Alle 7 Fragen von Heesters

Keller auf seine ursprüngliche Raumhöhe bringen

Hallo zusammen, ich melde mich mal wieder mit einer kleinen Frage. Beschäftige mich gerade mit dem Thema Heizung und da macht mir meine aktuelle Kellerhöhe (1,70) arge Probleme. Dies ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht die originale Kellerhöhe. Zum einen ist der Betonboden auf jeden Fall nachträglich reingekommen zum anderen habe ich schlecht lesbare Grundrisse aus der Planungszeit welche eine Höhe des Kellers von 2,10 ausweisen. Die Türen/Durchgänge (diese gehen alle bis direkt unter die Decke) sollen eine Höhe von 1,85 haben haben aber defakto 1,70 +/- 2-3 cm. Um die Pufferspeicher und den Kessel stellen zu können ist eine Höhe von mindestens 2 m Ziel. Der Keller wird nur für Lebensmittel Werkzeug und eben zukünftig die Heizung genutzt. Muss also keine Wohnqualität erreichen. Soweit zu den Rahmenparametern nun zu den Fragen: 1. Wie kann man die geringere Türhöhe im Vergleich zur im Grundriss angegebenen Raumhöhe deuten? 2. Könnte ich unter den Rahmenparametern gefahrfrei 30 cm tiefer gehen? Damit wäre ich noch immer unter den im Grundriss verzeichneten 2,1m. 3. Kann ich wenn ich schon mal dabei bin auch auf die 2,10 runter gehen um 10 cm für einen kellertauglichen Bodenaufbau zu bekommen 4. Im Grundriss sehe ich im Innenbereich nicht immer eine Fundamentoberkante. Kann ich davon ausgehen das es immer eine gibt? Dann könnte ich an einer Wand probeweise in einem kleinen Bereich bis zu dieser Kante gehen und sicherstellen, dass meine geplante Tiefe weniger Aushub erfordert. 5. Gibt es noch weitere informationen die benötigt werden? ...

Beulen und Abplatzungen in frischem Lehmputz

Hallo zusammen, mitlerweile bin ich beim Verputzen der Wandheizung in den Schrägen angekommen. Bislang haben meine Lehmputzversuche gut funktioniert. Nun habe ich ein erste kleines Problem. Rahmenbedingungen: Putzträger: 25mm Heraklith auf Sparschalung Verwendeter Putz: Conl.. Unterputz erdfeucht mit Stroh Baustellentemperatur: aktuell ca. 11° Putz wurde angeworfen In dem heute Vormittag verputztem Bereich haben sich an einigen stellen kleinere Beulen gebildet. An zwei Stellen ist es zu Putzablösungen gekommen (Etwa untertellergroß). An der abgelösten Stelle kann man ganz gut erkennen, dass sich der Putz sich durchaus an den Putzträger gekrallt hat. Kann es sein, das ich den Putz zu weich angerührt hatte? Anbei zwei Bilder der Situation. ...

Was für ein Material kann das sein

Hallo zusammen, bei der Grobrenovierung vom Wohnzimmer haben wir ein komisches Material unter der Tapete gefunden. Fragt sich was das sein kann und welchem Zweck es dient. In der Fläche ist es sehr glatt. Es gibt eine Kante zum Bestandsputz. Die Farbe im Randbereich könnte auf oxidiertes Kupfer hindeuten. Alter ist schwer zu sagen aber ich glaube nicht das es aus der Bauzeit (1918) ist. Vermutlich im Rahmen der einzigen bekannten größeren Renovierung um 1960-1970. Für Hinweise wäre ich sehr dankbar. Gruß Christof Squarr ...

Heraklithdiskussion

Hallo zusammen, ich muss nochmal die leidige Diskussion zum Thema Heraklith anstoßen. Kontext Wandheizung in der Dachschräge. Thema ist komplett geplant (Standartaufbau mit Sparschalung und Heraklith, wie er hier bereits ettliche diskutiert wurde). Einzig der Punkt, welches Heraklith nun verwendet werden soll wird diskutiert. Ich habe nun die Produktdatenblätter beider Varianten miteinander verglichen und finde außer Maßtoleranzen (wären mir egal) nur einen Unterschied bei der Biegefestigkeit. Hier im Überblick: Zeichen BM C Dicke d 25 25 Nennwert der Wärmeleitfähigkeit ?D 0,09 0,09 Nennwert des Wärmedurchlasswiderstandes RD 0,25 0,25 Druckspannung bei 10 % Stauchung s10 >= 200 >= 200 Biegefestigkeit sb >=1200 >=1000 Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl µ 5 5 Spezifische Wärmekapazität cp >=2 >=2 Welche Auswirkung hat die geringere Biegefestigkeit bei einsatz eine Sparschalung aus 28mm Rauhspund (Abstand ca 8-10 cm)? Gibt es sonst irgendein bauphysikalisches Argument welches den Mehrpreis von ca 40% (bezogen auf das Heraklith) rechtfertigt. Danke schon mal für die Hilfen bei diesem aufgewärmten Thema. ...

