Alle 7 Fragen von PhilundAlina

Dämmung bestehender Brandwand

Hallo zusammen, wir stehen vor dem Problem eine bestehende Grenzwand zu dämmen. Der Aufbau ist wie folgt: - Klinkermauerwerk 24CM - Luftschicht mit eingeschobenen Styroporplatten (haben Spiel und sind mit Luft hinterspült) 6CM - Kalksandstein 24CM Durch die Luftschicht kann man das KS-Mauerwerk als Aussenwand betrachten. Daher ist die einzige Möglichkeit (wenn wir die Wand nicht teilweise abreissen) von innen zu dämmen. Evtl. zusätzlich mit einer Einblasdämmung die Luftschicht soweit wie möglich aufzufüllen. Folgende Varianten habe ich mir zunächst überlegt: Holzleichtlehm 300MM Holzfaserdämmplatte 80MM Multipor 80MM Perlite TecTem 80MM Bezüglich des Feuchteschutzes kommt eigentlich nur die dicke Holzleichtlehmvariante in Frage, die allerdings auch Wahnsinn in der Materialstärke ist. Ansonsten schneidet TecTem am besten ab. Gibt es hierzu Erfahrungswerte, eventuell noch andere Vorschläge oder sollte man tatsächlich über einen (Teil-)Abbruch (evtl. Aussenmauerwerk abreissen um neu dämmen zu können, problematisch wegen Nachbarn...) nachdenken um hier einen vernünftigen und zukunftssicheren Wandaufbau gewährleisten zu können? Vielen Dank im Voraus! Beste Grüße, PA ...

Kalksandstein als tragendes Mauerwerk innenseitig vor Fachwerk

Hallo zusammen, für ein Fachwerkhaus mit Grenzwänden (weil Brandwände) in Kalksandstein empfiehlt unser Statiker eine tragende Kalksandsteinschicht innen vor das Fachwerk zu mauern. So würden die tragenden Wände innenseitig durchgehen und der neue Dachstuhl gleichmässig aufliegen. Ich hatte direkt bedenken bezüglich der Diffusionsoffenheit, der Statiker meinte er hätte gute Erfahrungen damit gemacht. Ich habe diesen Wandaufbau einmal in Ubakus gecheckt mit einer Holzfaserdämmung zwischen KS und Fachwerk und wurde selbst überrascht wie gut er abschneidet. Selbstverständlich habe ich Tauwasserausfall innenseitig an der Fachwerkwand aber deutlich weniger dramatisch als befürchtet. Daher die Frage: Macht dieser Wandaufbau tatsächlich Sinn oder sollte ich den Statiker noch ein bisschen stärker herausfordern? Vielen Dank und besten Gruß, Phil Aswerus ...

Fachwerk Sanierung Bodenplatte

Hallo zusammen, auch wir haben das Glück ein, von den Voreigentümern mit vielen innovativen Sanierungsmaßnahmen gespicktes, Fachwerkhaus unser Eigen nennen zu dürfen. Das Erdgeschoss wurde nach und nach immer weiter aufgeschüttet und mit neuen „Bodenplatten“ versehen, sodass im aktuellen Stand OKFF deutlich über der Schwelle liegt (siehe Foto 1). Diese Schwelle sowie alle innenliegenden Stützen (die nach wie vor bis auf eine der unteren Fussbodenlagen reichen) sind dementsprechend in diesen Bereichen verrottet. Zur Analyse haben wir in Teilbereichen die Aufbauten komplett bis zum „gewachsenen Boden“ abgetragen und um die Abgrabungstiefe einschätzen zu können einen Meterriss im Bestand angezeichnet (siehe Foto 2). Unser Plan ist nun die Aufschüttungen komplett abzutragen und eine neue „vernünftige“ Bodenplatte herzustellen, sodass OKFF EG auf OK Innenhof liegt (siehe Foto 1). Dazu müssten allerdings auch die nicht wirklich vorhandenen Fundamente (siehe Foto 2) erneuert werden. Zu allem Übel steht die Giebelwand an der Grenze zum Nachbar, sodass wir im Besten Fall alle Arbeiten nur von unserer Seite aus ausführen sollten. Daraus entstehen bei uns folgende Fragen: - Ist dieser Aufwand überhaupt angemessen? - Wie lassen sich die Fundamente (insbesondere an der Grenze) im Bestand ausführen ohne bei der Abdichtung zu starke Einbußen in Kauf zu nehmen? - Im Forum werden immer wieder „einfachere“ Formen der Bodenplatte angesprochen und über die Abdichtung generell diskutiert wäre dies hier eventuell eine Option? Ich bin sehr gespannt auf Ihr Feedback! Beste Grüße, Phil Aswerus ...

