Antwort

Deutschland-Allgemein




Erstmal Danke für die Antwort; ich werde von hinten nach vorn antworten: 1. Warum reversibel Ich bin Neuling im Sanierungsbereich und das Wichtigste was ich bisher gelernt habe ist, dass ich 10 Spezialisten Frage und 11 Meinungen bekomme. Da der Umbau bzw. die Revitalisierung so eines alten Gebäudes (Hauptteil 250 Jahre alt) immer ein Kompromiss zwischen Erhaltung mit alten Bautechniken und modernen Ansprüchen ist, versuche ich so "sanft" wie möglich die Arbeiten durchzuführen, welche modern sind. Denn ich weiß nicht, wie sie sich gegenüber der historischen Baumaterie verhalten. Am Beispiel der Kappendecke, sehe ich das Problem, dass eine Betonverfüllung nie wieder entfernt werden kann, da ich (oder später jemand anderes) ja nicht mit dem Presslufthammer alles wieder rausbrechen kann. Auch versuche ich so wenig wie möglich Feuchtigkeit in das Gebäude zu bringen. 2. Ja, es ist ein FBH System mit eingefrästen Bahnen für die Heizrohre 3. Den Obergurt des Stahlträgers sehe ich nicht, da die Zwischenräume zwischen den Kappen noch mit alten Schutt scheinbar in einen Mörtel fixiert sind und ich diese nicht ausbrechen möchte, da sie richtig fest sind. Aber ausgehend zwischen Scheitelpunkt und tiefstem Punkt zwischen den Kappen, haben wir etwa 10-12 cm. Zwischenzeitlich habe ich mich schon mit der Verfüllung mit einem Leichtbeton; hatte hier auch Liapor im Blick, angefreundet, da ich somit vermutlich einfacher einen festen, homogenen und geraden Unterbau bekomme. Kann ich den Beton dann auch ca. 1 cm über die Kappen ziehen, so dass ich dann direkt auf den Beton die EPS Platten legen kann? Alternativ habe ich noch 2 Kubikmeter Perlite Schüttung trocken da. Die kann ich theoretisch bis fast 0 ausziehen kann. Meine Idee wäre jetzt sogar Beton mit EPS Kugeln zu strecken und ihn dann auf einer vollflächigen Baufolie einzubringen. Die Idee ist, dass er sich dann nicht fest mit der Kappendecke verbinden kann. Ich habe mal einen Bildausschnitt der Decke beigefügt. Den Schornstein haben wir schon auf einen Betonsockel gestellt, welcher aber unter der Kappendecke durch eine Ziegelwand aufgenommen wird und diese wiederum auf einem Betonsockel im Kellerboden steht. Damit die Kappendecke die Last des Schornsteins nicht abtragen muss. Auf jeden Fall vielen Dank für Deine und Eure Hilfe!