Alle 8 Fragen von Felice

Sanierung Flur/Keller

Hallo, nach langer Baupause geht es endlich weiter und wir sind dabei das Treppenhaus/Flur zu sanieren. Der alte Putz wurde entfernt und durch Lehmputz ersetzt. Der marode Dielenboden wurden aufgenommen und neue Dielen wurden verlegt. Neue Deckenverkleidung usw. Im Treppenhaus befand sich eine Trennwand zur Kellertreppe und zum Dachgeschoß. Diese wurde ersatzlos entfernt, der Raum wirk jetzt riesig groß. Die Treppe wird von den unzähligen Schichten Farbe befreit.Leider noch lange nicht fertig. Wir möchten auch die Kellertreppe sichtbar lassen. Der Keller hat 3 Räume (Durchgangszimmer). Im 1 Keller (unterm Flur) ist unsere Hausanschluß (Wasser) und dort ist auch eine Heizung eingebaut, um diesen Kellerraum frostfrei zu halten. Von dort geht es durch eine einfache Holzbrettertür in die anderen Kellerräume. Sollten wir unten an der Treppe zum 1 Keller eine zusätzlich Tür einbauen (Kondensfeuchte)? Bis zur Horizontalsperre sind die Wände ok. darunter sind sie, wie im gesamten Keller ziemlich feucht. Wir wollen nun die Wände mit Luftkalkmörtel neu verputzen. Die Kellertreppe ist aus Ziegel gemauert. Im Lauf der Zeit zeigen sich dort immer Ausblühungen, die wir regelmäßig abfegen. Die Stufen sind marode und wurden sporadisch vom Vorbesitzer mit Beton ausgebessert. Ich würde gern die Stufen mit Spaltklinker fliesen. Wie kann ich dies in Anbetracht der Feuchte im Keller machen? ...

hanffaser-dämmwolle

Viele Grüße aus Brandenburg, wir haben bei Bekannten im Dach eine Dämmkonstruktion gesehen, die wir gern übernehmen würde. Die Frage ist nur, ob diese zu Schäden führt? Folgender Aufbau von außen nach innen: Dachsteine Dachlatten Sparren -innerhalb der Sparren je eine Dachlatte (rechts und inks)angebracht (zur Hinterlüftung) -darauf eine Schilfrohrmatte -dann Hanffaser-Dämmwolle Luftdichtungsbahn Konterlatten Holzverkleidung Laut unseren Bekannten gab es bis jetzt keine Probleme. Warm und Dicht! Ich würde mich freuen über Eure Ratschläge sehr freuen. ...

Seriöse Aussage oder Schwarzmalerei?

Hallo, Euro Fachkenntnis ist mal wieder gefragt. Wir hatten am letzten Samstag eine Bausachverständigen bei uns im Haus, der sich unsere feuchten Keller- und Stallwände angesehnen hat. So wie er sich äußerte ist das Haus ja fast reif für den Abriß (ju hu). Nein mal Spaß beiseite. Wir haben im Keller eine Luftfeuchtigkeit von durchschnittlich 90%. Bei den Messungen die der Sachverständige an den Kellerwänden vornahm, waren die Werte zwischen 155-165. Im Stall nicht besser. Hier fehlt die Horizontalsperre komplett. Er sagt das wäre gleichzusetzen mit einem Schwamm. Durch die hohe Feuchtigkeit kommt es zu einer extremen Salzbildung, was zu einer sehr schnellen Zerstörung der Ziegel führt. Super! Er riet uns schnellsten etwas zu tun. Am besten sofort. Seine Vorschläge. 1. Injektionen im gesamten Mauerwerk von Innen, ab der Unterkannte des Kellers im gesamten erdberührenden Bereich. Dazu die Innenwände mit einer Horizontalsperre. Kostenpunkt ca. 250,- pro/m². Wenn ich das kurz überschlage reichen 20.000,- Euro nicht aus. 2. Wir sollten von Außen das gesamte Haus freilegen, das Mauerwerk/Fundament mit Sanierputz verputzen und dann die Abdichtung mit Dickschichtlasur und Perimeterdämmung vornehmen. Die Firma würden dann nur noch eine Horizontalsperre in allen Wänden anbringen (ca. 3. - 4.000 Euro). Dazu sollten wir den Kellerfußboden (Stampflehm mit Ziegeln) rausreißen und gegen eine Betonplatte, die von unten gegen aufsteigende Feuchtigkeit mittels Dachpappe abgedichtet werden soll, austauschen. 3. Lüften! Egal wie warm es draußen ist, alle Fenster sollen Tag und Nacht aufstehen, damit die feuchte Luft raus kann. Ich bin jetzt ziemlich unsicher! Um es mal ganz locker zu sagen, wenn das Haus noch 50 Jahre sicher steht – reicht mir das. Muß ich denn wirklich so viel Aufwand betreiben? Es gibt doch unendlich viele Häuser, die seit 100 Jahren stehen und deren Keller nicht abgedichtet wurde. Was soll wir nur tun? Freue mich auf Eure Meinungen. Vielen Dank. ...

