Alle 3 Fragen von Erik

Bauernhaus Wandinnendämmung Deckenanschluss

Hallo zusammen, ich sarniere derzeit ein altes Rotziegelbauernhaus. Nun ist es so, das ich mich an das heiße Eisen Innenwanddämmung heranwagen muss. Der Teil des Hauses den ich derzeit umbaue ist der alte Stall. Hier bestehen die Wände aus 24er Ziegelmauerwerk, einschalig. Da wir auch diesen Teil des Hauses als Wohnraum nutzen wollen, müssen wir Innendämmen (Fassade ist erhaltungswürdig). Geplant ist ein Aufbau mit 6 oder 8 cm Kalziumsilikatplatten. Durchgeführt werden die Arbeiten einer Firma die sich auf Altbausarnierungen spazialisiert haben und die hier in der Gegend über mehrere Jahrzehnte tätig ist. Leider kommen mir so langsam Zweifel. Egalisiert wurden die Wände von der Firma mit Spenner hydraulischem Kalk HL5. Die Dachpfette (der Querbalken der oben auf der Außenwand aufliegt und die Deckenbalken und die Dachbalken trägt) liegen nach innen frei/ wurden nicht verputzt. Die Decke soll ca. 15 cm abgehängt werden, so das sich zukünftige Raumdecke 15 cm unterhalb der Dachpfette und unterhalb der Innendämmungoberkannte beffindet. Die Wandinnendämmung wird bis unter die Pfette geführt und die Deckendämmung incl. Dampfsperrfolie wird von innen vor die Innenwanddämmung gesetzt und angeschlossen. Ist der Aufbau/ Anschluss von Wandinnendämmung zu Decke so machbar? Gibts Alternativen? Würdet ihr eher zu 6 oder zu 8 cm Plattenstärke raten? Danke im Voraus. Gruß Erik ...

Planung Innendämmung/ Anschluss an Estrich

Hallo Zusammen, ich hoffe jemand kann mir weiter helfen. Ich renoviere seit 2 Jahren ein 120 Jahre altes Backsteinbauernhaus. Derzeit bin ich in der alten Milchküche dun einem anliegenden Raum zugange. Dort besteht die Aussenwand aus einem 24er Stein, mehr leider nicht.Daher möchte ich einen Innenwanddämmung (Multipor, 6cm) einbauen, sowie den vorhandenen Boden (Fliesen im Dickbett auf Sand/ Lehmboden) durch Estrich ersetzen. Ausgekoffert sind die Räume bereits. Der Aushub war leider sehr feucht (erdfeucht) und an einigen Stellen der Aussenwand und den Innenwänden haben wir aufsteigende Feuchtigkeit gepaart mit Kondenzfeuchtigkeit an den Aussenwänden (bis ca. 40 cm über Boden). Geplant ist den Estrich mit Sauberkeitsschicht, Sperrbahn, Dämmung sowie FB Heizung zu erstellen. Nun zu meinem Problem. Leider ist die vorhandene Sperrbahn relativ hoch angelegt (ca. 2 cm unter Estrichunterkannte). Weiter runter kann ich nicht, ohne am Fundament rumzuwurschteln - und das möchte ich ungern. Das Bodenniveu aussen liegt ca. 5 cm. unterhalb der Horizontalsperre. Den Boden erhöhen kann ich auch nicht, da ich alle Türstürze verändern müsste. Es wird häufig beschrieben das die Wanddämmung bis zur Estrichdämmung runter gezogen werden sollte, um Wärmebrücken zu vermeiden, leider ist dies schwierig, da das Streifenfundament auf höhe der FB Dämmung / Estrichs nach unten hin breiter wird (2 Stufen je 2-3 cm). Die erste Stufe könnte ich durch Putzauftrag ausgleuchen. Zudem habe ich Bedenken eine Innendämmung unter die Ebende der Horizontalsperre der zu ziehen. Würde dieser Aufbau nach dem Austausch der defekten Horizontalsperre funktionieren (anbei eine Zeichung)? Daher meine Überlegungen: Eine Wärmebrücke sollte doch nicht zu Kondensationsproblemen führen, wenn im Estrich eine FB Heizung instaliert ist, da diese doch die Temp. des Estrichs erhöht, oder? Den Energieverlust würde ich in Kauf nehmen, ich kann mir nicht vorstellen, das dieser so groß ist. Wie könnte ein alternativer Aufbau aussehen? Ich hatte bereits überlegungen, eine Wandinnendämmung auf Estrichniveau von innen mit Foamglas zu machen, allerdings bin ich mir nicht sicher wie das auf einem feuchten Sockel halten soll. Danke im Voraus Dolgan ...

