Alle 27 Fragen von Michael F.

Geeignetes Material als Hofbelag

Hallo, zwischen unserem Wohnhaus und der Scheune liegt ein dreieckiger Hof, ca. 150m², Gefälle zu einer gepflasterten Rinne vor der Scheune. Aktuell ist der Hof unbefestigt, Felsenkies, Schotter, Reste vom Estrichsand, gewachsener Boden. Im Winter, besonders wenn´s gefroren war und anschließend Regnet ist das ne rechte Sauerei und es wird viel Dreck mit die Treppe hochgetragen. Den kompletten Hof zu Pflastern ist aktuell weder zeitlich noch finanziell drin. Vorstellbar wäre aber, den Materialmix z.B. 10cm abzutragen und mit geeignetem Material wieder aufzufüllen und ggfs. zu verdichten. Ziel wäre, eine einheitliche Fläche zu erhalten, die bei Regen nicht zu Matsch wird, also entweder entsprechend verdichtet ist oder durchlässig. Habt Ihr eine Idee, am besten mit Erfahrungswerten, welches Material hierfür geeignet wäre? Der Hof wird als PKW Stellplatz genutzt und gelegentlich mit dem Traktor befahren. Danke & viele Grüße Michael ...

Holzbackofen

Hallo! Ich habe vor einen Holzbackofen im Garten zu bauen. Aktuell informiere ich mich noch und überlege, wie ich´s genau mache. Auch wenn das hier nicht unbedingt ein typisches Thema für dieses Forum ist, kann ja vielleicht doch der Eine oder Andere etwas Licht ins Dunkel bringen! Den Sockel werde ich wohl aus "Backsteinen" mauern, da hab ich noch genügend (weiche / Feldbrandsteine). Den eigentlichen Brennraum möchte ich am liebsten als Gewölbe ausführen, die "Nutzfläche" soll am Ende ca. 500x1000 betragen. Das ganze soll ein Dach bekommen und wäre somit vor Umwelteinflüssen geschützt. Den Backraum wollte ich in erster Überlegung aus Klinkern / hart gebrannten Backsteinen mauern. Ich war der Meinung, dass ein Stein der bei Temperaturen um 1000°C gebrannt wird diese Temperatur auch im Backofen aushalten sollte. Schon die sind in der benötigten (Klein-) Menge nicht ganz einfach zu bekommen. Zudem wird im Netz häufig die Verwendung von Schamottsteinen als obligatorisch angesehen. Außerdem werden viele Backräume bei Selbstbauprojekten aus "Feuerbeton" hergestellt. In diversen shops findet man dann sowohl Feuerzement als auch Feuerbeton zu Preisen von 25-50EUR/25kg. Informationen zur Verarbeitung sind spärlich bis gar nicht zu finden. Und dazu nun meine Fragen: 1.) Ist es Möglich, den Backraum mit Klinkern und Trasskalkmörtel/Trasszementmörtel zu mauern oder geht das in die Hose? 2.) Dem Begriff nach zu Urteilen, wäre Feuerzement nur das Bindemittel und müsste dann vor Ort mit einem entsprechenden Zuschlagstoff zu Feuerbeton verarbeitet werden. Ist das so? Wenn ja, wird "normaler" Kies verwendet und das "Standard" Mischungsverhältniss von 1:4? 3.)Was sind Eure Erfahrungen zu diesem Thema, was habt Ihr verwendet, wo habt Ihr das Material beschafft? Vielen Dank & viele Grüße Michael ...

Heizungsproblem / Zirkaulation

Guten Morgen, ich habe ein Problem mit der Brauchwasser Zirkulation. Vielleicht nicht ganz das richtige Forum, aber hier gibt es sicher viele mit einer ähnlichen Heizungsanlage und können vielleicht helfen. Als Wärmeerzeuger dient ein HV-Kessel und eine Solaranlage, angeschlossen an einen Huch Kombispeicher. Der Kombispeicher hat einen Zirkulationsanschluss, in den die Zirkulationspumpe den Rücklauf der Zirkulation "drückt", an der Z-Pumpe sitzt ein RSV. Läuft die Z-Pumpe, wird vom Boiler das Wasser in den H Anschluss des BW-Temperaturbegrenzers geschoben. Es ist ein Caleffi STB Typ 5217 mit Rückschlagventilen verbaut. Im "Normalbetrieb" funktioniert der STB sehr gut und regelt die Temperatur konstant. Im Zirkulationsbetrieb entsteht folgendes Problem: Die Z-Pumpe drückt in den Boiler, von da in den H-Anschluss des STB, solange nun aber keine Abnahme an den Zapfstellen stattfindet, kann der STB auch kein Kaltwasser zumischen, da das Volumen in der Z-Leitung ja nicht weniger wird. In der Folge wird die WW-Temperatur des Boilers 1:1 bis zur Zapfstelle geschoben, das können schonmal 80° sein. Öffnet man die Zapfstelle, beginnt der STB zu arbeiten und sobald das Leitungsvolumen gespült ist, kommt BW mit max 55° an bis dahin aber erst mal "knallheisses" Wasser. Zuletzt hatte ich noch einen Thermostatschalter mit Anlegefühler kurz vor die Z-Pumpe (Richtung Zapfstelle) montiert und bei erreichen einer bestimmten Temp die Z-Pumpe abgeschaltet, aber selbst wenn die Abschalttemperatur 30° ist, bekommen ich an den Zapfstellen die volle Boilertemperatur, das ist einfach zu träge. Das Schema seht Ihr im Angehängten Bild. Ein HB hat mir eine Lösung mit eine "speziellen" STB angeboten, alleine der STB soll 180€ kosten + Material + Einbau. Wirtschaftlich ist das natürlich Käse, dafür kann ne Menge kaltes Wasser durch den Abfluss. Nun meine Frage: Wie ist das bei Euch gelöst? Welche STB sind dort wie verbaut? Vorab schon vielen Dank & viele Grüße Michael ...

