Detaillierte Angaben

Deutschland-Allgemein




Ich versuche mal, die fehlenden Beschreibungen zu ergänzen. -Das Fachwerk ist auf der Nord und Südseite Sichtfachwerk, wobei die Gefache leider mit irgendeinen Betonputz verputzt worden sind. Der Putz steht teils zwei zentimeter hervor und ist ringsum, scharfkantig abgezogen, sodass das Wasser da gut hinter kann. Als damalige absolute Fachwerkanfänger ist uns das natürlich nicht sofort negativ aufgefallen. Genauso wenig die ganzen Silikon Fugen und offenen PU Verfüllungen. Unseren Architekten ist es natürlich auch nicht aufgefallen. Die Westseite ist mit Schindeln behangen. An die ostseite grenzt unsere Scheune. - gefüllt sind die Gefache mit Lehmsteinen, Ziegeln, Stakung mit Lehm, - Die Schwelle liegt ca. 20 cm über dem Boden. - Bei der Verlegung unseres Gasanschlussen konnten wir beobachten, dass das Grundwasser bis ca 60 cm stieg. - Zwischen Schwelle und Sandstein ist keinerlei Sperre Der Sandstein schaut außen hervor und hat größtenteils einen 90° Winkel. Den müssen wir also nochmal abschrägen. - zwischen Bodenplatte und Sandstein sind tatsächlich ca. 10 cm Abstand, es gibt also keine Verbindung, sondern eine große Fuge ringsum ( Bild) - die wand war mit einer Lattung und Gipskarton verkleidet. Der Hohlraum wurde so gelassen. - Unter der Bodenplatte wurde eine Folie verlegt. Diese wurde am Rand hochgeschlagen und oben gegen die Schwelle getackert. Zwar war dadurch der Rigips trocken, die Schwelle hingegen war fast schon nass. -Unser Plan war die Jute direkt auf die Wand, zwischen die Lattung aufzubringen. - Auf die Lattung sollte dann die HWF und diese sollte mit Amierung und Lehm -Oberputz fertig gestellt werden. Als Farbe wollen wir Lehmfarbe verwenden. - eine Wandheizung ist nicht geplant. - wir haben uns im Vorfeld belesen und hatten einige bezahlte Fachleute vor Ort, welche unseren Plan abgenickt haben, weshalb wir nun wirklich ratlos sind und auf Hilfe hoffen. Vielen Dank schonmal fürs Lesen. C. Hoffmeister