Alle 7 Fragen von barr

Feuchte Wand im Eingangsbereich

Hallo, Im Bereich meines Hauseingangs und Kellerabgangs habe ich ein Problem mit Feuchtigkeit – siehe Bild. Ich versuch erstmal die baulichen Fakten darzustellen. - Haus BJ. 1910 - Material der Wand aus Vollziegel ca. 40cm stark - Putzinnen ca. 3cm Rotkalk, 2 hohle Stellen (runde feuchte Flecken) - Ausrichtung Nord - Bereich nicht unterkellert - Boden innen Terrazzo – drunter Kies/Lehm - Grundwasser ca. 6m Tief und schönem gelben Lehm (Brunnen auf SÜ Seite vom Haus) - Boden außen geteert bis an Hauswand - Regenwasser läuft nicht an die Wand, nur Spritzwasser und Schlagregen - Fundamentsteine evtl. aus Bruchstein keine Vertikalabdichtung an Aussen/Kellerwänden vorhanden - Kelleraussenwände sind stellweise Feucht – teilweise trocken - Horizontalabdichtung war/ist bei Kellerinnwänden auf erster Ziegelreihe vorhanden (hab einen Raum 20cm tiefergelegt) - früher war die Wand ca. 140cm hoch gefliest, die roten Sockelfliesen sind noch Original und fest - Putz ca. 3cm Rotkalk - Wand von Aussen im Zuge der Renovierung mit Styropor gedämmt (über die Teerfläche). Bevor ich irgendeine Sanierungsmaßnahme durchführe, würde ich gerne die Ursache kennen. Dazu folgende Fragen: - Kann man die Feuchtigkeit in der Wand (nicht nur Oberfläche) zuverlässig messen? - Welche Ursachen kommen in Frage? - Welche Maßnahmen kommen in Frage? - Kennt jemand einen „guten“ unabhängigen Fachmann/Gutachter in meiner Ecke (Ostalb)? In freu mich auf eure Antworten… auf meinem Profil gibt’s es noch ein paar Bilder Gruß Ralf ...

Hallo, ich plane in unser Altbau (1909) im 1.OG eine kleine Kammer als Sauna auszubauen folgende Situation: - Kammer ca. 2x2m (2,5m hoch) mit Dachschräge - Nur ein Tür zum Bad - 2 Innenwände Fachwerk verputzt mit Rotkalk (ca. 2-3cm) - 1 Aussenwand Fachwerk inne verputzt mit Rotkalk außen gedämmt (Isoflock) und Holzverschalt - 1 Dachschräge gedämmt mit 200mm Holzfaserplatten und Kniestock (innenverputzt) - Terrazzoboden - Abluftmöglichkeit nach oben vorhanden Da eine zirkulierende Hinterlüftung konstruktiv schwer bis gar nicht zu realisieren ist dachte ich an folgenden Aufbau (aussen nach innen) - Zwischendecke bei ca. 2,1m einziehen - 40mm Dämmplatten an Wand und Decke - Sauna-Alufolie für Wärmschutz und als Dampfsperre dicht verklebt - Anschluss an Boden abdichten - Saunaprofilbretter 12-16mm stark - Zuluft unter der Tür ca. 2,5cm - Abluft gegenüber ca. 30cm über Boden (diese Notfalls mit Rohrlüfter versehen) - Den Hohlraum über der Zwischendecke evtl. noch an die Abluft (passiv) anschließen Spricht etwas gegen diese Ausführung oder muss ich noch etwas zusätzliche beachten? Viele Grüße Ralf Bareiß ...

Silikonfuge trocknet nicht!

Hallo, habe letzten Samstag den Fliesenrand im Badezimmer neu mit Silikon verfugt. Die Fuge ist bis heute - 4 Tage - immer noch klebrig und sehr weich. An was kann das liegen?? Trockent diese noch richtig aus oder muß ich Sie wieder entfernen? Silikon war aus einer bereits geöffneten aber wieder Luftdicht verschlossenen Kartusche (Düse ca. 2cm eingetrocknet). Danke für Infos Gruß Ralf ...

luft zwischen Dämmung und Mauerwerk?

Hallo, zur zeit wird bei uns die Aussendämmung angebracht. Ab 1. Stock im Bereich Fachwerk ist die Holzverschalung mit zellulosedämmung bereits fertig. Im Bereich EG (reines Mauerwerk) werden "normale" Dämmplatten (styropor) verklebt. Da die alte Wand nicht eben ist entstehen teilweise Hohlräume zwischen Dämmplatten und Mauer, ist dies bauphysikalisch ein Problem?? Stichwort Kondensfeuchtigkeit?? gruß Ralf ...

Hallo, unsere Decke wurde teilweise mit Weizen! und ein paar Zeitungsschnipsel gedämmt. Habe dies nur in einem Zimmer gefunden sonst auch Schlacke oder Stoh/Lehm gemisch.. War diese Art von Dämmung üblich (BJ.1910) und ist Sie eher für Trittschall oder Wärme? Kann dies ohne Probleme so belassen werden? Vorteil den ich sehe, sie ist sehr leicht.. gruß Ralf ...

Lehm auf Altputz

Hallo, wir kommen langsam an den Innenputz unser Hauses, dabei stellt sich uns auch die Frage Lehm oder Kalk. Teilweise ist noch Altputz vorhanden, meist komplette Decken und teilweise Wände (siehe Bild). Dieser Altputz hält hervorragend und soll somit auch bleiben und überputzt werden. Es handelt sich um Kalk-, evtl. Gipskalk- (an der Decke) und/oder Gipsputz. Somit stellen sich für mich folgende Fragen auf die ich noch keine Antwort habe.. Lässt sich ein Lehmfeinputz rissfrei über Lehmunterputz an Aussenwand und Gipsputz Innenwand bzw. Gipskalkputz an Decke anbringen? Und wenn ja wie? Im OG muß ich noch einige Wanddurchbrüche (ex. Türen) verschliessen, ich möchte dies nicht mit Gipskartonplatten tun, kann auf OSB-, bzw. Spanplatte oder ähnlich stabilen (wo auch mal ein Nagel hält!!) auch mit Lehmfeinputz verputzt werden? Kann auf Lehm auch Tadelakt aufgebracht werden, evtl. im Badezimmer? Wie kann ich unterscheiden ob es sich beim Altputz um Gips oder Kalkputz (Kalkgätte) handelt. Zum Schluß noch die Frage: Kennt jemand einen Gipser/Stukkatuer im Ostalbkreis der bereits Lehmputz verarbeitet hat. Ich habe leider noch keinen gefunden. Für einige Infos wäre ich sehr dankbar... ...

Knapenschen Lüftungsrohre

Hallo, unser Haus (BJ.1910) hat sowohl im Sandsteinsockel als auch ca. 10cm darüber in der Ziegelwand teilweise die "Knapenschen Lüftungsrohre" in Kunststoff. Nachdem ich bereits mehrfach gelesen habe, daß diese nicht funktionieren und man Sie besser wieder schließt, stellt sich für mich nun die Frage: wie? - ausbohren ok - Löcher schließen/füllen mit was?? gruß Ralf ...