schimmel an kellerdecke

hallo alle miteinander, wir beobachten seit einiger zeit, daß sich an der kellerdecke von 2 räumen schimmel bildet. diese decken wurden bereits vom vorbesitzter neu gemacht. der aufbau ist wie folgt: deckenbalken, dazwischen verlegeplatten, mineralwolle als dämmung und dielen. an den verlegeplatten treten schwarze/graue flecken auf und es riecht auch schimmlig. der keller ist, wie im gesamten haus feucht. je raum wurde eine lüftungsöffnung nach draußen angebracht. da man, wenn es draußen warm ist, nicht lüften soll (oder?), machen wir nur über nacht die fenster auf. das reicht allerdings nicht. nur wenn tag und nacht durchzug ist, scheint der befall sich nicht zu vermehren. nun meine frage: gibt es eine möglichkeit die platte zu behandeln, damit sie nicht weiter schimmeln? mit kalk oder ähnl. streichen? ein austausch der dämmung und der platten kommt im moment aus kosten- und zeitgründen nicht in frage. die räume darüber werden nur sporadisch genutzt. von oben ist nichts zu riechen. wir wollten mal ein oder zwei dielen hochnehmen und uns die dämmung ansehen. vielen dank für eure hilfe schon mal im voraus. kerstin ...

Hilfe, die Zeit drängt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich habe stundenlang das Forum durchstöbert und bin leider noch immer nicht richtig schlau geworden, wie ich mein Badfußboden dämmen soll. Ich weiß das Thema Dielen im Bad hat schon heiße Diskussionen hervorgerufen. Aber bei allem PRO und CONTRA, wurde auf die Problematik Dämmstoffe nicht oft eingegangen. Michael Zähr hat mir Perlite geraten. Bin jedoch unsicher, wenn mir doch mal ein Eimer Wasser umkippt. Verdunstet die Feuchtigkeit schnell genug? Dadurch, daß die Dielen mit Nut- und Feder versehen sind, gibt es kaum noch Ritzen. Und am Wandanschluß kann über die Scheuerleiste auch nicht viel Feuchtigkeit austreten, auch wenn wir einen Wandabstand von ca.1cm einhalten. Würde eine Querlüftung (Luftschlitz in den Scheuerleisten) ausreichen? Langsam wird die Zeit knapp. Wir wollen ende März mit dem Badezimmer anfangen und so richtig steht noch kein Konzept. Langsam kommen wir an dem Punkt - Beton rein usw. und zum Schluß Fliesen drauf- fertig. Aber gefallen würde mir das nicht so richtig. Bitte schnelle Hilfe. Vielen Dank. Der Raum ist nicht unterkellert und bis jetzt war es eine Küche. Wir haben folgenden Aufbau vorgesehen: Boden verdichten darauf eine Kiesschicht dann Bitumpappe unter die Balken (10x12) und die Dielen darauf vernageln, dann kräftig ölen. Was kann ich außer Perlite nehmen????????????? ...

