Alle 19 Fragen von Architekturbüro

Donkioporia expansa

Hallo Forum: viele Grüße vom "ausgebreiteten Hausporling" Vor ca 25 Jahren hat hier jemand Beton (mit 2cm EPS) vor die Schwelle gegossen und noch eine Schraube mit einbetoniert. Der Schaden ist gewaltig : 5 lfdm Fachwerkfassade mußten erneuert werden. (ca 1 cbm Eichenholz) viele Grüße ...

"roll over"

Hallo Forum, Hier ein Foto eines Brandes in Zierenberg--letzte Woche. Kurz nach der Rauchgasdurchzündung. viele Grüße ...

Achtung

Meine Frau hat mich zu den Waffen gerufen. Was ist das für ein Tier ?? ---in den Stangenbohnen viele Grüße ...

Fenster zu !

Hallo liebe Leute, Habt ihr alle schon die Fenster zugemacht---besonders die im Keller? viele Grüße ...

§ 57 HBO

Liebe Forumsmitglieder,(insbesondere aus Hessen) Als Entwurfsverfasser bin ich an einem Baugenhmigungsverfahren beteiligt. Mit einem Schreiben wurde der Eingang (12.07.2012) am 20.07.2012 bestätigt. Dann wurden am 25.09.2012 Unterlagen nachgefordert. Inzwischen hat der Bauherr angefangen zu bauen ;-)). Ich habe ihm natürlich davon abgeraten. In einer solchen Situation ist man als Architekt immer in einem Loyalitätskonflikt. Naja, dann hat der Nachbar beim Bauamt nachgefragt: "Was baut der denn da?" Dann kam das Übliche: Baustopp, OWI- Verfahren und Nachforderungen von Unterlagen, die man eben bei Baubeginn braucht. Nun liegt der Antrag immer noch beim Bauamt. Gibt es eigentlich Fristen bei : Vorprüfung ? Bestätigung der Vollständigkeit des Antrages ? § 57 (2) HBO Nachforderung von Unterlagen ? Das scheint jedes Bauamt intern zu regeln. Hat jemand damit Erfahrung? viele Grüße ...

Funktioniert nur heute

01/04/2012 Viele Grüße ...

Gestern auf einem Dachboden

Hallo liebe Community, So sieht es nach dem Frost auf einem Dachboden aus, wenn die Dampfsperre " hingepfuscht " wurde. viele Grüße ...

Denkmäler

Liebe Community, Im Sommer 2011 habe ich etwas über das ehem. Hospital in Zierenberg berichtet: http://community.fachwerk.de/index.cfm/ly/1/0/forum/a/showForum/168616$.cfm Jetzt liegt ein Gutachten vor. Hier einige Auszüge aus dem Gutachten: Kommentierte dendrochronologische Datierung des ehemaligen Hospitals Erstellt im Auftrag des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen,vertreten durch Herrn Dr. Wolf   Büro für bau historische Gutachten - Dr. Hans-Hermann Reck - Wiesbaden im Juni 2011   "Das weit außerhalb der ummauerten Altstadt von Zierenberg im Tal der Warme gelegene ehemalige Hospital, ein ungewöhnlich großer, zweigeschossiger Massivbau, soll 1798/99 anstelle einer ehemaligen Branntweinbrennerei errichtet worden sein. Andere Autoren sprechen nur von einer Umnutzung samt eingreifendem Umbau der Brennerei."---------------- "Die Inschrift mit der Jahreszahl 1593 auf der Rückseite des Gebäudes wurde beim letzten Neuverputz in den noch feuchten Putzmörtel eingeritzt und stammt aufgrund der Ziffernform eindeutig aus dem 20. Jahrhundert."   Also ein echter "Narrenstreich"(Robert G.) " Die Umfassungsmauern, das Dachwerk mit den Fachwerkgiebeln und den beiden Zwerchhäusern sowie Teile der Innen - konstruktion in beiden Vollgeschossen stammen hingegen, dem Ergebnis der dendrochronologischen Datierung zufolge, von einem einheitlichen Neubau im Jahr 1782. Ältere Substanz konnte an keiner Stelle gefunden werden." -------------"Der stattliche Bau wurde in einem Zuge zu Beginn der 1780er Jahre errichtet, vielleicht sogar innerhalb des Jahres 1782. Seine äußere Erscheinung hat sich bis heute so gut wie nicht verändert. Im Inneren war er bis auf die (Wohn-)Räume in den beiden östlichen Achsen nicht weiter unterteilt, sondern bildete eine fast 30 Meter lange, 11,5 Meter breite und rund fünf Meter hohe Halle, in welcher als Teile der Baukonstruktion nur die sieben Stützenpaare für die Längsunterzüge der Dachbalkenlage standen. Als Nutzung dieses ungewöhnlichen Gebäudes kommt eigentlich nur eine protoindustriell-gewerbliche in Frage. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts hatten z. B. die großen Spinnereien und Webereien ähnlich dimensionierte und konstruierte Bauten. Einen zusätzlichen Hinweis auf eine gewerbliche Nutzung könnte ein bislang nicht erklärbarer Befund an der östlichen Schmalseite geben. Hier zeichnet sich unter den beiden südlichen Fensterachsen ein großer gemauerter Bogen ab, der heute weitgehend vom Außenniveau verdeckt wird. Denkbar ist, dass ein von der Warme abzweigender Werkgraben in das Gebäude geführt wurde, sei es zum Antrieb von Wasserrädern, sei es zur Gewinnung von Frischwasser oder zur Abführung von Abwasser. Wie so vielen industriellen Neugründungen scheint dem Unternehmen kein Erfolg beschieden gewesen zu sein, so dass seine Baulichkeiten bereits knapp zwei Jahrzehnte später zur Einrichtung des Hospitals angekauft werden konnten." ------------"Als wahrscheinlicher, in seiner äußeren Erscheinung nahezu unveränderter und auch in seiner Rohbausubstanz kaum beeinträchtigter früher Industriebau aus dem Jahr 1782 kommt dem Gebäude ein hoher historischer Zeugniswert zu, der es zu einem Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung macht. Der Schutz des Gebäudes muss sowohl den auch künftig ungestörten äußeren Eindruck als auch die Erhaltung der gesamten bauzeitlichen Rohbausubstanz zum Ziel haben. Schwieriger ist die Bewertung des Umbaus zum Hospital 1798/99: Zwar sind die hierfür erfolgten Umbauten von geringerer bautechnischer Qualität und durch die neuerliche Umformung zur Gaststätte in den 1980er Jahren vor allem im Erdgeschoss stark reduziert worden, aber doch   für die Sozialgeschichte nicht nur der Stadt, sondern auch der Region von erheblicher Bedeutung." viele Grüße     ...

