Alle 3 Fragen von Michael Böhmke

Wandheizung in abgelegenen Räumen

Moin,moin, folgende Problemstellung hat sich bei unserem Bauprojekt ergeben. Wir heizen unser Haus mit einem Grundofen, sowie einer Küchenhexe, leider gibt es zwei kleine Räume, die von dieser Wärme kaum provitieren. Diese möchte ich über eine Wandflächenheizung temperieren. Diese Räume sind abgelegen und sollen mit je einem Heizkreis versorgt werden . Ist es sinnvoll den Vor- und Rücklauf in einfachen Strängen über die Wandflächen der anderen Räume laufen zu lassen, die schon durch den Grundofen beheizt werden? Oder ist es besser den Raum als getrennten Heizkreis mit isolierter Leitung über den Dachboden anzusteuern. Es ist eben viel Leitung(je Zimmer 40m ) die nicht "genutzt" über der Decke liegen und eventuell Wärme verlieren. Für die durch Ofen und Herd temperierten Räume ist eh ein "Spar"heizkreis mit weniger Schleifen geplant. Mit freundlichen Grüßen Michael ...

Welcher Mörtel im Sockelbereich für Granitfindlinge ?

Moin,moin, Ich saniere zur Zeit eine Reetdachkate in Angeln / Schleswig - Holstein. Eine Fachwerkwand war noch vorhanden,aber in sehr schlechtem Zustand. Ich habe sie rekonstruiert und habe jetzt meine Eichenfachwerk zum Stehen gebracht. Die Schwelle fußt oder wird wieder auf Granitfindlingen aufliegen, welche ich "jetzt" auf einem Streifenfundament aus Trasszement von Tubag(auf Anraten eines Baubiologen)gesetzt habe. Sie liegen sozusagen mit dem "Hintern" im Trasszement.Der Trasszement wird komplett im Erdreich verschwinden(beim Foto ist noch abgegraben und wird wieder bis ca. 20 cm unter die Schwelle aufgefüllt). Die Fugen möchte ich vor allem Innen hoch bis zu der Schwelle schließen und zwar mit Kalkmörtel . Welcher Kalkmörtel ist in diesem Fall der sinnvollste. Trasskalkmörtel? Luftkalkmörtel? Hydraulischer Kalk? oder?? Kann es zu Problemen an der Nahtstelle Trasszement-Kalkmörtel kommen? Es grüßt Michael Böhmke ...

Kalkmörtelfugen auf Lehmmörtel

Hallo, nun verfolge ich schon lange die Beiträge des Forums mit Interesse. Wir bewohnen und sanieren seit kurzem ein Reetdachhaus (ehemaliges Wandständerhaus) in Angeln. Eine Wand ist noch als Fachwerk erhalten(wie man es nimmt, denn sie muß neu erstellt werden). Folgende Frage: Die Fächer, wie auch das gesamte übrige Mauerwerk sind mit Handstreichziegeln ausgemauert bzw. gemauert. Als Mörtel kam historisch und kommt Lehmmörtel zum Einsatz. Ausgefugt wurde aber mit Kalkmörtel. Ein befreundeter Restaurator rät uns von der Kombination ab und empfiehlt nur mit Lehmmörtel zu arbeiten, um ein rausspringen der Fugen zu vermeiden. Meine Beobachtung ist aber, das viele alte Gebäude in Angel/Schleswig-Holstein in der Kombination Lehmmörtel/Kalkmörtelfugen erstellt sind. Was ist davon zu halten? Michael Böhmke ...