Belüftungsproblem?

Hallo! Ich habe den Spitzboden oberhalb der Kehlbalken im Zimmer meiner Tochter "ausgebaut". Es ist eine Fläche von 9,5m² entstanden, Höhe unter dem First 1,8m, Dachneigung 40°. Der Bereich ist über eine feste Bodentreppe zu erreichen, die Öffnung ist 60x100cm und nicht verschließbar, d.h. dauerhaft offen. Weiter gibt es ein Belüftungsgitter 30x10cm im Boden des Spitzbodens. Das darunterliegende Zimmer ist 17m² groß und hat drei Fenster. Der Spitzboden ist als Leseecke, Stauraum für Bücher oder zum "chillen" gedacht. Nun zum Problem: Aktuell gibt es dort oben noch kein Fenster. Im Frühjahr soll es ein kleines Dachfensterchen geben. Natürlich will meine Tochter den Raum schon nutzen und hatte gleich die Idee da oben zu nächtigen. Ist das kritisch zu sehen bezüglich Belüftung, Stichwort CO2 oder reicht die Zirkulation durch die beiden Öffnungen? Als ich da oben Staub gesaugt hatte und die 100W Glühbirne in der Baufassung an war, ist es schon mächtig warm geworden. Danke vorab für Eure Einschätzung! Grüße Michael ...

Kondensat am Überschlag 2-flüglige Holzfenster

Guten Morgen! Wir haben im September 2012 neue Holzfenster bekommen, es sind 2-flüglige Fenster mit sep. Oberlicht, in den Gauben 1 flüglig mit Sprossen. Doppelt verglast, U=1,1W/m²K. Die Fenster wurden von einem regionalen Schreiner gebaut, Beschläge von Roto. Bei der aktuellen Wetterlage bildet sich deutliches Kondensat im oberen Bereich des rechten Flügels, also am Überschlag der beiden Flügel. Die Dichtung scheint hier nicht einwandfrei zu funktionieren. Randbedingungen: Taußen=-1....-7°C Tinnen=+15°C keine nennenswerte Baufeuchte mehr vorhanden. Putz und Estrich Sept. Okt. 2012, trockengeheizt. Gebäude ist nicht bewohnt. Bei den Oberlichtern und den einflügligen Fenstern keine Probleme. Ist das normal/tolerierbar, was ist zu tun? Vielen Dank für Eure Kommentare & viele Grüße Michael ...

Eiche Massivholzstufen - Wasserstreifen

Hallo, wir haben vergangene Woche unsere neue Geschoßtreppe bekommen. Fichteleimholz Wangen weiß lackiert und Eiche Massivholz Stufen. Sieht super aus und wir sind sehr zufrieden. Die Wangen habe ich selbst lackiert, die Stufen bisher einmal vor dem Einbau geölt mit Natrual Parkettöl. Die sollten jetzt noch einmal geölt werden. Nachdem ich die Gefache im Treppenaufgang beigeputzt habe, hat jemand (ich darf Sie nicht verpfeifen) den entstandenen Dreck von der Abgedeckten Treppe entfernt und die Treppe Feucht abgewischt. Ergebnis: Auf den Trittstufen sind die Spuren des feuchten Lappens deutlich schwarz rötlich zu erkennen. Was tu ich da? -Warten, -nochmal ölen, -gar nichts? Für ein paar Tipps und Hinweise wäre ich SEHR dankbar! Grüße ...