Denkmäler

Das "Zaunsche Haus" Ein niederdeutsches Längsdielenhaus in seiner regionalen Ausprägung als Diemellandhaus. Zierenberg , Mittelstraße 39 von 1567 (d +i) d = dendrochronologisch untersucht i= informell belegt durch Inschrift im Torbogen. Ein Strebebalken eines Andreaskreuzes im Dachgfüge datiert auf das Jahr 1369 (d). Die Wiederverwendung von älterem Balkenwerk war nicht nur üblich, sondern infolge der Holzverknappung sogar von landesherrlicher oder städtischer Seite her in der Regel geboten . Der zweigeschossige Ständerwandbau steht giebelseitig zur Straße und wird durch ein mittig, von starken Ständern flankiertes, relativ niedriges Tor erschlossen. Noch wurde die Inschrift nicht in lateinischen Versalien, sondern in gotischen Minuskeln eingeschnitzt, doch ist der gotische Spitzbogen durch den Rundbogen der mittlerweile zum Vorbild gewordenen Renaissance abgelöst worden. Der Giebel zeigt eine mittlereVorkragung über einer Stockwerkabzimmerung. Rähme und Schwellen sind dabei profiliert, die Füllhölzer sind mit einer Winkelornamentik beschnitzt. Hier wurde 1567 ein Ständerbau errichtet,der bei zweizoniger Konzeption zur Hälfte ein- und zur anderen Hälfte zweigeschossig war. Das Innengefüge ergab auf der linken, östlichen Seite eine traufhohe Diele, die als Längszone bis an die Rückwand reichte. Die westliche Zone war als zweigeschossige Wohnzone konstruiert, wobei interessanterweise zur Diele hin eine regelrechte Rähmabzimmerung mit profiliertem(r) Rähm und Schwelle, vorstehenden Balkenköpfen und beschnitzten Füllhölzern verzimmert wurde, wie sie auch am Giebel anzutreffen ist. Der Bauherr war vermutlich ein gutsituierter Handwerker oder Kaufmann. Das Dachgefüge weist sowohl Firstsäulenelemente mit Kreuzverstrebungen ( Andreaskreuze), als auch den doppelt stehenden Stuhl auf. Es gestattete eine Nutzung auf zwei Ebenen. Quelle: Wofgang Halfar , Die Geschichte des Hauses und der Fachwerkarchitektur in der Region Wolfhagen. 1993. Das Haus ist in Wohnungseigentum aufgeteilt und steht zum Teil leer und zum Verkauf. Im Erdgeschoss befindet sich eine Gaststätte. Ein sanierter Gewölbekeller ist der Gaststätte zugeordnet. Im Dachgeschoss befindet sich eine Wohnung. viele Grüße ...

Ira Atari

Hallo, Hoffentlich werde ich jetzt nicht von Hartmut gerügt. Ich bitte euch um einen Klick für unsere Tochter Ira Atari: http://www.you-fm.de/index.jsp?rubrik=49092&key=standard_document_41898787 Danke ...