Deckenbalken belassen und neue ergänzen oder besser doch ersetzen?

Hallo zusammen, ich bin gerade bei der Sanierung meiner Decke angekommen. In einem Zimmer sind zwei Deckenbalken durch den Hausbock ordentlich in Mitleidenschaft gezogen worden. Dieser war allerdings bereits 1955 zu Gast und ist inzwischen in Rente gegangen. dies wurde auch durch den Zimmermann welche den Dachstuhl erneuerte bestätigt. Man sieht rechts den zur Probe bebeilten Balken. Der Vorschlag meines Statikers ist die Balken nicht auszutauschen sondern in jedes Feld einen neuen Balken zusätzlich zu legen. Dies hätte den Vorteil, dass ich nicht an die Decke des darunterliegenden Zimmers müsste. Bezogen auf Arbeitsaufwand und Kosten wäre die Variante auch vorteilhaft, da ich sie selber durchführen könnte. Nun habe ich hier im Forum immer nur Artikel über den Austausch / Ergänzung von Balken gefunden. Gibt es eine sinnvolle Erklärung, warum das Ergänzen zusätzlicher Balken normalerweise nicht vorgeschlagen wird? Gruß Heesters ...

Alte Rauhspunddielen als Schalung wiederverwenden

Hallo zusammen, beim Neuaufbau meines Daches werde ich in den Dachschrägen Wandheizungen installieren. Diese sollen auf 25mm Heraklith installiert werden und anschließend mit Lehm verputzt werden. Soweit so gut: In einem Bodenraum liegen noch (recht unansehnliche und in geringen Teilen durch Käferaltbefall geschädigte) Rauhspunddielen. Diese werde ich ausbauen. Nun stellt sich für mich folgende Frage: Wenn ich von den o.g. Dielen jene aussortiere welche nicht vorgeschädigt sind würde die Menge locker ausreichen um sie für die Konstruktion der verlohrenen Schalung (unter den Heraklithplatten) nutzen zu können. Alternativ könnte ich sie auch nutzen um es im Winter schön warm zu haben ;-). Was würdet Ihr tun? a) Neue Schalung kaufen und die Dielen verheizen? b) Die Dielen als Unterkonstruktion verwenden? ...

Mal Wieder eine Deckenkonstruktion

Hallo zusammen, in meinem Haus von 1918 muss ich im Obergeschoss die Böden erneuern. Aktuelle Situation: Holzbalkendecke mit Blindboden und Lehm-/Strohschüttung Decklage Rauhspund bis zu 10mm Unebenheiten entsprechend lauter Trittschall Wunschsituation: Neuer Boden aus Lärchendielen. Verminderung des Trittschalls. Kleine Installationszone für Elektroleitungen. maximale Höhe oberhalb der Decklage 5 cm Anbei eine Skitze des geplanten Aufbau.Enstpricht im wesentlichen den Eempfehlungen für einen niedrigen Dielenaufbau. Bei folgenden Dingen bin ich mir aktuell noch unsicher: Welches Material für die Lagerhölzer? Dachlatten 24x48 oder Multiplex 15 mm. Abstand der Latten 35 - 40 cm Welches Material für den Trittschall? Holzweichfaser / Kork Welche Schüttung: Alternativen zu Perlit? Eventuell Zellulose? Auswirkung auf den Raumschall / Kosten? Dargestellt ist die Variante mit Dachlatten und Kork. Rieselschutz habe ich vergessen einzuzeichenen, sorry. In einen Raum möchte ich ein kleies Duschbad bauen. Argumente für oder gegen die Lärchendielen (geölt)? Wenn gefließt werden sollte würde ich anstelle der Dielen in diesem Raum Trockenstrichelemente einsetzen und diese direkt auf der Schüttung verlegen. Damit sollte eine vergleichbare Aufbauhöhe realisierbar sein und dennoch genug Stabilität für die Fliesen erreicht werden können. Ziel ist es eine reletiv kostengünstige aber dennoch dauerhafte Lösung zu schaffen. Es geht insgesamt um ca 65 - 70 m². Schon mal vorab Danke für wure Anmerkungen und Ideen ...