Mörtel zum Füllen...


27.06.2021 Joh 1 216

Hallo Zusammen,
ich habe gerade auf der Rückseite meines alten Bauernhauses ein neues Fenster eingebaut. Da an dieser Stelle keine Fenster war, musste ich zunächst einen Durchbruch veranstalten. Das Haus ist aus Vollziegel im Reichsformat gebaut und die Fugen sind sehr bröselig. Nun ist das neue Fenster drin, aber die Laibungen haben sehr gelitten, da am Rand mehr Steine aus dem Mauerwerk heraus gebrochen sind, als dies gewollt war.
Einen Teile habe ich nun wieder eingefügt. Allerdings sind immer noch einige Löcher, die zu klein sind um sie zu zu mauern.
Womit kann ich diese Löcher denn am Besten zu spachteln? Am Schluss werde ich das Ganze dann mit Kalkzementputz verputzen, aber diesen kann man ja nur sehr dünn auftragen. Daher möchte ich das nun erst mal auffüllen soweit möglich.

Ich habe bis jetzt noch keinen Montageschaum um das Fenster aufgebracht, da ich mir dachte es wäre sinnvoller erst die Mörtelarbeiten abzuschließen. Macht das Sinn?

Gruß,
jo

Fenstereinbau


27.06.2021 Tilman

Ach herrjeh, hättest Du Dich mal lieber vorher informiert. Einen Fensterdurchbruch in einer alten Backsteinmauer würde ich sägen und nicht brechen, denn vermutlich hast Du nun rundherum Backsteine, die nicht mehr fest sitzen. Zudem wäre ein Glattstrich vor dem Fenstereinbau sinnvoll gewesen, denn wie willst Du es nun vernünftig abdichten? Was ausgebrochene Ecken betrifft, da hilft Kalkmörtel und passende Backsteinbrocken.

Such dir mal im Netz Informationen zum Fachgerechten Einbau nach RAL-Standard. Da gibt es gute Beschreibungen, wie ein Fenster fachgerecht einzubauen ist.

Viele Grüße
Tilman



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