Alle 3 Fragen von Naturbaustoffhandel

Kann die Dämmung funktionieren

Hallo Gemeinde, ich habe hier vor mir einen geplanten Wandaufbau, den ich für recht umständlich halte und dessen dauerhafte Funktion ich zumindest als fragwürdig erachte. Ich lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen. Also der Wandaufbau von innen nach aussen: 12,5mm GK-Platte 50mm Dämmung Hanf, Flachs oder Zelluloseplatte ProClima Dampfbremse 15mm OSB-Platte 16cm Holzständer mit Dämmung aus Hanf, Flachs oder Zelluloseplatte 60mm Holzweichfaserplatte Holzverschalung Für kritische Beiträge zum geforderten Aufbau bin ich sehr dankbar. Mit bunten Grüßen ...

Schimmel an neu aufgebrachtem Lehmputz! Was tun?

Hallo an alle! Wir haben ein Problem mit Schimmel an frisch mit Lehm verputzten Wänden. Und zwar bilden sich Flecken an Teilen der Wand in fast kreisrunden Formen. Die Farbe dieser Schimmelflecken ist leicht rosa. Wir stehen jetzt vor dem Problem was tun. Die Alternativen vor denen wir stehen sind: 1. Alles raus und mit neuem Lehmputz arbeiten 2. Warten bis alles abgetrocknet ist und dem Schimmel die Lebensgrundlage fehlt 3. Die oberste Schicht abtragen, Schimmelknacker draufpinseln (besteht im wesentlichen aus Wasserglas) und darauf hoffen, das durch die alkalische Wirkung der Schimmel kaputtgeht und nach dem austrocknen den Oberputz neu aufbringen. 4. Eine ganz andere Lösung, auf die ich noch nicht gekommen bin. Die Ursache des Schimmels liegt mit Sicherheit nicht in der Bausubstanz, sondern im verwendeten Lehm, der vermutlich bei der Lagerung in Berührung mit irgendetwas gekommen ist, was nicht hätte sein dürfen. Ich würde mich freuen, wenn mir jemand insbesondere zu dem Schimmel etwas sagen könnte, wie hoch die Gesundheitsgefährdung durch diesen ist, oder inwieweit möglicherweise auch spätere Bauschäden zu befürchten sind. Sicher ist ausbauen und neu machen die sauberste Lösung, macht aber eben auch die meiste Arbeit, und davon haben wir eigentlich auch ohne diesen Schimmel genug. Einen chönen Sonntag ...

Drainage oder keine Drainage?

Ich bin im Moment schwer am schwanken, ob ich unserem Fachwerkhaus eine Drainage verpasse oder nicht. Kurze Zustandsbeschreibung: Das Haus liegt am Hang, der hintere Teil des Hauses ca. 2,5m im Erdreich. Das Erdreich ist schwerer Lehm. Das Erdgeschoß besteht aus einer ca. 50cm starken Bruchsteinwand, die praktisch ohne Gründung ca. 20cm im Erdreich gestezt ist. Von Innen haben wir diese Wand zu ca. 25cm unterfahren und ein Fundament ca. 50-75cm tief gesetzt. Das war vor 2 Jahren, Setzungserscheinungen sind bis jetzt nicht aufgetreten. Nun meint unser Architekt, wir sollten auch aussen aufgraben, Fundament drunter setzen, Drainageschlauch aussen rum legen und mit grobem Schotter/Kies (16/32) auffüllen. Nun stellt sich mir die Frage ist das überhaupt notwendig/sinnvoll, oder richte ich mit der Maßnahme vielleicht nur Schaden an? Denn bisher haben wir Null Probleme mit Feuchtigkeit. Sollte wirklich mal ein bissel Feuchtigkeit durch die Mauer marschieren dürfte die keinen Schaden anrichten, da die Bodenplatte diffusionsoffen und ohne Folie hergestellt ist und die Wände durch eine Temperierleitung beheizt werden. Mit ratlosen Abendgrüßen ...