Alle 6 Fragen von escor

Holz auf Aussenwand aus Holz

Guten Tag Fachwerkexpertinnen und Experten Mein Umbau läuft und läuft. Dank vielen Tips von hier auch meist erfolgreich. Nun habe ich eine Frage. Ich habe am Haus einen Anbau (siehe Foto). Das Holz ist in einem recht guten Zustand. Allerdings ist es ein trostloses braun. Der Rest vom Holz am Haus ist nun geölte Tanne. Das passt nicht zum braun. Ich hätte gern alles hell wie der Rest vom Haus. Meine Frage: Ich kann sehr günstig "Restholz-Riemen" bzw. Latten aus Tanne kaufen. Ich möchte nun diese Riemen/Latten auf das braune Holz schrauben. Dann das Holz ölen. Spricht etwas dagegen, neues Holz (ca. 1cm dick) DIREKT auf altes Holz zu schrauben? Ev. ist das Holz ja aktuell noch etwas feucht. Von der Statik sehe ich keine Probleme: der Unterbau / Sparrung ist super solide. Und es ist die Ost-Seite, wo es kaum hin regnet. Ich verspreche mir 2 Vorteile: ich wäre super schnell fertig mit der Arbeit und muss das alte Holz nicht "entsorgen". Zudem wäre "mehr Isolation" rund um den 2. Stock im Bereich Anbau. Macht es Sinn, wenn ich auf der Hinter-Seite der Riemen Nuten hätte, damit es "belüftet" ist? Oder würdet ihr noch eine horizontale Lattung anbringen und das neue Holz darauf verschrauben (ebenfalls Belüftung als Grund)? Besten Dank für einen Tipp oder eine Einschätzung Edi ...

Tannenholz laugen und seifen

Guten Tag liebe Experten Ich komme gut vorwärts mit der Renovation. I'm Estrich ist der Boden fertig, die Wände auch. Möchte jetzt auf das Tannenholz Lauge tauftragen (Face, Woca etc). und dann Holzbodenseife. Nun zwei Fragen. Wozu Lauge? Was passiert, wenn ich das Holz direkt seife? Wenn ich die Wand lauge, läuft ja die Lauge sicher runter und kommt z. B. auf die Treppenstufen etc. Reicht es, wenn meine Kinder diese Laugen Tropfen zeitnah mit warmen Wasser entfernen? Oder reagiert die Lauge sofort und macht Flecken? Muss ich noch etwas beachten? Danke für jeden Hinweis. Beste Grüsse aus der Schweiz Edi ...

Estrich / Dachboden II: OSB oder Rauspund auf die Balken

Guten Tag Experten und Expertinnen Meine Dachisolation ist geschafft. Dampfbremse ist sauber verlegt, neue Isolation ebenfalls. Nun möchte ich gleich noch den Dach-Boden in Angriff nehmen. Der aktuelle Boden unterm Dach ist ein OSB-Plattenboden, der wabbelt und leicht nachgibt. Das hat wohl zwei Gründe. 1. sind die Platten recht dünn (ca. 20mm). Dazu wurden die Platten quer und nicht längs verlegt, das heisst, dass die Breitseite tw. zwischen den Balken in der Luft liegt. Wenn man nun draufsteht, biegt sich die Platte im Nutbereich durch. Die Balken haben einen Abstand von ca. 90 cm und sind ca. 20 cm breit. Ich würde neu 25mm OSB-3-Platten nehmen und so verlegen, dass Nut- und Kamm immer auf einem Balken liegen beim Verlegen bzw. Nut- und Kamm nicht wie jetzt zwischen den Balken positioniert sind. Reichen 25mm OSB-Platten? Im Raum werden sein: Schreibtisch, Gästebett, vielleicht ein kleines Sofa. Alternative wäre 29mm Rauspund. Das ist aber fast doppelt so teuer. Und ich weiss nicht, ob 29 mm dicker Rauhspund wirklich solider ist als 25m OSB. Zudem: Ich werde an der Hauswand auf einer Balkenbreite den Boden weglassen (Durchbruch) , sodass man vom Wohnzimmer bis zum Dach sehen kann bzw. sodass eine Art Galerie-Zimmer im Dachgeschoss entsteht. Dies hat drei Vorteile, Wärme und Feuchtigkeit verteilen sich gut. Isoliert ist das Dach ja neu sehr gut inkl. Dampfbremse. Daher nehme ich an, dass ich Punkte OSB-Platte, die eher diffusionsarm ist, keine Feuchtigkeitsprobleme haben werde. Wäre der Boden durchgehend geschlossen, würde ich eher auf Rauspund tendieren. Zudem ist es oben sehr hell, sodass durch die Öffnung vom Galerie-Zimmer viel Licht nach unten fällt. Was denkt ihr? Spricht etwas für OSB oder für Rauspunt. Auf das OSB verlege ich später wohl noch trittschall und Kork. Das wäre beim Rauhspund nicht so einfach, da es Lücken hat. Was denkt ihr vom Projekt? 25mm OSB auf 90cm Balkenabstand? Wird das solide genug? Danke für jeden Tipp. Habt ihr noch Warnungen oder Hinweise? Beste Grüsse aus der Schweiz Edi ...