Anschlussdetail Holzbalkendecke-->Trockenbauwand

Hallo! Ich habe folgendes Problem: Wir haben eine Kehlbalkenlage mit sichtbaren Kehlbalken (KVH),von oben mit Fasenbrettern verschalt. Quer zu den Kehlbalken verlaufen mehrere Trockenbauwände. Die Gipskartonplatten habe ich um die Kehlbalken ausgeklinkt, siehe Foto. Die Spalte sind unterschiedlich groß, zwischen 0 und ~8mm. Die GiKa Platten sollen teilw. Tapeziert, teilweise mit einem Rollputz (Alpenkalk o.ä.) versehen werden. Nun weiß ich nicht, wie ich den Spalt zwischen GiKa und Balken verschließen soll. Bei Acryl befürchte ich, dass die Acrylmasse eher am GiKa als am Balken abreißt. Durch die unterschiedlichen Abstände sähe das blöd aus. Hat wer einen Tip? Gibt es ein bestimmtes Material/Band oder eine bestimmte Vorgehensweise? Danke schonmal & viele Grüße Michael ...

Bodenaufbau über Gewoelbekeller / Stand der Technik?

Hallo, Vieles Andere ist geschafft, der Bodenaufbau über dem Gewoelbekeller noch nicht. Der Bestand ist wie auf dem Bild zu sehen, allerdings mit Polsterhölzern direkt in der Sand/Dreck Schüttung und Dielen (kaputt und nicht erhaltenswert. Ursprünglich wollten wir denselben Bodenaufbau rekonstruieren. Da wir aber Bereichsweise (Flur/Küche) Fliesen möchten, habe ich viel im Forum gelesen und über den Aufbau gem. dem Detail in den angehängten Bildern nachgedacht. Hierzu habe ich schließlich noch ein paar Fragen und hoffe Ihr könnt mir weitrerhelfen! ...

Gaubenwand Dämmen / Innerer Abschluss

Hallo, der neue Dachstuhl samt Gauben ist seit Juli drauf. Nun geht es langsam aber sicher an das Dämmen desselben. Als Dämmaterial kommt Klemmrock 035 zum Einsatz. Aufbau am Dach ist folgender: -Ziegel -Lattung -Konterlattung (Lüftungsebene) -Unterdeckplatte (22mm Holzfaser) -Sparren (200mm KVH) -dazwischen 200mm Klemmrock 035 -Rockfol Intello -Lattung -Gika Der Aufbau entspricht so wie ich das sehe den Herstellerrichtlinien und ist wohl Stand der Technik. Die Forderung "von innen nach außen Diff.-offenere werdend" ist erfüllt. Sicher gibt es bessere/ändere/alternative Möglichkeiten bzgl. des Dämmmaterials, das soll aber nicht das Thema sein. Meine Frage betrifft die Gaubenwände und Wangen: Hier ist als äußere Beplankung eine 22mm OSB angebracht. Wenn ich nun den Aufbau vom Dach übertrage erhalte ich: -Boden Deckel Schalung Lärche -Hinterlüftungsebene -22mm OSB -160mm KVH -dazwischen 160mm Klemmrock -Rockfol Intello -Lattung -Gika Hier wäre dann aber die Forderung "von innen nach außen Diff.-offenere werdend" wohl nicht erfüllt? Eine Hinterlüftung der Dämmung ist m.E. nicht möglich. Welcher Aufbau entspricht für diese Randbedingungen dem Stand der Technik? Vielen Dank! Michael ...

Holzbalkendecke / Geschoßdecke

Guten Morgen! Das neue Dach ist drauf, die Fachwerksanierung und Sanierung der Holzbalkendecke zw. EG und DG soweit abgeschlossen. Nun stehen wir vor neuen Unklarheiten: Die Holzbalkendecke wurde in weiten Bereichen saniert, d.h. die Balken angeblattet. Dort liegen nun nur die blanken Holzbalken. Dort wo die Hölzer noch i.O. waren, sind dazwischen noch die Lehmwickel, das soll auch so bleiben und von unten neu verputzt werden, die Untersicht der Balken soll Sichtbar bleiben. Also Aufbau im DG ist Estrich mit Fußßbodenheizung vorgesehen. Nun habe ich zwei Fragen (siehe Bild): Plan ist von unten nach oben: -Kalkputz auf Streckmetall -seitlich Latten 24x48 Hochkant an die Balken, -darauf OSB 20mm -darauf z.B. Holzleichtlehmschüttung o.ä. 1. Frage: Was mache ich mit der Luftschicht zwischen den Latten (an denen das Streckmetall befestigt wird)? Ist die schädlich/ungünstig/egal? 2. Frage: Ist die OSB Platte an dieser Stelle geeignet oder ungeeignet? Alternativen? OSB wäre als Plattenware leicht&schnell zu verarbeiten und spart mir den Rieselschutz. EG und DG werden ständig bewohnt sein, eine Wohneinheit. Wäre super, wenn Ihr was zum geplanten Aufbau sagen könntet oder mir Alternativen aufzeigen könnt! Danke & viele Grüße Michael ...