alte Tradition

Deutschland-Allgemein


Das Auswechseln von Schwellen ist alte Tradition und bei den meisten alten Fachwerkhäusern bereits mindestens einmal geschehen. Wie schon erwähnt, sind mit der Schwelle meistens auch die Stützenfüsse oder mindesten die Zapfen geschädigt. entweder wurden diese dann angeschuht, oder auch einfach etwas gekürzt, die Schwelle also etwas höher gesetzt. Vorsicht, dies vereinfacht zwar die Arbeit des Zimmermanns, verändert aber auch die Proportionen des Fachwerkes und ist deswegen aus gestalterischen Gründen problematisch, beim Denkmal sowieso. Im Gegensatz zu Florian Kurz würde ich die Schwelle nicht in ein Mörtelbett legen, sondern direkt auf Feldsteine auflegen. Die Hohlräume zwischen den Steinen bleiben aussen direkt unter der Schwelle unverfugt, lediglich von innen werden sie mit Kalkmörtel zugeworfen. So wird die Unterseite der Schwelle belüftet. Das Foto zeigt eine neue Schwelle in altem Fachwerk mit schrägem Hakenblattstoss und mit Feldsteinen untermauert, ohne Mörtelbett. Alles bewährte Handwerkskunst. mit besten Grüssen, jh