Dach Dämmung OK? Dampfbremse wie montieren?

Hallo Experten und Expertinnen Es geht vorwärts. Stehe gerade unter dem Satteldach und habe die Verkleidung vom Dachzimmer entfernt.Grund. Es hatte immer einen Luftzug der Schrägwand entlang. Die geraden Stirnwände sind massiver und luftdicht. Es hat Ziegeln von 1955, dann Dachkartonholzpappe (ca. 7mm). Darunter 10cm Steinwolle. Und dann schon die dünnen Dachlatten, welche die Zimmerverkleidung tragen. Sieht alles gut im Schuss aus. Nun meine Frage. Ich hatte ja Luftzug. Darum kommt eine Dampfbremse zwischen Holzverkleidung der Schrägwand vom Zimmer und der Steinwolle. Die Dampfsperre ist nur für die Satteldachwand links und rechts. Es ist eine Spezialfolie mit SD 20, die viel Feuchtigkeit zirkulieren lässt. So ne Kaktusfolie für alte Dächer, meinte mein pensionierter Maurer und Bauberater. ?? Jetzt hab ich Fragen: 1. Macht es mit Blick auf Energie und Wärmedämmung Sinn, die Steinwolle durch was Moderneres zu ersetzen oder durch Hanf? Das wäre nicht viel arbeit, jetzt wo Alles gestrippt ist. Ich würde sonst den Aufbau so lassen bzw. nur Ausbessern. 10cm Steinwolle sollten reichen. Ist nur ein Gästezimmer, Schlafzimmer ohne grosse Konfortansprüche. Und dann neu nur die Folie gegen den Luftzug. 2. Links und rechts unter dem Satteldach hat es zuerst eine 40cm hohe Wand bzw. Sockelwand. Dahinter ist noch so ca. 50 cm Boden unterm Dach. So ein Dreieckraum. Da liegt einfach lose Dämmmaterial drinn, ca. 20 cm hoch. Soll ich jetzt mit der Folie einfach dem Dach entlang und dann bei der Sockelwand grad runter zum Boden? Und der Dreicksraum dahinter? Sollte ich diesen Dreiecksraum dann am Schluss noch mit Dämmwolle zustopfen? Oder mit Folie auskleiden? Oder sein lassen? Der Raum ist ja nur 20m2. Da brauch ich wenig Material. Ich versuche ein Foto einzustellen. Vielen Dank für jeden Tipp. Liebe Grüsse aus der Schweiz Edi ...

