Alle 16 Fragen von AltesDorf

Kellerdecke dämmen - Heraklith

Hallo zusammen, ich möchte demnächst meine Kellerdecke dämmen. Es handelt sich um eine scheitrechte Kappendecke aus Beton mit einem Kalk-Zementputz, leider extrem uneben. Deshalb möchte ich eine Traglattung anbringen (60x60 mm), den Zwischenraum mit Dämmstoff (Steinwolle oder Holzfaser) füllen und dann verkleiden. Ich dachte dabei an eine Verkleidung mit Heraklithplatten, da ich bei Gipskartonplatten im Keller kein gutes Gefühl habe. Der Keller ist nicht sonderlich feucht, aber nicht beheizt. Nun meine Frage: macht es Sinn, dort als Verkleidung 15mm Heraklithplatten zu nutzen? Ich dachte an einen Abstand der Lattung von 50cm mittig. Ich würde mich über eure Beiträge sehr freuen :-) Viele Grüße Markus ...

Kellerwand einfach verputzen - Kalkschlämme?

Hallo zusammen, ich habe einen Kellerraum, dessen Wände durch defekte bzw. alte Abwasserrohre (Anschluss der Fallrohre der Dachrinne) immer etwas feucht war. Vor 1 1/2 Jahren habe ich die defekten Abwasserrohre außer Betrieb genommen und durch neue Rohre ersetzt. Seitdem ist die Wand stetig weiter abgetrocknet und nun fühlbar trocken. Ich möchte diesen kleinen Raum nun etwas verschönern, es muss nicht perfekt sein, sondern nur etwas ansprechender als jetzt. Ich habe daran gedacht auf dem alten Putz eine Kalkschlämme aufzutragen. Da der Rest des Keller mit Kalkputz verputzt und mit von mir selbst hergestellter Kalkfarbe gestrichen ist, möchte ich gerne im System bleiben. Da ich aber selbst nicht verputzen kann und keinen Handwerkwer dafür bezahlen möchte, darf es ruhig etwas einfacher sein. Wie stelle ich nun diese Kalkschlämme her? Habt ihr "Rezepte" oder Infos zum Auftrag? Kann ich einfach eine "dicke Kalkfarbe" anrühren und mit dem Quast dick auftragen? Funktionier das ohne Spannungsrisse und wird damit der alte Putz (mit kleinen Rissen <1mm) gut überdeckt? Ich würde mich über eure Infos sehr freuen, das Forum hat mir bereits vor einigen Jahren viele wertvolle Infos geliefert. Vielen Dank und Gruß Markus ...

Steinzeugrohr trennen

Hallo zusammen, ich weiß, dass die Frage nichts mit Fachwerk zu tun hat. Dennoch frage ich euch, weil ich hier immer fachlich gute Antworten erhalten habe :-) Ich habe eine Grundleitung aus KG-Rohr, an die ein 4 Meter langes, einbetoniertes Steinzeugrohr, welches nur ca. 10 cm aus dem "Betonmantel" herausschaut, angeschlossen ist. Dort wiederum sind die Dachrinnen der Nordseite angeschlossen. Da das Steinzeugrohr nicht ganz dicht ist ^^ möchte ich dieses schnellstmöglich ersetzen. Mein Plan ist nun das Steinzeugrohr zu "zertrümmern", das Übergangsstück zum KG-Rohr zu entfernen und dann neues Rohr zum Dachrinnen-Anschluss zu verlegen. Ich habe leider nur sehr wenig Platz zum Arbeiten, weshalb die Benutzung einer Flex wahrscheinlich ausscheidet. Würde es funktionieren, wenn ich das Steinzeugrohr mit Hammer und Meisel zertrümmer, oder würde dies das KG-Rohr auch in Mitleidenschaft ziehen? Wie entferne ich am besten die 10 cm Steinzeugrohr, ohne dass das KG-Rohr zerstört wird, oder mir große Splitterstücke ins Kanalrohr fallen? Ich würde mich über eure Antworten sehr freuen, da ich mich der Sache morgen früh annehmen muss. Bei der aktuellen Wetterlage ist es ja anders leider nicht möglich :-( Vielen Dank im Voraus und viele Grüße Markus ...

