Risse in Kalkputz

Deutschland-Allgemein




Vorgehensweise der Verputzarbeiten: Unterkonstruktion: alter Putz von Wänden abgeschlagen und Decke komplett bis zu Deckenbalken entfernt Neuer Deckenaufbau: bestehende Holzbalken, Glasfasermatten, Dreischichtplatte, Heraklith, Wand erst mit Quarzolith K60 maschinell verputzt, bei Holzbalken mit Netz, sonst ohne Netz direkt auf bestehende Altputzreste (teilweise bis zu 10cm dick, um Unebenheiten auszugleichen); dann mit Quarzolith K10, 2-3 mal dünn aufgetragen und geschliffen Wand: teilweise alte Holzbalken, altes Mauerwerk aus Ziegel und Flußsteinen und alten Verputzresten Decke auf Heraklith ohne Netz maschinell verputz mit K60, und anschließend mit Quarzolith K10, 2-3 mal dünn aufgetragen und geschliffen Deckenkanten mit Hohlkehle Trocknungszeit des K60 ca. 6 Wochen im Zeitraum Dezember bis Jannuar, sprich minusgrade draußen. Es wurde 2-3 mal am Tag ca. 30min Stoßgelüftet. Nun Bilden sich an den Stoßkanten des Heraklith an der Decke Risse. Es sind auch Risse zu erkennen an der Wänden auch dort wo mit Netz darunter gearbeitet wurde. Risse werden nach und nach mehr und breiter. Fotos siehe anbei. Zur Sachlage: Wir wurden vom Bauunternehmen darauf hingewiesen, dass es zu Rissbildung kommen kann, in Absprache mit Quarzolith und auf Einhaltung bestehender DIN-Normen wurde dann gearbeitet. Der Verputzer war ein Subunternehmer und ich weiß nicht ob sie schon öfters mit dieser Art von Putz gearbeitet haben. Sie haben den Unterputz maschinell in mehreren Lagen (nach Antrocknen) aufgetragen. Bauunternehmen und Quarzolith wollen nun mit vollflächigen Netz über die Decke und Gips/Plastik (Polyester) Komponente versuchen die Risse zu schließen. Sie kommen uns Preislich entgegen, d.h. sie übernehmen 2/3 der Kosten von ca. 3000 € (Grundfläche der Wohnung ist ca. 160 m²) Die Wände wollen wir vorerst so lassen und dann mit Kalkfarbe (selbstgemischt) tünchen. Meine Fragen: Ich bin jedoch nicht sehr glücklich darüber nun auf diesen Kalkputz (ich weiß es ist leider kein reiner Kalkputz) mit Netz und Plastik darüber zu fahren und alles Luftdicht zu verschließen. Habt ihr deshalb vll einen anderen Lösungsvorschlag? Hilft es noch das ganze richtig durchtrocknen zu lassen und dann nochmal mit K10 die Risse auszugleichen oder wird die Rissbildung immer weitergehen? Kann vll. auch Netz und dann nochmal K10 schon reichen um die Risse zu schließen bzw. zu vermeiden? Wie lange sollte denn ein solcher Kalkunterputz bei einer maximalen Auftragungsstärke von 10cm eurer Meinung nach trocknen bevor der Feinputz aufgetragen werden kann. Und mich würde auch interessieren was denn Falsch gelaufen ist? Habt ihr vll eine Vermutung? Ich würde mich sehr über Antworten freuen und verbleibe mit freundlichen Grüßen aus Tirol Genaue Datenblätter für Putz unten! Vinzenz Mell Quarzolith K60 Technisches datenblatt: http://www.quarzolith.at/fileadmin/user_upload/quarzolith.at/downloads/Produkte/01_Putze/01-1_innenputze/tm/Quarzolith_TM_K60.pdf sicherheitsdatenblatt: http://www.quarzolith.at/fileadmin/user_upload/quarzolith.at/downloads/sdb/Quarzolith_SDB_K60.pdf leistungserklärung: http://www.quarzolith.at/fileadmin/user_upload/quarzolith.at/downloads/Produkte/01_Putze/01-1_innenputze/le/Quarzolith_LE_100027_K60.pdf ce kennzeichnung: http://www.quarzolith.at/fileadmin/user_upload/quarzolith.at/downloads/Produkte/01_Putze/01-1_innenputze/ce/Quarzolith_CE_100027_K60.pdf Quarzolith K10: Technisches datenblatt: http://www.quarzolith.at/fileadmin/user_upload/quarzolith.at/downloads/Produkte/01_Putze/01-1_innenputze/tm/Quarzolith_TM_K10.pdf sicherheitsdatenblatt: http://www.quarzolith.at/fileadmin/user_upload/quarzolith.at/downloads/sdb/Quarzolith_SDB_K10.pdf leistungserklärung: http://www.quarzolith.at/fileadmin/user_upload/quarzolith.at/downloads/Produkte/01_Putze/01-1_innenputze/le/Quarzolith_LE_100188_K10.pdf ce kennzeichnung: http://www.quarzolith.at/fileadmin/user_upload/quarzolith.at/downloads/Produkte/01_Putze/01-1_innenputze/ce/Quarzolith_CE_100188_K10.pdf