Alle 8 Fragen von Thommes

Dampfbremse kann nicht an Mauerwerk angeschlossen werden

Hallo zusammen, ich habe da mal eine frage zu dem Anschluß der Dampfbremse zu dem Mauerwerk. auf dem Bild sieht man das die Außenwand der Gaube es unmöglich macht die Dampfbremse der zwischensparrendämmung am Mauerwerk anzuschliessen. ich habe eine Kombination von Auf+ Zwischensparrendämmung Aufdachdämmung 100mm Braas clima comfort Zwischensparrendämmung 120mm Steico Flex 038 die Braas Unterspannbahn ist außen am Mauerwerk verklebt... nun werden die Fichte Dielen im Obergeschoss gegen 25mm OSB ersetzt....darauf kommen Trockenestrich-Elemente. Mein schwachpunkt ist zwischen der Gaubenwand und dem Mauerwerk...da sind ca. 10cm wo rein theoretisch feuchte Luft vom Untergeschoß in die Dämmung gelangen könnte. Da es mir ja unmöglich ist die Dampfbremse ans Mauerwerk anzuschliessen , hab ich mir gedacht sie auf die Holzbalken und zusätzlich mit den OSB Platten am Boden zu verkleben. Macht das sinn ? ich habe die Intello folie von Pro clima. die gefache der Holzbalkendecke von unter zu Obergeschoß ist mit einem Fehlboden sammt Lehmfüllung gefüllt. im Untergeschoß wird eine Lattung + Rigipsdecke eingezogen. ist etwas kompliziert...aber irgendwie muss ich das lösen.. gruß thomas ...

Tips für Übergang von Mauerwerk auf Holzständer

hi zusammen, nach dem aufsetzen einer großen Flachdachgaube habe ich bei mir einen Übergang von Mauerwerk auf Holzbau und will diese Wand eben und vollflächig verputzen lassen. Putz ist Luftkalkmörtel von Solubel. Mein Putzer meint ich solle den Absatz in der Wand (Mauerwerk ist ca. 20cm Dicker als der Holzbau) mit einer Wandschale ausgleichen...welche möglichst nicht am Holzständer befestigt ist... Also unten auf Mauerwerk dübeln und oben an die Konterlattung schrauben... Damit könnte man die Bewegungen der Holzbauwand etwas reduzieren die Wandschale mit einer lage OSB beplanken welche bündig mit dem Mauerwerk ist....darauf eine Rigipsplatte die ca. 50cm aufs Mauerwerk geht und dort flächig verklebt wird. auf dem Rigips nur den Ober/ Feinputz nun habe ich in den Kalkputzregeln gelesen das Rigips eher ungeeignet ist.....man solle eher Gipsfaserplatten ( fermacell )nehmen. gibts noch eine andere Variante mit der ich die zu erwartenden Risse minimieren kann ? oder zur Sicherheit noch eine Lage Ziegelrabitz auf die Fermacell und dann komplett 3-schichtig verputzen ? Sicherlich wäre eine gewollte kante oder Absatz in Sachen Risse wohl besser...aber das gefällt mir halt absolut nicht. hat jemand nen anderen Vorschlag ? gruß thomas ...

Sandstein und Zementputz ...funktioniert scheinbar doch ab und zu..

hey leute, ich hab mal ne frage zu zementputz auf Sandstein ( bruchstein). in meiner Scheune bin ich gerade ab putz abklopfen ...zu 80% war ein kalkputz ( mit odinärem bachsand) an den Wänden...der fällt vom angucken schon ab. lt. Vorbesitzer wurde dann mal vor ca. 35 Jahren 20%der Fläche mit Zementputz repariert. dieser wiederum hält wie der teufel an dem Sandstein. diesen zu entfernen ist echt eine sch...arbeit warum hält der so gut da dran..ich dachte zement und sandstein harmonieren nicht gut...oder zumindest auf dauer nicht gut. es ist ein ehemaliger Kuhstall ....d.h. mauerwerk ist salz und feuchtebelastet gruß ...

filtervlies bei drainage weglassen?!?

