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Beratung zu Anstrich Fassade und Fugenerneuerung (Nadelholz + Wetterseite)

Guten Tag liebe Forenmitglieder, ich bitte Sie um einen Tipp zu unserem Fachwerk. Das Haus war vor 30 Jahren noch verputzt und hat anschließend eine Fachwerk Fassade aus Nadelholz (Brettschichtholz) erhalten. Wir haben es vor 2 Jahren gekauft und es fehlen ein paar wertvolle Details wie Holzart und welcher Anstrich verwendet wurde. Die Wetterseite ist dem Wetter tatsächlich ausgesetzt, da es keine Verkleidung hat und das Dach zur anderen Seite liegt. Meine Fragen mit der Bitte um einen Ratschlag: 1) Verkleidung Ich vermute, es ist besser die Wetterseite zu verkleiden. Wieso verkleiden viele Besitzer nur den Giebel und nicht die komplette Seite? Vermutlich ist besser die komplette Seite dann zu verkleiden aufgrund Thema Nr. 2 unten, oder? 2) Fugen Wie sie den Bildern entnehmen können, hat man auf der Wetterseite die Fugen mit einer Dreikantleiste ausgelegt, dahinter befindet sich Fugenmörtel und davor mit vermutlich Silikon etc. ausgespritzt. Die Dreikantleisten gammeln nun weg, wenn ich hinter schaue. Das Fachwerk selber scheint keinen Schaden genommen zu haben, soweit ich es mit Schraubenzieher und abklopfen bis dato gesehen habe. Ich bin mir nicht sicher, was ich tun soll? a) Dreikantleisten mit neuen Leisten ersetzen und wie Fuge bilden? b) Dreikant und Silikon raus und richtige Fuge aus einer Art Mörtel erstellen? 3) Anstrich Nachdem ich mit Brennspiritus 1 min. über eine Stelle gerieben habe, hat sich der Anstrich nicht verändert. Daher gehe ich davon aus, dass es auf Basis von Öl oder Alkydharzlasur bestrichen worden ist. Einige Stellen sind noch gut intakt. Diese würde ich gerne erneuern, wenn ich schon dabei bin. An vielen Stellen blättert der alte Anstrich ab. Diesen würde ich abkratzen und erneuern. Daher würde ich für die komplette Fassade das gleiche Material verwenden, wenn es möglich ist, sprich den intakten Teil ebenfalls gleich auffrischen. Was wäre die beste Lösung? Leinöl Basis? Zudem wurde mir die Firma remmers empfohlen mit der 3in1 Holzschutzlasur. Damit hätte man Imprägnierung, Grundierung und Lasur. Und Osmo ist mir auch noch positiv aufgefallen. Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Zeit und ein paar Tipps. Mit vielen Grüßen Gerhard Klassen ...