum zu erweitern. Wir haben ein Fachwerkhaus und könnten vom Platz her in eine Richtung anbauen. Es gibt momentan schon eine Art Anbau, die jedoch nicht als Wohnraum genutzt werden kann, dieser würde dafür entfernt werden. Im Moment gibt es in diesem Raum bereits schon einen Boden der mit Wohnraum-Fliesen belegt ist und das schon seit mehreren Jahren (sieht immer noch gut aus, keine geplatzt oder gesprungen) daher gingen wir davon aus, dass es wahrscheinlich so etwas wie ein Fundament gibt... Wir haben jetzt mal einen Architekten drauf gucken lassen, der sagte dass das nicht reicht... Da wir handwerklich weder geschickt sind, noch sehr belesen in diesem Bereich, fehlt es momentan an Ideen wie man so etwas umsetzen kann. Ich habe schon versucht im Internet etwas schlauer zu werden, da finde ich hauptsächlich so etwas wie kleine Fertighäuser die man an das alte Haus dransetzt. Wir haben uns das mal live angeschaut und uns in dem Wohnklima nicht sehr wohl gefühlt, außerdem bin ich fast umgefallen wie teuer so etwas zu sein scheint.... Wir haben uns auch schon mal ein Angebot machen lassen für einen Holzständeranbau der bei ca 30 qm bei knapp 50.000 Euro lag, da war aber noch nicht alles fertig. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass das nicht auch günstiger geht, da es ja im Grunde nur um einen weiteren Raum geht... Ich würde mich über Erfahrungswerte bezüglich Bauweise und Preis sehr freuen, gerne auch Empfehlungen. "Selbst machen" ist wirklich nur für kleine Teilabschnitte eine Option, wie gesagt - keinerlei Erfahrung und das Ganze soll auch möglichst schnell erledigt sein... ...

Grüne Rigips/Gipskarton Platten an den Innenwänden im Fachwerkhaus

Hallo Liebe Community, ich bin neu hier und setze auf Euer Schwarmwissen. Im Rahmen von diversen Sanierungsarbeiten wurden grüne Gipskartonplatten als Wand und Deckenverkleidung in Bad und Küche verwendet... Man muss dazu sagen, dass dies nicht geschehen ist, weil wir gerne gerade Wände hätten... Wir erfreuen uns an unserem "unperfekten" Haus und seinen Eigenheiten. Leider sind wir recht Ahnungslos an das Projekt herangegangen und haben es alles in fachlich kompetente Hände gegeben (so dachten wir zumindest damals...) und ab dann rollte die Lawine. Was ursprünglich mal nur eine abgehängte Decke werden sollte ist dann ein (bzw zwei) komplette verkleidete Räume geworden. Mal abgesehen davon, dass es meiner Meinung nach überhaupt nicht schön ist und nicht zum Stil des Hauses passt, haben wir nun einige (neue) Handwerker im Haus gehabt aufgrund eines Schadens. Ein Teil des Rigips musste deshalb geöffnet werden. Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir gar nicht die Idee gehabt, dass Rigips ein Problem darstellen könnte... Wie wurden hellhörig als einer sagte "wenigstens ist es der Grüne" (ich weiß bis heute nicht was das zu bedeuten hat) Die weiteren Meinungen gingen von "Nicht so schön gelöst" bis "Geht gar nicht" oder "das kann man so nicht lassen" es gäbe aber dennoch auch Handwerker die es wieder so machen würden. ... Ich würde gerne verstehen was es nun auf sich hat mit dem Rigips.... Unsere Wände (unter dem Rigips sind Tapeziert und Gestrichen (falls das eine Rolle spielt?!) und darunter ist die Wand aus Lehm/Stroh-Gemisch. Was ist die Alternative? Und was kostet die Alternative? Mir hilft es nicht all zu sehr einen Quadratmeterpreis für das Material zu kennen, da ich keine Vorstellung vom Arbeitsaufwand habe... Kann man für solche Projekte ungefähr sagen was es komplett pro Quadratmeter kostet mit den ganzen Nebenkosten? Die Gipskartonplatten sind übrigens bei uns nur auf die alte Wand geklebt worden mit punktuellen Haftmaterial (keine Ahnung was das genau war). Brauch es normalerweise eine Unterkonstruktion? ...