Kalkfarbe in Schlafzimmer, Küche und Bad

Hallo zusammen, mein Schlafzimmer, Küche und Bad wurde mit Kalkputz verputzt. Nun möchte ich die Räume mit einer Kalkfarbe streichen. Ich habe über die Auro 326 ins Auge gefasst, aber die Auro-Hotline hat mir für Innenräume davon abgeraten, da diese wohl etwas kreidet (??) und eher für Wasch- und Kellerräume geeignet sei. Man hat mir selbstverständlich zur teureren Auro Profi-Kalkfarbe geraten, die ja wesentlich besser sein soll. Ist dies wirklich so? Hat jemand Erfahrung mit der Auro 326 in Wohnräumen? Kann mir jemand ansonsten eine einfach zu verarbeitende Kalkfarbe empfehlen? Die Decken (Gipskartonplatten) müssten damit auch gestrichen werden. Vielen Dank im Voraus! Gruß Markus ...

Frage zu Stopfhanf

Guten Morgen zusammen, ich benötige ca. 20 kg Stopfhanf, um Ritzen zwischen Wand und Balken und andere kniffelige Ecken im Dachbereich auszustopfen. Da mein lokaler Baustoffhändler für 10 kg Stopfhanf ca. 55 EUR haben will, bin ich im www bei ebay fündig geworden. Dort könnte ich 20kg für nur 5 EUR mehr bekommen, allerdings nicht von "Thermo-Hanf", sondern von "Nordlehm AF". Mir ist aufgefallen, dass dort kein Soda enthalten ist. Dient Soda nicht dazu, Nagetiere und Ungeziefer von der Dämmung fernzuhalten? Die Artikelnummer ist 170701450334. Könnt ihr mir dazu raten? Wie "weit" kommt man mit 20 kg Stopfhanf? Habe damit -noch- leider keine Erfahrung Ich würde mich über Eure Meinung sehr freuen! Gruß Markus ...

Frage zur Dämmung der obersten Geschossdecke

Hallo zusammen, in Kürze werde ich meine Dachschrägen und die oberste Geschossdecke mit flexiblen Holzfaserplatten dämmen. Habe dazu 2 Fragen: 1.) Ist eine Hinterlüftung der Dachschrägen sinnvoll? Das Dach wurde neu gedeckt mit Prefa-Dachplatten. Dazu wurden die alten Schiefer entfernt und auf die vorhandene Schalung eine diffusionsoffene Bahn gelegt, darüber dann Konter- und Traglattung, eine Hinterlüftung wurde mit dem Prefa Jetlüfter sichergestellt. Hätte ansonsten eine 3cm HInterlüftung "eingebaut, d.h. Holzfaser-Unterdachplatte mit 3cm Abstand zur Schalung und dann die Dämmung. 2.) Zwischen den Balken der obersten Geschossdecke befindet sich kein Putz, siehe angehängtes Foto. Der Raum zwischen den Balken soll gedämmt werden! Da ich an dieser Stelle die Dämmung schlecht bis zum Mauerwerk" schieben kann dachte ich mir, dass ich den Zwischenraum noch verputzen kann. Ist dies sinnvoll? Der Raum über der obersten Geschossdecke ist nicht gedämmt! Birgt dies eventuell Gefahren? Die Dampfbremse wird jetzt am vorhandenen Putz angeschlossen. Vielen Dank für Eure Antworten, freue mich über jede Hilfe :-) Gruß Markus ...

"Rieselschutz" und Geruchssperre in Holzbalkendecke

Hallo zusammen, demnächst geht´s bei mir ans Abhängen der Decken im EG. Die Decken befinden sich noch im Originalzustand, d.h. oberseitig Dielen und darunter ein Einschub mit Lehmfüllung. Die unterseitige Deckenverkleidung ist nicht mehr vorhanden. Da die Decken mit GKP abgehangen werden und der Lehm teilweise aus dem Einschub "rieselt" habe ich mit gefragt ob es eventuell sinnvoll ist, einen Rieselschutz und in der Küchendecke eine Art "Geruchssperre" einzubauen, sodass der Küchenduft nicht nach oben zieht und der Lehm nicht auf die GKP rieselt In die Gipskartondecke werden, zur besseren Beleuchtung der Arbeitsfläche, Spots eingelassen. Wäre es möglich, zumindest in der Küche, Gipskartonplatten anzupassen und von unten gegen die seitlich an die Deckenbalken angeschraubten Latten für die Einschubbretter anzuschrauben oder eine diffusionsoffene Unterdeckbahn o.ä. zu benutzen? Ich will die Decke nicht unbedingt luftidcht abschotten.. Verkleidet werden soll nur der Einschub, nicht die Balken. Hat vielleicht jemand eine Idee, wie man das am besten ausführen könnte? Bin über jede Antwort dankbar. Gruß Markus ...

Neue Dacheindeckung mit Ziegeln?

