Alle 5 Fragen von Edgar22

Fundament Gießen/ Specksteinofen

Hallo zusammen! Auch wenn die Frage nicht direkt auf Problemstellungen alter Häuser abzielt, dachte ich mir, sie dennoch zu stellen. Auf dem Bild seht ihr einen ausgesparten Bereich einer Estrichschicht. Unmittelbar drunter liegt die Fertigbetondecke. Das Segment ist 120x120x15cm groß und wurde damals ausgespart, um dort einen Kachelofen einzulassen. Dieser lief die letzten 25 Jahre reibungslos und wurde im Rahmen der jetzigen Umbaumaßnahmen zurückgebaut. Der Bereich soll nun aufgefüllt und dem restlichen Boden angeglichen werden. Im Anschluss wird ein ca. 700kg schwerer Specksteinofen den alten Kachelofen ersetzen. Meine Frage nun: Ist das neu zu füllende Segment zu bewehren? Reicht in dem Zusammenhang gewohnliches Estrichgitter aus oder soll ich lieber ein Korbgestell aus Betonstahl herstellen? Grüße ...

Riss in Deckensegment (Preußische Kappendecke)

Hallo Begeisterte, mir ist unterhalb unserer Badezimmers ein Längsriss im Deckensegment (Preußische Kappendecke) aufgefallen. Der Riss ist nicht neu und existiert sicherlich schon die letzten 30 Jahre. Oberhalb der Decke entsteht ein Badezimmer. Der Bodenaufbau erfolgte mit Lastverteilungsplatten. Punktbelastungen entstehen nur auf den Stahlträgern. Direkt auf der Kappe steht übrigens eine mindestens 100 Jahre alte Trennwand (Bims) zwischen öffentlichem Treppenhaus und Badezimmer. So instabil kann das Segment demnach nicht sein. Ebenso habe ich mich während der Sanierung auf das Segment gestellt und bin leicht gewippt (+-100kg). Ohne Veränderung. Meine Frage: Muss das Deckensegment erneuert werden? Gruß und vielen Dank ...

OSB Platte Nut/Feder- Spalt (mit Bebilderung)

Hallo zusammen und Frohe Weihnachten! Als Trägerplatte zukünftiger Fußbodenheizung habe ich die Träger meiner Kappendecke zunächst mit Balken/ Klötzchen und Antirutschmatte „aufgedickt“, in Waage gebracht und anschließend mit 25mm OSB belegt. Die OSB-Platten habe ich jeweils mit 10-12 Spaxschrauben um die 3fache Tiefe mit dem Balken verbunden/ verschraubt. An manchen Stellen (ich denken zwei Magen an OSB Platten bekommen zu haben) ist die Nut/ Feder Verbindung nicht ganz schlüssig (Spalt von 1-2mm). Auch habe ich die Verbindungen mit Leim versehen. Sind die Fugen bedenklich? Muss ich die Konstruktion deswegen nochmal mit Dachlatten o.ä. verzurren? Danke für helfende Informationen im Voraus. Anbei noch Fotos! ...

Kappendecke (50% geschafft)

Hallo Community, meine Kappendecke (preußische Kappe mit Bimsschlacke) ist bereits auf den Trägern mit Kanthölzern bestückt und in den Zwischenräumen mit Leichtbetonschüttung abgezogen worden. Als nächstes sollen Querbalken aufgelegt werden. Die dienen als Unterkonstruktion für anschließende Fichtendielen. Die Zwischenräume werden mit Steinwolle gedämmt. Meine Frage: An einer Seite werden die Querbalken “nur” auf der Schüttung und nicht auf den zuvor erwähnten Kanthölzern aufliegen. Heißt, dass unter dieser Seite kein direkter Ausgleich über einen darunter liegenden Träger erfolgt. Hat das irgendwelche “statischen” Einbuße oder wird sich das Gewicht (auch) wegen der Schüttung passend verteilen? Gruß ...

Preußische Kappendecke! Bitte um Ratschläge

Hallo Zusammen, wir haben uns eine kernsanierungsbedürftige Altbauwohnung zugelegt. Der derzeitige Keller wird zum Wohnraum umgebaut. Zukünftig wird eine Treppe das Erdgeschoss und den Keller verbinden. Erdgeschoss und Keller sind durch eine preußische Kappendecke getrennt. Diese wird teilweise geöffnet, um die oben beschriebene Treppe einziehen zu können. Die querlaufenden Träger werden mit einem neuen Träger aufgefangen. Von unten soll die Kappe lediglich glatt verputzt und die Träger geschliffen und neu lackiert werden. Im oberen Geschoss (Erdgeschoss) ist ein altersentsprechender Dielenboden auf Konstruktivholz errichtet. Den würde ich gerne erhalten und folgendes modernisieren: Die Dielen werden allesamt abgenagelt, gehobelt (Ochsenblut), geölt und anschließend mit neuen Balken oder ggf. direkt verschraubt. Die Kappe würde ich gerne mit einer gebunden Schüttung ausgleichen und im Anschluss mit Trockenestrichplatten belegen. Da die Kappendecke hauptsächlich diffusionsoffen erzeugt worden ist, folgende Fragen: 1) Ist es zwingend notwendig, eine Dampfsperre o.ä. einzuziehen, wenn der Keller zum Wohnraum umgebaut und folglich ständig beheizt ist? 2) Ist eine Dampfsperre zwingend notwendig, wenn einer der Kellerräume zukünftig Küche ist, somit Dämpfe zur Decke steigen usw.? 3) Ist eine spezielle Schüttung oder eine spezielle Trockenestrichplatte mit zusätzlicher Beschichtung notwendig? Liebe Grüße und Danke für alle Antworten! ...