Fensterbank nachrüsten

Hallo zusammen, nachdem ich an unserem Haus die auf der Fensterbank montierten Blumenkübel entfernt habe musste ich feststellen, dass es eine Fuge zwischen Fenster und Fensterbank gibt. Die einfachste Möglichkeit wäre es wahrscheinlich die Fuge mit Bauschaum auszufüllen und eine Alu-Fensterbank mit Anputzschienen (links und rechts in die Fugen "einputzen") zu montieren. Ich frage mich nur wie ich die Fensterbank am Fenster montiere, normalerweise müsste das Fenster ja über die Fensterbank überstehen. Ausserdem ist diese Variante nicht gerade aus einem "Architektur-Detail-Buch". Eine andere Variante wäre die Fuge zu verkleiden und die bestehende Fensterbank zu nutzen. Ich traue dem Braten aber nicht in Bezug auf die Schlagregendichtigkeit. Gibt es noch eine andere Variante? Vielen Dank im Voraus! ...

Energieberater

Hallo zusammen! Wir sind auf der Suche nach einem Energieberater mit Erfahrung im Bereich Fachwerk. Mit unserem aktuellen Energieberater sind wir nicht zufrieden da dieser in keiner Weise auf die Problematiken die bei einer energetischen Fachwerk-Sanierung bestehen eingeht. Das Fachwerk-Haus steht in Grevenbroich (PLZ 41517). Wir würden uns freuen wenn Ihr jemanden empfehlen könnt oder sogar ein Fachwerk-Affiner Energieberater dies liest! Vielen Dank im Voraus! Beste Grüße, Alina und Phil ...

Fachwerkhaus gekauft - Sanierungsalternative Wandaufbau

Hallo zusammen! Die Entscheidung ist getroffen, wir kaufen das Fachwerkhaus! Vielen Dank für die Unterstützung bis hierhin! Bezüglich der weiteren Planung haben wir noch eine Frage: Da die Fassade doch ziemlich heruntergekommen ist und das Haus nicht denkmalgeschützt ist überlegen wir die Fassade mit einer Holzverkleidung zu versehen. Wir sehen es eigentlich auch so, dass ein Fachwerk sichtbar seien sollte, aber der finanzielle Aufwand das Fachwerk wieder so herzurichten, dass es langfristig den Wetter-Einwirkungen standhält ist wesentlich höher als wenn wir „nur“ die Sanierungssünden rückgängig machen und wo notwendig Balken austauschen um dann eine Holzverkleidung anzubringen. Wir haben das „Gefühl“, dass mit so einem Wetterschutz das Fachwerk deutlich länger leben wird als umgekehrt. Was sind eure Einschätzungen dazu? Folgenden Aufbau haben wir übrigens zunächst grob angenommen (von aussen nach innen): 1. hinterlüftete Holzverkleidung 2. Holzweichfaserdämmung vollflächig in Lehm gesetzt 3. Fachwerkkonstruktion von sämtlichen Sanierungssünden befreit und wo nötig marode Balkon ersetzt 4. Holzweichfaserdämmung vollflächig in Lehm gesetzt mit integrierter Wandheizung Vielen Dank für eure Hilfe im Voraus! Liebe Grüße Alina und Phil ...

Fachwerk Totalschaden?

Hallo Zusammen! Ich überlege mit meiner Freundin einen kleinen Hof mit Fachwerkhaus zu kaufen. Am Fachwerkhaus sind allerdings einige Mängel bereits mit bloßem Auge festzustellen (und wer weiß was dahinter noch lauert). Wir würden uns freuen wenn einige Profis hier anhand der beigefügten Bilder einmal eine Einschätzung geben könnten. Wir wissen, dass das anhand dieser Bilder nicht fundiert möglich ist aber eine zusätzliche grobe Einschätzung würde uns in unserer Entscheidungsfindung, ob wir uns nun dafür entscheiden sollten oder nicht, echt gut tun. Wenn ich die Bilder nochmal separat hochladen soll kann ich das gerne tun! Außerdem haben wir das Problem, dass, sollte ein Kaufvertrag zustande kommen, wir dieses Jahr gar nicht mehr richtig mit der Sanierung starten könnten (Schlechtwetterzeit Dezember-März). Daher haben wir die Befürchtung, dass in dieser regenreichen Zeit weitere Schäden am Fachwerk auftreten könnten. Gibt es Empfehlungen wie man kleine Probleme (Bauschaum außen an der Fassade, große Fugen im Fachwerk, Zementputz-Ausfachung, Balken morsch bzw. aufgebrochen) schnell beheben kann (ohne auf Methoden die sich nachher als Sanierungssünden herausstellen zurückzugreifen) um das Haus so über die Schlechtwetterzeit zu retten um dann im Frühjahr mit der Sanierung voll durchzustarten? Tausend Dank im Voraus! Viele Grüße, Phil und Alina ...