Braucht Rat betreffend Kalkputz auf Holzverkleidung

Guten Abend Ich brauch Euren Rat und Eure Einschätzung für mein Wohnzimmer. Ich habe eine Wandverkleidung aus Holz, in der Schweiz sagt man Täfer. Es sind Tannenbretter mit Nut, die ineinander gesteckt sind und auf vertikalen Leisten an der Wand verschraub sind. Die Wand hinter dem Holz ist Fachwerk. Es ist eine Aussenwand = Holzfächer, gefüllt mit Steinen, Ziegeln und Putz und gut intakt. Gegen Aussen ist das ganze verputzt und mit Kalkfarbe weiss gemalt. Zustand: gut. Zwischen (Aussen-)Wand und dem Täfer hat es eine "dicke Folie". Ich würde sagen, das ist ne "Dampfsperre", quasi ein dickes Plastik. Habe versucht das Holz aufzuhellen, das ist nur bedingt gelungen. Dann habe ich versucht, das Holz zu kalken, weiss zu streichen. Alle Resultate haben mir aber nicht gefallen. Ich will nun anstatt Täfer Kalkputz. Und zwar nur eine dünne Schicht. Jetzt habe ich aber paar Fragen: Variante 1, meine Lieblingslösung: Ich nehme das Täfer und die blaue Folie weg und verputze das Gefächer der Aussenwand im Wohnzimmer. (Das habe ich schon gemacht, aber an den Innenwänden). Aber das Täfer und die Folie ist ja eine Isolation, v.a. kommt aktuell kein Luftzug durch die Wand dank Holz und Folie. Bei Variante 1 fürchte ich mich etwas davor, dass es "aus der Wand" zieht und ich meine Isolation verschlechtere. Letzten Winter hatte ich immer warm, konnte mit wenig Holz sehr gut zuheizen. Die Grundtemp. von 18 Grad kam von einer Luft-WP, die ich bewusst tief eingestellt habe. Den Ofen hab ich nur sporadisch gebraucht, an Wochenenden oder wenn Besuch kam. Es wäre schlecht, wenn ich mit dem Putz auf dem Fachwerk (also ohne Folie und Täfer-Wand-Verkleidung) nun kälter hätte, einen Luftzug spüren würde oder die Isolation verschlechtern würde. Diese Konstellation von Folie, Täfer und Wand ist seit ca. 10 Jahren in Betrieb und hat bis heute gut funktioniert. Ich denke nicht, dass ca. 1 CM Putz die Wärmewirkung und Luftzugverhinderung der Folie und der Bretterwand ausgleichen kann. Variante 2, zweitliebste Lösung: Ich habe Universalgrund für Mineralische Putze. Das kann ich auf's Holz streichen. Das gibt ne klebrige Masse als Putzgrund. Darauf lege ich ein Armierungsgewebe (rauhe Plastikfasern mit 4mm-Quadraten, 1 Meter-Bahn, vielleicht 1.5mm dick) und verputze das Ganze mit Kalkputz, damit der Putz etwas vom Holz entkoppelt ist. Hier ist meine Befürchtung, dass die dünne "Dekorations-schicht" nicht hält, trotz Gewebe und Universalgrund. Ich könnte Schilfmatten nehmen oder Hasengitter-Draht, aber das ganze wird mir dann zu "dick". Das Wohnzimmer ist klein und wenn ich dann noch 1 cm dickere Wände habe, wär das nicht perfekt. Hält der Kalkputz dünn aufgetragen auf dem Armierungsgewebe? Gibt es Risse, wenn ich es sehr dünn auftrage? Wenn ich alle paar Jahre mal einen Riss habe, mit Wasser aufweiche und fein neu verputze wär das tragbar und OK. Variante 3: Ich kann natürlich den Täfer wegnehmen, die Folie sein lassen und Gipsplatten anstelle des Täfers montieren. Und dann die Gipsplatten mit Kalkputz verputzen. Dann hab ich quasi den Täfer durch Gipsplatten ersetzt. Folie lasse ich sein zwischen Gips und Wand. Das wäre die "Luxus-Lösung". Aber Gipsplatten montieren ist aufwendig. Es hat Fenster, Fensterbänke.... da muss ich zuschneiden etc. Das würde ich nur machen, wenn ich Variante 1 und oder Variante 2 nicht machen kann. Variante 4: Ich schraube die Gipsplatten auf das Täfer und verputze dann dünn mit Kalk. Aber dann bin ich ebenfalls im Bereich "dicke Wände" und das Wohnzimmer wird optisch kleiner. Vorteil wäre, dass ich die Gipsplatten sehr dünn verputzen könnte. Was denkt Ihr? Zu was ratet ihr mir? Hat Jemand schon mal Holz mit gutem Grund für Mineralien und Gewebe verputzt? Besten Dank für einen Ratschlag oder Hinweis. Mit besten Grüssen aus der Schweiz Edi ...