Bauernhausrenovierung

Hallo Zusammen, seit einigen Monaten bin ich stiller Mitleser dieses Forums. Im Juli letzten Jahres habe ich mir ein Bauernhaus gekauft, ca. 110 Jahre alt (Baupläne gibt´s nicht) Es kam wie es kommen musste, neben vielen kleinen Überraschungen auch einige größere Hürden. Wir hatten in einigen Räumen mit aufsteigender Feuchtigkeit und Kondensatausfall zu kämpfen. Dies haben wir recht gut mit der Entfernung aller absperrenden Anstriche, Alutapeten, etc. und einer Neuverputzung mit reinem Kalkputz in den Griff bekommen. Zudem haben wir einen Ofen angeschlossen der zusätzlich dafür sorgt, das die Feuchtigkeit sich in den Räumen reduziert und durch den Schornstein abzieht. Insg. steht das Haus auf recht lehmigem und feuchtem Boden. Wir haben in der Diele die eine oder andere Stelle, an der sich die Bodenziegel dunkel verfärben, der Lehmboden darunter ist deucht/ nass - und das zum Teil weit weg von jeder Aussenmauer. 1) Habt ihr eine Idee wie so etwas zu Stande kommt? Nun sind wir dabei, zwei weitere Zimmer in einem älteren Gebäudeteil komplett zu entkernen. Die Alte Lehmeinschubdecke und die darunter genagelten Schilfmatten musste ich leider teilweise entfernen, da auch hier Styrorpor aufgeklebt war. Geplant ist, Estrichverlegung, Neuaufbau der Decken, im selben Arbeitsgang Neuverlegung der Wasserver- und Entsorgung sowie Erneuerung der Elektrik. In den beiden Räumen haben wir sowohl mit aufsteigender Feuchtigkeit, als auch mit Kondensat zu kämpfen. Die Horizontalsperre ist nicht mehr vorhanden (oder war nie da). Die Feuchtigkeit nimmt hier aber ein Ausmaß an, bei dem ich nicht glaube das wir das alleine mit einem Neuverputz in den Griff bekommen. So ist nun geplant alle Wände der Zimmer mit einer neuen Horizontalsperre auszustatten (Maueraustauschverfahren oder Sägeverfahren und dann mit 60mm? Multipor innen zu dämmen. Es handelt sich um eine 22-24 cm dünne Feldbrandziegelwand ohne weitere Dämmung o.a. Eine Aussendämmung kommt aufgrund der erhaltenswerten Fassade nicht in Frage. 2) Da die Kalkmörtelfugen sehr sandig sind, könnten wir vermutlich einfach mit einer Säbelsäge die Fuge ausschneiden. eine Sperre einlegen und neu füllen. Welchen Mörtel würdet ihr dafür verwenden. Ich habe dabei an Stopfmörtel gedacht. Wäre das i.O?. 3) Wie genau gestalte ich die Innendämmung und den Übergang zur Decke. Der Plan wäre, erst die Innendämmung zu installieren, dann die Decke, (Neuaufbau mit Hanf o. Isofloc + Dampfsperre/Bremse) davor setzen, die Dampfbremse mit dem Oberputz an die Mulipordämmung anschließen. Den U-Wertrechner habe ich schon bemüht, soweit ich erkennen kann, berücksichtigt dieser nicht die Diffusionsoffenheit der Dämmstoffe. Wären 60mm Dämmung Multipor i.O.? Viele Grüße Erik ...