hallo zusammen, nachdem eine Bodenanalyse ergeben hat das ich um mein Haus und Scheune eine Dränung einbauen muss (stark lehmig/feuchter Boden, schwach wasserdurchlässig) , habe ich mich mal mit dem Thema Filtervlies beschäftigt. ich habe jetzt von mehreren Kollegen gehört das Probleme mit aufgestautem Wasser/ zu dichtem Filtervlies entstanden sind....welches dann mit dem Messer spontan eingeritzt wurde und schon war alles gut. das Vlies soll ja ein versanden der Dränung verhindern.....da ich aber an jeder Richtungsänderung einen Spülschacht setze und NICHT mit Erde/ feinem sandigen Material auffüllen möchte, sondern rund um das Dränrohr mit Dränkies 16/32 , darüber mit Dränschotter 0-32 auffülle, habe ich eigentlich vor das Filtervlies wegzulassen.... folgendes habe ich in einem Fachartikel gefunden : Ob zudem noch ein Vlies aus Geotextilien um die Kiespackung der Dränrohre eingebaut werden muss, ist abhängig vom anstehenden Boden, dem Füllmaterial der Baugrube und mit welcher Sieblinie das Dränrohr ummantelt wurde. Eine Ummantelung der Dränrohre mit mindestens 20 cm Kiessand der Sieblinie (0/32 mm / 0/8 mm = Mischfilter), kann eine Ummantelung der Sicker- / Filterschicht entbehrlich machen, wenn zudem die Baugrube im Bereich über dem Drän mit selbigem Filtermaterial verfüllt wird. warum dort mit Kiessand auf/ beigefüllt werden soll entgeht meiner Logik.....man will ja Sand im rohr verhindern....deswegen will ich um das Rohr herum auf 0-material verzichten. gibts da Erfahrungen eurerseits ?? gruß ...

Mauerdurchführung Sandstein

Hallo zusammen....demnächst geht´s bei mir im keller los. alte dünne Estrichschicht raus...30cm tiefer buddeln.... schottern Bodenabläufe installieren u.s.w es müssen auch neue abwasserrohre nach aussen geführt werden. kernbohrgerät kann ich mir besorgen..das is kein problem. nur bei der art der Mauerdurchführung bin ich noch etwas unschlüssig es gibt da ja die tollsten sachen....gummispannelemente Hauff "ringraumdichtungen" aber meist für neubauten, bzw betonwände ich habe ja sand/ bruchstein. nach der kernbohrung wird das entstandene loch ja nicht so aalglatt wie das ein loch in einer betonwand...sprich für eine ringraumdichtung müsste ich ein betonrohr dort einsetzen. das gibt es alles ...das ist nicht das problem. nur will ich es nicht noch komplizierter machen als es eh schon ist. ich müsste 2x Abwasser und 1x heizung/wasser/ strom/ netzwerk vom Haus in das Nachbargebäude führen... Gibts da Erfahrungen mit verschiedenen systemen. gruß thomas ...

Bin unsicher mit der Dampfbremse .....

Hallo Leute, ich bin gerade am grübeln über ein Detail bezüglich der Montage der Dampfbremse . fangen wir mal mit Infos an: Einfamilienhaus ca. Bj 48 wird gerade von mit Kernsaniert (einmal so richtig alles ) Dach wurde kürzlich erneuert, Kombinationsdämmung ( Aufsparrendämmung Braas clima comfort 100mm + Zwischensparrendämmung Steico 038 120mm) muss so sein weil KFW85 Einstufung wie die Dampfbremse ( pro clima intello) innen anzubringen ist , ist mir klar ...nur bin ich in Sachen Dachboden etwas unsicher. das Problem ist ,das auf dem Dachboden höhe 190cm (welcher von mir später nicht genutzt werden soll ) auf der Holzbalkendecke+Lehm Fehlboden einfach damals mal ein Betonestrich (ca. 30mm dick )aufgebracht wurde. Eingefasst wurde der Estrich an den sparren mittels simpler Stellbretter . Ich könnte zwar die Dämmung hinter den Stellbretter nach unten zum Obergeschoss durchschieben, aber die Dampfbremse vom Obergeschoss zum Dachboden durchgehend anschließen ist absolut unmöglich. nun meinte ein Kumpel von mir das ich ja einfach die Dampfbremse an die Deckenbalken vom Obergeschoss machen soll und den Dachboden weglassen soll. ich müsste dann irgendwie eine abgedichtete Bodentreppe verbauen...was kein Problem darstellt, aber irgendwie bin ich mir unsicher ob das technisch funktioniert und sinnvoll ist den Dachboden vollständig in der Dämmebene zu integrieren. Um die Dampfbremse klassisch bis zum First hochzuziehen müsste ich den Estrich im Dachboden entfernen ( 40qm) , einen teil vom Fehlboden (Sparrenanschluss) rausehmen, Dämmung sammt Dampfbremse einbauen und Fehlboden wieder einbringen. später würde ich dann eine 25mm Osb platte als Fußboden im Dachboden verlegen, es muss ja mindestens einmal im Jahr der Schornsteinfeger da hoch. Meinen Energieberater brauch ich zu dem Thema nicht befragen.....Fachwissen zum Thema Altbau ist da eher Mangelware. Er kann zwar ein paar schöne Szenarien im U-wert Rechner eingeben, aber bei der technischen Umsetzung wirds dann Fragwürdig. gruß Thomas ...

