Zellulosedämmung / Dampfbremse


12.04.2019 G.Shumway 1 2233

Hallo,

folgende Frage zum neuen Aufbau eines EG-Fußbodens. Fachwerkhaus, Baujahr ca 1865. EG teilunterkellert. Wir haben ca 10 cm Sand / Schutt ausgeschachtet, wollen eine neue Balkenlage einlegen und anschließend mit Zelluloseschüttung dämmen, darauf neue 28 mm Douglasiediele.
Der freundliche Bauhelfer rät mit Verweis auf einen befreundeten Bodenleger, eine Dampfbremsfolie nicht nur UNTER die Schüttung/Lagerbalken zu ziehen, sondern anschließend auch von oben eine Folie aufzutackern.

Macht das Sinn?

Der alte Sand war weitgehend knochentrocken, nur in Außenwand-/Türnähe hatte der Boden Feuchtigkeit gezogen (weshalb die alten Lagerbalken und Dielen, in früheren Jahrzehnten brav mit Stragula / PVC überklebt, allmählich weggefault sind).

Nach meinem Verständnis kann die Zellulose Feuchtigkeit, die von oben kommen sollte, einigermaßen regulieren. Wenn ich jetzt eine Folie zwischen Diele und Dämmung ziehe, riskiere ich damit nicht, dass z.B. Wischwasser oder die umgefallene Blumenvase o.ä. die Dielen für länger ins Wasser legt, als wenn sich die Feuchtigkeit großräumiger verteilen und wieder verdunsten kann?

Danke für Eure Meinungen!

Weder noch!



Erstens, keine Folien einbauen!!
Zum zweiten bitte keine Zellulose oder ähnliche organische Dämmstoffe da einbauen.
Entweder Liaporschüttung einbringen oder eine mineralische Schüttung aus Liaver (Blähglasgranulat)
Darüber dann eine Vlies gelegt und darauf dann die Dielung verlegt.

FG Udo