Diffusionsoffene Gaube


06.08.2019 JJ 3 119

Hallo an Alle,
wir haben einen alten Bauernhof gekauft und gerade wird das Dach gemacht.
Das Dach ist bereits aufgedoppelt und diffusionsoffen. Die Gaube wollen wir auch gerne diffusionsoffen haben. Der Dachdecker kennt das aber so nicht und ich habe auch nichts präzises zu dem Thema finden können.
Ich dachte für die Gaubenbacken von innen nach außem:
Gipsplatte
Lattung
Dampfbremse (bivalent)
20 cm Lattung mit Zellulose ausgeblasen
Rauspund
Schiefer

Für das Gaubendach:
Gips
lattung
dampfbremse
sparren 20cm mit Zellulose ausgeblasen
Holzweichfaserplatte
... und ab da weiß ich nicht weiter

könnt ihr helfen? Viiiiiiielen Dank

Schon der GK ist umstritten!!



Als erstes würden wir auf GK verzichten und da eher alternativ die Fermacell-Platten verwenden.
Doch was hat ihr Dachdecker generell einzuwenden?
Wir bauen die Gauben meist seitlich mit Lehmsteinfüllung aus, darüber komplett eine Winddichtungsebene (pro clima DB+) bis in die Holzbauebenen und darauf dann eine entsprechende Kreuzlattung und die Endbeplankung.
Außen eine entsprechend starke Holzweichfaserunterdeckplatte (50 mm u.U.) und diese dann mittels Holzverschalung wetterstabil verschalen.

gaubendeckel mit folie oder bahn, oder eingedeckt?


09.08.2019 MiKe

wenn eingedeckt die udp wind und wasserdicht mit dem restlichen dachaufbau anbinden.
wenn folie oder bitumen, muss erst ne belüftete ebene drunter, sonst ist da nix mehr mit diffusionsoffen...
dafür ist dein dachdecker aber der richtige ansprechpartner.
lass dir einen bzw mehrere aufbauten vorschlagen.

ich halte von gkp auch nix, wenn dann gipsfaser oder direkt putz auf putzträger.

die gaubenseiten wie udo schreibt auch winddicht . der rauspund allein ist vermutlich zu wenig.
aber das weiß der dachdecker auch. der hat die richtige folie(bahn) in petto, oder halt auch ne udp.

Danke


12.08.2019 JJ

für die Antworten. Dann weiß ich ja schon einmal viel mehr über doffusionsoffene Gauben.
Ich frage mich außerdem ob die Dämmstärke an den Wänden der Gaube genauso stark sein muss wie am Dach? Gilt generell überall gleich? Oder ist da eine andere Belastung auf dem Dach, also mehr Wärmeverlust sodass ich die Wände etwas schmaler dämmen könnte? Hoffe keine al zu doofe Frage!