Warum wurde das Holz etwas faul?

Hallo Fachwerkprofis Ich habe viel gelesen und dank Euch beim Renovieren wohl viele richtige Materialien verwendet. Gips, Kalk, Kalkfarbe, keine Dispersionsfarben. Ohne das Forum hätte ich sehr viel falsch gemacht. Auch im Keller. Da wollte ich zuerst betonieren... jetzt habe ich einen "Kies-Naturboden" mit kalkverputzten Wänden. Fernziel ist dann noch ein Lehmboden. Aber da muss ich mich noch einlesen, wie man das macht und ob das wirklich nötig ist. Nun zu meinem Problem: Ich habe einen Balkon, darunter ist ein Querbalken der durch ein "Vorbrett" verdeckt war (siehe Fotos unten). Das Vorbrett sah aus wie neu, das habe ich aber abmontiert. Der Querbalken dahinter ist tw. etwas morsch, modrig. Das ist nicht schlimm. Der trägt noch. Wenn man die Fotos ansieht, sieht man den Querbalken freigelegt (siehe das Foto hier), den Querbalken mit dem "Deko-Holz" verkleidet und das Fachwerk über dem Balkon (siehe die Fotos unten). Was mich beschäftigt, ist die Frage, warum? Ich habe zwei Theorien. 1. Die Verkleidung des Balkens = ein Brett wurde vor den Querbalken genagelt, hat den Querbalken nicht mehr richtig "atmen" lassen, das Wasser ging nicht mehr weg? Die Verkleidung war nicht direkt auf den Querbalken genagelt, sonder es war 10cm davor. Dahinter war ein recht "luftdichte" Kammer zwischen Verkleidung und Querbalken. 2. Das Fachwerk über dem Balkon wurde mit einem wohl nicht ganz atmungsaktiven "Lack" angemalt. Das Wasser lief dann am Lack runter und sammelte sich auf dem Querbalken. Ich denke 2 kann es kaum sein. Denn die "Kalkverputz"-Fläche ist viel grösser. Und wenn es, was selten ist, wirklich mal draufregnet, läuft das Wasser am Putz runter. Wenn Wasser runter lief, dann eher wegen der Verputzfläche. Und der Balken ist ja sehr alt. Daher denke ich, dass ich das Holz vom Querbalken ausbessere und dann keinen Deko-Leiste mehr vor den Balken anbringen, damit der Querbalken atmen kann bzw. da die Luft zirkulieren kann. Den "Lack" der übrigen Fachwerkbalken werde ich "anschleifen" und dann mit einem geeigneten Öl (Leinöl oder Biofarbe) imprägnieren. Hat Jemand einen andere Idee oder einen besseren Vorschlag? Oder muss ich den Querbalken gegen Wasser von oben abdichten oder schützen, indem ich den Balkon darüber bündig zur Wand mache, sodass ev. an der Wand ablaufendes Wasser nicht auf den Balken gelangt? Da 70% vom Balken noch intakt ist, sollte es reichen, die schadhaften Stellen "auszuschaben" und das Holz mit einem guten Öl neu zu impregnieren? Ich hoffe, mit den Bildern und dem Text wird klar, was ich sagen will :) Herzlichen Dank für jeden Tipp Mit besten Grüssen aus der Schweiz Eduard ...