Alle 2 Fragen von astrid

Holztreppe von 1870 sanieren

Hallo zusammen, aktuell entferne ich alte Beläge und Farben von der Holztreppe in unserem Haus. Diese ist schon relativ alt, jeodch würde ich sie gerne erhalten und auch nicht neu verkleiden, sondern das alte Holz sichbar lassen. Es gibt aktuell 2 Herausforderungen für welche ich Hinweise/ Informationen gebrauchen würde. 1. aktiver Holzwurm Anfangs habe ich nicht aktiven Holzwurmbefall festgestellt, nun weiß ich jedoch das er noch aktiv ist. Nach dem Abbrennen rieselten frische "Späne" aus dem Holz. > Ich habe recherchiert das Isopropanol helfen kann die Tiere zu töten. Ferner muss ich die Treppe noch ablaugen. Ist eine solche Bahandlung als zielführend einzuschätzen? Gibt es Alternativen? Wir haben auch ein Gift vom Zimmermann, das jedoch verfärbt sich wohl gelb und das würde ich gerne vermeiden. 2. unebene Stufen Die Stufen sind teilweise abgelaufen, dies stellt grundsätzlich kein Problem dar. Jedoch ist es an mind. 2 Stufen der Fall das im abgelaufenen Bereich Äste sind, die an Höhe nicht verloren haben. So gibt es Unebenheiten in alle Richtungen. Kann man die Stufenbretter auswechseln ohne die gesamte Treppe zu zerlegen? Oder die Stufen zB mit Harz ausgießen? Vielleicht hatte jemand schon ein ähnliches Problem. Wenn ich nach Sanierung von Treppen suche, komme ich leider immer bei Verkleidungen raus. Viele Grüße Astrid ...

Aufbau/Dämmung oberste Geschossdecke

Hallo zusammen, wir habe in den letzten Wochen viel recherchiert (auch in diesem Forum) und haben nun eine erste Idee für den Aufbau unserer obersten Geschossdecke (Fachwerkhaus von 1850). Wir haben Balken mit einer Höhe von ca. 18cm. Folgender Aufbau wäre eine erste idee für die Umsetzung (informativ: wir möchten keinen Trockenbau, haben bedenken unser Haus richtig auszudichten, so dass es zu Feuchtigkeitschäden kommen kann > daher streben wir natürliche Baustoffe und wenig Veränderung an): ----------------------- Putzschicht Schalbretter (Luftraum) Fehlboden Ölpapier alte Schüttung (ist nicht viel - vllt 1-2 cm Schlacke Schutt) neue Schüttung z.B. Liapor (ca nochmal 2 cm) neue Schüttung z.B. Wiese/ Hanf (bis Balkenende) Dielung oder Schalbretter ------------------------------------------- Unsere Überlegung - das sollte in etwa der alte Aufbau sein > kaum Änderung, keine Dampfsperre notwendig? Die Dämmwerte für die Materialien liegen bei ca. 0,04 und entsprechen so auch in etwa gängigen Werten für natürliche Matten. Sollten wir später merken, dass die Dämmung nicht reicht, könnte man noch begehbare Platten auf den Fußboden verlegen (Dort lag Dämmung auf dem Boden mit Dampfbremse, sah recht trocken aus). Wir brauchen den Dachstuhl auch begehbar, er darf aber kalt bleiben. Spricht etwas gegen diesen Aufbau? Haben wir wichtige Punkte nicht bedacht? Für Rückfragen stehen wir zur Verfügung über Hinweise sind wir sehr dankbar. Oder auch bezüglich eines Verweises zu geeigneten Anlaufstellen zur Beratung (jemand mit Erfahrung aber nicht dem vorrangigen Ziel Produkte zu verkaufen und 100% Normen zu beachten wieder dem Baustil des Hauses, wir sind auch bereit zu zahlen) zu diesem Thema. Viele Grüße Astrid ...