Boden Betonieren

Hallo Leute, ich muss in meinem Keller den alten Betonboden erneuern. Haus BJ. 46, Sandsteinkeller, Kernsanierung ist am laufen.... scheinbar wurde damals einfach auf dem vorhandenen Lehmboden etwas Sand und darauf ca. 3-4cm Betonestrich mit wenig zement aufgebracht....und furchtbar wellig abgezogen, und mehrfach geflickt. dieser Estrich ist Porös ..rissig und die Feuchtigkeit zieht durch . Außerdem ist der wohl nicht tragfähig für mein 5to Pelletlager ...zu dem ist kein Bodenablauf vorhanden...und ich möchte wenigstens im Heizraum einen solchen haben...allein schon wegen meinem 850l Pufferspeicher. Abwasserverrohrung wird also in diesem Zuge auch geändert..bzw erneuert. Der Aufbau des neuen Bodens ist mir klar..... alter Estrich raus, ca. 25cm tiefer graben..Vlies, Sauberkeitsschicht, Folie,( 80mm XPS wenn die Raumhöhe es zulässt)....Armierung...8-10cm Beton Allerdings ist der Randbereich (Wandanschluss) mir noch etwas unklar... geht der Beton bis zum Sandstein...oder muss da ein Randstreifen dazwischen ? ich kenne das vom normalem Estrich im Wohnraum der ja einen Randstreifen bekommt weil er sich je nach Temperatur ausdehnt oder schrumpft. aber wie ist das bei dem Beton im Keller.....habe im Netz mal gesucht, aber fast jeder macht ihn direkt bis zur Außenwand...ohne Abstand. Kellernutzung ist normal...es soll kein Wohnraum entstehen. gruß Thomas ...

Kellerwände feucht bis Horizontalsperre .....Ursachenforschung/Maßnahmen

Hallo Leute, mein Name ist Thomas 39 Jahre alt. Ich habe kürzlich bei uns im Ort ein Haus samt Scheune erworben und habe mit der Sanierung / Entkernung begonnen. Man vermutet das das Haus um 45 erbaut wurde. Es existieren weder Pläne noch Zeitzeugen die mir Klarheit geben können....fakt ist das es eine Kernsanierung wird...ALLES muss neu .... Das ist mir mindestens für die nächsten 5Jahre Arbeit gekauft habe ist mir bewusst...... Der Keller steckt zu 1/3 im Erdreich und ist soweit Trocken ....also kein stehendes oder fließendes Wasser.... Die Wände sind ursprünglich mit einer art Kalkputz verputzt...viel Sand..wenig Kalk...danach scheinbar immer mal alles darübergeschmiert was im Baumarkt verfügbar war. Ich habe mal ein paar Wände von allem befreit was drauf war... darunter kam Sandstein zum Vorschein. die Horizontalsperre ( eine art Bitumenanstrich, keine Richtige Dachpappe ) ist ca. auf Höhe Grasnarbe eingebaut. Man sieht deutlich das der Sandstein bis zur Horizontalsperre feucht ist...auch die Innenwände !! Ich vermute mal das nachträglich irgendwann der Betonboden (ca. 5cm Dick) eingebaut wurde. Geplant ist, das der Keller mit Solubel Luftkalkmörtel SP50 verputz wird. Nun bin ich etwas am grübeln wo das mit der intensiven Feuchte unter der Horizontalsperre herkommt. Der Keller ist sicherlich von Außen in keinster weise abgedichtet.... Die geteerte Einfahrt geht bis ans Haus....was sicherlich auch nicht Optimal ist...soll aber 2021 entfernt und gepflastert werden...Kopfstein... Auf dem Gelände wurde ganz früher mal Lehm abgebaut und Ziegelsteine hergestellt...also Erdreich= Lehm Die Fugen des Kellers wurden Außen leider mit Zementmörtel zugeschmiert... Die Jauchegrube zwischen Haus und Scheune ist so gut wie leer...das Regenwasser wurde von mir ausgepumpt. Die Grube wird demnächst zerstört und zugeschüttet.....vorher noch durch eine Fachfirma komplett entleert, Die Wände der Grube sind mit Sandstein gemauert und alles in allem in schlechtem Zustand. Hinter dem Objekt beginnt ein nicht unerheblicher Hang.....siehe Bilder.... ich hatte bereits ein Paar "Fachleute" da jeder behauptet natürlich was anderes... Gibt es noch andere Denkanstöße zu der Feuchtigkeit unter der Horizontalsperre ? Nächstes Jahr muss rund ums Haus das Erdreich geöffnet werden...Die Entwässerung der Scheune und des Hauses ist alles andere als Optimal.....Die Rohrführung ist teilweise echt zum Kopfschütteln. Zudem wird eine Heizungsleitung vom Haus zur Scheune geführt um ein meine zukünftige Werkstatt etwas zu heizen. Ob nun drückendes Wasser vom Hang kommt kann ich nicht beurteilen... vorstellen könnte ich mir das schon. Wenn ich 2021 mit den Bagger anrücke wollte ich zumindest mal an der Hauswand eine 3lagige Noppenbahn anbringen...und 40cm Kies. ob eine Drainage von Nöten ist muss ein Fachmann beurteilen.... Gruß Thomas ...