lehmdämmung

Nerv, nerv. Hallo an alle. Wie haben die neuen Balken (14x20 cm) in unsere Kellerdecke eingebaut und wollen diese nun wieder verschließen. Früher war eine Lehm/Stroh-Dämmung drin. Da wir gerade Schachtarbeiten auf dem Grundstück durchführen und wir einen mittelschweren (?) Lehmboden haben, würden wir gern diesen Lehm verwenden. Lehm+Sand+Holzhäcksel oder lieber Stroh (hätten wir auch noch da)? - Wie muß das Mischverhältnis sein? - Wie viel Holzhäcksen müsen rein, damit eine vernünftige Wärmedämmung erreicht werden kann. - Wo bekommt man eigentlich die Holzhackschnitzel zu kaufen. Konnte im Internet nicht viel darüber finden. Wir haben noch nie mit Lehm gearbeitet und sind demzufolge absolute Laien auf diesem Gebiet. - Als weiteres stellt sich die Frage, wie lange sollte der Fußboden offen bleiben, bis ich die Dielen aufbringen kann? Der Lehm muß ja sicher erst trocknen. - Muß unbedingt ein Rieselschutz rein, wenn ja aus welchem Material? - Gibt es sonst noch etwas, was wir beachten müssen? Welche preiswerten Alternativen gibt es noch? Vielen Dank schon mal im voraus. Gruß Kerstin ...

Diffussionsoffen trotz Farbe?

Hallo an alle. Wir haben im letzen Sommer unser Haus übernommen. Der Keller war ein kleine Tropfsteinhöle. An der Decke war Kondenswasser? und die Wände waren feucht bis naß. Unser Vorgänger (ein sehr alter Mann) hatte neue Fenster einbauen lassen und dann nicht mehr richtig gelüftet. Denke ich jedenfalls. Der Deckenaufbau sah wie folgt aus (von untern): - unterhalb der Balken ein Holzbrett zur Verblendung - zwischen den Balken Dachlatten und darauf der Fehlboden aus einfachen Brettern - ein Lehm-/Sand-/Strohgemisch als Dämmung - Dielen oberhalb direkt auf die Balken genagelt - die Dielen wurden mit Fußbodenfarbe gestrichen. So nun zu unserem Problem. Wenn wir die Forum Beiträge richtig verstanden haben, ist dieser Aufbau diffussionsoffen - bis auf die Farbe. Der Waserdampf ist dann also durch den Fehlboden, das Lehm/Strohgemisch gedrungen und dann auf Grund der Fußbodenfarbe oberhalb der Dielen nicht weiter transportiert worden. ABER dann hätte die Dielen und das Stroh zumindest feucht sein müssen. Waren Sie aber nicht. Alles war total trocken. Nur der Fehlboden und die Balken waren von unten gesehen naß. Habe ich jetzt einen Denkfehler???? Kann mir das bitte mal jemand erklären? Vielen Dank im voraus!!!!! ...

schnee im dachgeschoß ohne unterspannbahn

hallo ihr da draußen. es ist winter und der sturm treibt mir den schnee durch alle fugen ins dachgeschoß. ich bin bemüht alle fugen zu verschmieren, was fast unmöglich scheint. hat jemand eine idee, was ich machen kann. ein neues dach, dann mit unterspannbahn, kommt aus finanziellen gründen erst in ca. 5 jahren in frage. noch wird das dachgeschoß nicht genutzt, was ich jedoch gern ändern würde - aber der schnee. die dann anzubringende dämmung würde regelmäßig naß werden. ich bin für jeden hinweiß sehr dankbar. viele grüße ...