Hallo zusammen, leider (oder zum Glück?) habe ich vor der Dachdämmung festgestellt, dass mein Dach leider an vielen Stellen undicht ist. Es ist ein Satteldach mit altdeutscher Schieferdeckung. Auf der Schalung befindet sich lediglich eine alte Dachpappe (75 Jahre), darauf die genagelten Schiefer. Ich hatte bereits mehrere Dachdecker zur Angebotserstellung vor Ort. Die meisten empfehlen eine Deckung mit Tonziegeln oder Betondachsteinen. Leider weiß ich nicht, ob der Dachstuhl das zusätzliche Gewicht aushält: Dachsparren 8/10cm, Abstand: ca. 53cm. Mittelpfette: 12/16cm. Mit welchem Gewicht pro m² kann man die vorhandene Schieferdeckung in etwa ansetzen, damit ich ungefähr abschätzen kann welche Zusatzlasten auf das Dach kommen. Gedämmt werden soll lediglich von der Fußpfette bis zur Mittelpfette, das Dach soll als Kaltdach ausgeführt werden. Die alte Dachpappe soll entfernt und durch eine diffusionsoffene Folie ersetzt werden, darauf Konter- und Traglattung und Eindeckung. Würde mich über Antworten sehr freuen. Gruß Markus ...

Keller mit Kalkzement-Putz verputzen?

Hallo zusammen, ich muss einen Kellerraum neu verputzen, da dort die neue Gastherme, der Sicherungskasten und die Netzwerkverteilung eingebaut wird. Jetzt stellt sich die Frage nach dem Putz. In diesem Raum wurde vor ca. 55 Jahren ein Bad und die Heizungsanlage eingebaut. Der Boden (Ziegel) wurde betoniert und vor die südseitige Außenwand (50cm Bruchstein) wurden innenseitig 5cm Bimsdielen in Zementputz angesetzt und mit Zementputz verputzt. Darauf wurde ca 1,20m hoch gefliest und darüber mit Gipsputz gespachtelt. Bis heute ist diese Seite trocken, auch hinter den Bimsdielen ist keine Feuchtigkeit, wie ich durch "Probebohrungen" festgestellt habe. Gestrichen wurde immer mit einer selbst angemischten Kalkfarbe. Ich habe den Bodenaufbau neu erstellt und Altputz mit einer Fassadenfräse bestmöglichst abgefräst. Wäre es nun problematisch mit einem Kalkzement-Putz zu verputzen? Kalkputz ist leider um das 3-fache teurer. Ich würde nach dem Verputzen auch wieder mit einer Kalkfarbe streichen. Der übrige Keller scheint auch beim Bau des Hauses (1938) mit einem recht "festen" Putz verputzt worden zu sein. Schimmel- oder Feuchtigkeitsprobleme gibt es keine. Leider muss ich den Putz ziemlich kurzfristig bestellen. Würde mich über Eure Meinungen und Empfehlungen sehr freuen! Vielen Dank! Gruß Markus ...

Kellerwand mit Noppenbahn abdichten?

Hallo zusammen, am Wochenende habe ich die alten Tonrohre der Dachentwässerung ersetzt. Es wurde ein Graben von ca. 1,10m Tiefe ausgehoben (noch ca. 50 cm oberhalb Fundament) und rotes PVC-Rohr verlegt. Da nun auch ein Teil der Kellerwand freigelegt ist sagte mir ein Nachbar, der auf dem Bau gearbeitet hat, dass ich diese doch jetzt gegen Wasser bzw. Erdfeuchte isolieren sollte. Die Kellerwand besteht im unteren Bereich (Erdbereich) aus Beton, im Sichtbereich aus Bruchsteinen. Man wollte damals wohl den teureren Bruchstein einsparen. Bis jetzt lag direkt Erdreich (lehmig) an der Kellerwand an. Der Keller war bis jetzt immer trocken. Innen ist mit Kalkputz (Original 1938) verputzt und mit gelöschtem Kalk gestrichen. Nun meine eigentliche Frage: Da das "System" bis jetzt funktioniert hat, wollte ich eigentlich keine Abdichtung der Kellerwand vornehmen. Der Keller wird auch weiterhin Nutzkeller bleiben, lediglich die Gastherme und die Hauptverteilung der Elektrik wird in den Keller verlegt. Ich hätte jetzt die Rohre in Sand gebettet und den Graben dann wieder mit Erde zugeschüttet, jeweils einzelne Erdschichten verdichtet. Ist eine Abdichtung gegen Erdfeuchte nur mit Noppenbahn sinnvoll? Vielen Dank! Gruß Markus ...